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Potsdamer Kongress (1999)
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LÄNDERREPORT FRÜHKINDLICHE BILDUNG
Zu wenig Verlässlichkeit bei der Kindertagesbetreuung
zwd Gütersloh (mhh). In den Ganztagsangeboten an deutschen Grundschulen fehlt es an verbindlichen Qualitätsstandards. Sowohl im Hinblick auf die Anzahl und Qualifikation des pädagogischen Personals als auch hinsichtlich der garantierten Betreuungszeit variieren die Angebote der Ganztagsschulen enorm. Mehr Verlässlichkeit gibt es hingegen in den Kindertageseinrichtungen. Das geht aus dem „Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme“ hervor, den die Bertelsmann Stiftung am 19. Dezember veröffentlicht hat. Die Studie belegt einmal mehr, dass die alten Bundesländer beim Betreuungsausbau weit zurück liegen.
(19.12.2011) mehr...
 

 
CHANCENGLEICHHEIT IN DER WIRTSCHAFT – TEIL II
Reaktion auf die Berliner Erklärung: Frauenministerin kann breiten Quoten-Konsens nicht länger ignorieren
zwd Berlin (tag). Angesichts des breiten politischen und gesellschaftlichen Konsenses über verbindliche Regelungen für mehr Frauen in Führungspositionen sieht die Bundesarbeitsgemeinschaft Kommunaler Frauenbüros (BAG) die zuständige Bundesministerin Kristina Schröder (CDU) unter Zugzwang. Schröder könne die große Zustimmung für eine gesetzliche Quote in Spitzengremien der Wirtschaft nun nicht länger ignorieren. Die im Netz freigeschaltete so genannte Berliner Erklärung geht den kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten allerdings nicht weit genug.
(16.12.2011) mehr...
 

 
CHANCENGLEICHHEIT IN DER WIRTSCHAFT – TEIL I
Überparteiliches Frauenbündnis fordert „ganz Deutschland“ zur Unterzeichnung der Berliner Erklärung auf
30-Prozent-Frauenquote in börsennotierten Unternehmen kann nur der erste Schritt sein
zwd Berlin (tag). Die überparteiliche Initiative von Parlamentarierinnen und Frauenverbänden für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft hat am 15. Dezember ihre gemeinsame Berliner Erklärung vorgestellt. Um mehr Frauen in die Entscheidungsprozesse der Wirtschaft einzubeziehen, fordern die Initiatorinnen der Erklärung in einem ersten Schritt die Einführung einer 30-Prozent-Quote bei den Aufsichtsräten der börsennotierten, mitbestimmungspflichtigen und öffentlichen Unternehmen.
(15.12.2011) mehr...
 

 
STUDIE DER VODAFONE STIFTUNG
Schulnoten entstehen nur zu 49 Prozent aus Leistung
zwd Berlin (mhh). Bildungsforscher aus Deutschland und der Schweiz haben die Noten von Schülerinnen und Schülern mit den Ergebnissen aus standardisierten, schriftlichen Leistungstests verglichen. Sie sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass die Notenvergabe sich nur zu 49,4 Prozent durch die Leistung der Schülerinnen und Schüler erklären lässt. Die von der Vodafone Stiftung beauftragte und am 14. Dezember veröffentlichte Studie weist nach, dass der sozioökonomische Hintergrund der Kinder einen sehr großen Effekt auf die vergebenen Zensuren hat.
(14.12.2011) mehr...
 

 
CHANCENGLEICHHEIT
4,5 Millionen Euro für die Fortsetzung des Nationalen Paktes für Frauen in MINT-Berufen
zwd Berlin (er.) Die Staatssekretärin für Bildung und Forschung Cornelia Quennet-Thielen (CDU) hat auf dem Fachkongress „Die MINT-Karriere ist weiblich – Frauen in Führung“ die zweite Phase des Nationalen Paktes für Frauen in MINT-Berufen gestartet. Mit dem Pakt, der 2008 vom Bundesbildungsministerium (BMBF) in Kooperation mit PartnerInnen aus Wissenschaft und Wirtschaft initiiert worden war, soll das Potenzial von Frauen für naturwissenschaftlich-technische Berufe angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels besser genutzt werden. Auf dem Fachkongress am 13. Dezember zog Quennet-Thielen eine positive Bilanz der letzten drei Jahre. Sie kündigte an, dass ihr Ministerium das Projekt bis 2014 mit 4,5 Millionen Euro weiter unterstützen werde.
(13.12.2011) mehr...
 

 
ARBEITSGEMEINSCHAFT SOZIALDEMOKRATISCHER FRAUEN (ASF)
„Echter Reißverschluß“ – ein weiterer Meilenstein bei der innerparteilichen Gleichstellung
ASF-Bundesvorsitzende Ferner: Wichtige Weichen für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Gesellschaft auf dem SPD-Bundesparteitag gestellt
zwd Berlin (ticker/tag). Auf dem Bundesparteitag der SPD in Berlin ist auf Antrag der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) das so genannte „Reißverschlussverfahren“ in die Satzung der SPD aufgenommen worden. Nach der Einführung der Geschlechterquote beim Münsteraner Parteitag 1988 sei der Beschluss, für die Landeslisten einen echten „Reißverschluss“ einzuführen, ein weiterer Meilenstein bei der innerparteilichen Gleichstellung von Frauen und Männern, betonte die ASF-Bundesvorsitzende Elke Ferner am 6. Dezember in Berlin.
(06.12.2011) mehr...
 

 
GROSSE ANTWORT DER BUNDESREGIERUNG
Gleichstellung in der Wissenschaft: Ambivalentes Oppositions-Urteil über bisherige Anstrengungen der Regierung
„Eine eigene Strategie, die mehr Verbindlichkeit schafft, ist nicht erkennbar“
zwd Berlin (tag). In einem gemeinsamen Pressegespräch am 6. Dezember haben die Bundestagsfraktionen von SPD, Linken und Grünen der Bundesregierung vorgeworfen, keinen eigenen strategischen Ansatz für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Wissenschaftsbereich zu verfolgen. Stattdessen zeige die Regierungsantwort auf die Große Anfrage der drei Oppositionsfraktionen mit dem Titel „Geschlechtergerechtigkeit in Wissenschaft und Forschung“, dass Schwarz-Gelb wiederholt auf die Selbstverantwortung einzelner Wissenschaftsinstitutionen sowie deren Gestaltungshoheit poche.
(06.12.2011) mehr...
 

 
MEHR FRAUEN IN SPITZENGREMIEN DER WIRTSCHAFT PER GESETZ
Bundestag stimmt gegen Quoten-Initiativen der Oppositionsfraktionen
Überfraktionelles Frauen-Bündnis will Mitte Dezember „Berliner Erklärung“ vorlegen
zwd Berlin (tag). Mit den Stimmen der schwarz-gelben Regierungskoalition sind im Bundestag in namentlicher Abstimmung am 2. Dezember zwei Oppositionsinitiativen – ein Grünen-Gesetzentwurf und ein SPD-Antrag – zur Einführung einer gesetzlichen Quote in den Spitzengremien der Wirtschaft abgelehnt worden. Auf den Gesetzentwurf der Grünen zur geschlechtergerechten Besetzung von Aufsichtsräten (Drs. 17/3296) entfielen 281 Nein-Stimmen bei 236 Ja-Stimmen und acht Enthaltungen. Der Antrag der SPD (Drs. 17/4683), welcher eine Quotenregelung für Aufsichtsräte und Vorstände vorsah, erhielt 286 Nein-Stimmen bei 236 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen.
(05.12.2011) mehr...
 

 
BUNDESPARTEITAG DER SPD IN BERLIN
SPD-Frauen definieren Leitbild der Geschlechtergerechtigkeit, von dem auch die eigene Partei profitieren kann
zwd Berlin (tag). Für die SPD-Frauen, die zum Bundesparteitag der SPD einen Antrag zur Gleichstellung in allen Lebensbereichen eingebracht haben, könnte die kürzliche Einigung der schwarz-gelben Koalition auf eine Anhebung der Grenze für Minijobs von 400 auf 450 Euro desaströser nicht sein. Dies sei keine Wohltat für die Beschäftigten, sondern eine Ausweitung des ohnehin schon ausufernden Lohndumpings, konstatiert die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Elke Ferner. Um Lohndumping zu verhindern, fordert die ASF in ihrem Antrag „Gleichstellung jetzt! Geschlechtergerechtigkeit – Partnerschaftlichkeit – Fortschritt” bei Minijobs in einem ersten Schritt die Begrenzung der zulässigen Wochenarbeitszeit.
(03.12.2011) mehr...
 

 
INTERMINISTERIELLER ARBEITSKREIS DER GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTEN (IMA)
Zehn Jahre Bundesgleichstellungsgesetz – und selbst im Frauenministerium gibt es keine Staatssekretärin
Klagerecht der Gleichstellungsbeauftragten gegen gleichstellungsfeindliche Personalmaßnahmen gefordert
zwd Berlin (tag). Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Bundesgleichstellungsgesetzes (BGleiG) stellt der Interministerielle Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten (IMA) fest, das weibliche Führungskräfte in den obersten Bundesbehörden noch immer eine seltene Erscheinung sind. Selbst im Frauenministerium gebe es keine Staatssekretärin und nur eine von fünf Abteilungsleitungen sei weiblich besetzt, kritisieren die Gleichstellungsbeauftragten.
(01.12.2011) mehr...
 

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