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INTERNATIONALER TAG DER FAMILIE
Eine bessere Vereinbarkeit steht im Mittelpunkt
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig stellt Bedeutung Lokaler Bündnisse für Familie heraus

zwd Berlin (yh/ticker). Familienfreundliche Arbeitszeiten, flexible Betreuungsangebote, mehr Unterstützung für Pflegende und eine partnerschaftliche Aufteilung bei der Vereinbarkeit. Das seien die Wünsche, die Familien für die Zukunft haben, betonte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) anlässlich des Internationalen Tages der Familie am Montag. „Vielfältige Familienformen ergeben neue Anforderungen an das Lebens- und Arbeitsumfeld“, erklärte sie. Besonders die Lokalen Bündnisse für Familie würden damit in den kommenden Jahren als Schnittstelle zwischen Familie, Kommunen und Arbeitswelt immer wichtiger.

19.000 Menschen sind in Familienbündnissen aktiv

Der diesjährige Aktionstag wird unter dem Motto „Mehr Familie – In die Zukunft, fertig, los" begangen. Im Zentrum stehen Lokale Bündnisse für Familie, die sich an diesem Tag damit beschäftigte, wie das Leben von Familien gestaltet werden kann. Wie eine bessere Vereinbarkeit gelingt, was von neuen Technologien und flexiblem Arbeiten erwartet werden kann oder mit welchen Maßnahmen eine familienfreundliche Kultur vor Ort gestärkt werden kann, sind nur einige der Fragen, die am Aktionstag verstärkt diskutiert werden.

Ein „Lokales Bündnis für Familie“ ist ein Zusammenschluss von gesellschaftlichen Gruppen, die daran arbeiten, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien zu verbessern. Insgesamt sind rund 19.000 Akteur*innen in Deutschland in solchen Bündnissen aktiv. Entstanden ist die Initiative im Rahmen des Programms „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten“, das durch das Bundesfamilienministerium und den Europäischen Sozialfonds gefördert wird.
(15.05.2017)
 
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