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NEUER SCHWERPUNKT DER GES.CH e.V.
Einladung zur Debatte: "Gesundheit hat ein Geschlecht"
CALL FOR PAPERS: Beiträge zum Thema "Brauchen wir einen neuen Bundesbericht zur gesundheitlichen Situation von Frauen?" werden bis 31.03.2016 erbeten an Gesellschaft Chancengleichheit e.V. per Mail: info@chancengleichheit.de
Der im Jahre 2001 von der Bundesregierung herausgegebene Bundesbericht zur Frauengesundheit in Deutschland war ein viel beachtetes Dokument, für das damals nicht das Bundesgesundheitsministerium, sondern das Bundesfrauenministerium verantwortlich zeichnete. Er blieb ein Unikat. 2014 hat das Robert Koch-Institut erstmals einen „Männer-Gesundheitsbericht“ vorgelegt. Die MacherInnen der Gesundheitsberichterstattung scheinen aber geschlechterdifferenzierte Daten zu bevorzugen, die parallel von beiden Geschlechtern handeln. Das Kapitel ‚Gesundheit‘ im neuen Weltfrauenbericht 2015 setzt weiterführende Standards, es betrachtet Ergebnisse vor dem Hintergrund von Gendernormen. Deutschland schließt nun mit genderdifferenzierten Daten auf. Doch in dem neuen Bundesgesundheitsbericht „Gesundheit in Deutschland“ 2015, den das zwd-POLITIKMAGAZIN exclusiv in einer 48-seitigen Schwerpunktausgabe zusammengefasst hat, kommen Analysen, Verknüpfungen sowie eine konsequente, genderbewusste Umsetzung des Gesundheitsmonitorings in Politik und Alltag noch zu kurz.
(11.03.2016) mehr...
 

 
GLEICHSTELLUNGSPOLITIK
Eigenständiges Politikfeld - keine Unterordnung unter die Familienpolitik
Appell von Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft | "Forschungszentrum für Gleichstellung"
zwd Berlin (ig). Maßgebliche Persönlichkeiten, die politisch oder wissenschaftlich auf dem Felde der Gleichstellungspolitik tätig sind, haben an die Politik appelliert, das Thema nicht länger der Famuilienpolitik unterzuordnen, sondern als eigenständiges Politikfeld zu etablieren. An die Adresse des Bundestages und der neuen Bundesregierung richtet sich die Forderung, Gleichstellung und Gender-Mainstreaming zum durchgängig gültigen Prinzip des Regierungshandelns zu machen. Zu den UnterzeichnerInnen des Aufrufs zählen die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates und verdi-Bereichsleiterin, Hannelore Buls, die Vorsitzende der SPD-Frauenarbeitsgemeinschaft ASF, Elke Ferner, die langjährige Gleichstelungsexpertin der SPD-Bundestagsfraktion, Christel Humme, sowie Wissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Genderforschung. Auch die Chefredaktion der zwd-Mediengruppe und der Vorstand der Gesellschaft Chancengleichheit e.V. unterstützen den Aufruf.
(29.10.2013) mehr...
 

 
CHANCENGERECHTIGKEIT (2)
'Chancenspiegel': Beim jetzigen Tempo dauert der Ausbau der Ganztagsschule noch fünfzig Jahre
Dräger (Bertelsmann-Stiftung): Bildungspolitischer Fortschritt nur im Schneckentempo | Verantwortliche müssen "Systemrelevanz" von Bildung erkennen
zwd Berlin (ig). Mit der Chancengerechtigkeit geht es in Deutschland nur im Schneckentempo voran. Zu diesem Ergebnis kommt die Bertelsmann-Stiftung in dem von ihr gemeinsam mit dem Dortmunder Institut für Schulentwicklungsforschung und dem Jenaer Hochschulinstitut für Erziehungswissenschaften zu zweiten Mal herausgegebenen 'Chancenspiegel'. Darin wird die Leistungsfähigkeit der deutschen Schulsysteme untersucht. Ein wesentlicher Punkt der Studie besteht in der länderspezifischen Aufdifferenzierung der Daten, die eine Beurteilung der schulreformerischen Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern erlaubt.
(25.06.2013) mehr...
 

 
CHANCENGERECHTIGKEIT (1)
Mehr Bundesengagement bei Ganztagsschulen, Kitas und Inklusion gefordert
Bundesrats-Initiative der Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz für eine "gute Bildung"
zwd Düsseldorf/Mainz (Ticker/ig). Der Bund soll sich mehr als bisher an den großen aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich beteiligen. Dazu haben jetzt die Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine Bundesratsinitiative gestartet. Sie steht unter dem Motto „Gute Bildung und gute Wissenschaft für Deutschland“. Wie die Kultusministerinnen beider Länder, Sylvia Löhrmann (Grüne, NRW) und Doris Ahnen (SPD, Rheinland-Pfalz) in einer am Dienstag herausgegebenen gemeinsamen Erklärung betonten, erwarten sie eine aktive Rolle des Bundes unter anderem bei der Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung, dem weiteren quantitativen und qualitativen Aufbau von Ganztagsschulen sowie bei der Umsetzung der vom Bund ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention im Bildungsbereich.
(25.06.2013) mehr...
 

 
NATIONALE KONFERENZ
Von der Leyen: Inklusion muss im ganzen Land selbstverständlich werden
Karakaşoğlu: Bund muss mitwirken dürfen | Erste Nationale Konferenz von Bundesregierung und Kultusministerkonferenz
zwd. Berlin (ig/no/rk). Bund und Länder wollen ihre Anstrengungen intensivieren, um die seit 2009 geltenden Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention auf allen Ebenen des Bildungssystems und des Arbeitsmarkts umzusetzen. Das ist das Ergebnis der ersten Nationalen Konferenz „Inklusion gestalten – gemeinsam. kompetent. professionell“, die am 17. und 18. Juni im Berlin veranstaltet wurde. Die Bremer Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Mitglied im Kompetenzteam von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, plädierte dafür, den Bund dabei finanziell stärker einzubinden.
(22.06.2013) mehr...
 

 
EUROPÄISCHE UNION
EU auf halbem Weg zur geschlechtergerechten Gesellschaft
Gleichstellung: Deutschland unter EU-Durchschnitt von 54 Prozent
zwd Brüssel (kl). Deutschland liegt mit 51, 6 Prozent bei der Gleichstellung von Frauen und Männern unterhalb des Durchschnittswertes der 27 EU-Mitgliedstaaten. Dies zeigt der erste Gender Equality Index der Europäischen Union (EU), den das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) am 13. Juni in Brüssel vorgestellt hat. Demnach liegt die Gleichstellung der Geschlechter in den Bereichen Arbeit, Geld, Wissen, Gesundheit, Zeit- und Machtverteilung im EU-Durchschnitt bei 54 Prozent. SpitzenreiterIn ist Schweden mit einem Gleichberechtigungs-Index von 74,3 Prozent, knapp gefolgt von Dänemark (73,6 %) und Finnland (73,4 %). Die beiden einzigen Länder, die unter der 40-Prozentmarke liegen, sind Bulgarien (37 %) und das EU-Gleichstellungsschlusslicht Rumänien (35,3 %).
(13.06.2013) mehr...
 

 
BUNDESTAG
Schwarz-Gelb holt Geschlechterungerechtigkeit in Wissenschaft nach vier Jahren doch auf die eigene Agenda
SPD: Union und FDP haben Gleichberechtigung in Wissenschaft und Forschung über Jahre hinweg ausgebremst
zwd Berlin (kl). Nur ein Fünftel der Professuren sind in Deutschland weiblich besetzt, obwohl beinahe jede zweite Promotion auf eine Frau zurückgeht. Um dies zu ändern hatten die Oppositionsparteien bereits vor einem Jahr die Bundesregierung per Antrag aufgefordert, Wissenschaftsbetriebe verbindlich zur Förderung der Geschlechterdemokratie zu verpflichten (‚Frauen in Wissenschaft und Forschung – Mehr Verbindlichkeit für Geschlechtergerechtigkeit’, Drs. 17/9978, 13. Juni 2012). Neun Monate später formulierten die Koalitionsfraktionen im März diesen Jahres einen Antrag mit ähnlichen Forderungen (‚Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung durch kontinuierliche Impulse des Bundes konsequent weiter vorantreiben’, Drs. 17/12845, 19. März 2013), den der Bundestag am 7. Juni mit den Stimmen der Regierungsfraktionen angenommen hat.
(06.06.2013) mehr...
 

 
PRO QUOTE
Steinbrück verspricht eine 40 Prozent-Vorstandsquote bis 2017
Von der Leyen: „Das Land braucht die Quote“ | Erfolgreiche Bundestagsaktion „Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten“
zwd Berlin (Ticker). SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat angekündigt, im Falle der Regierungsübernahme werde er eine Quote von 40 Prozent sowohl für die Aufsichtsräte als auch die Vorstände von börsennotierten Unternehmen einführen. Sein Wahlversprechen gab Steinbrück gegenüber der von zehn Frauenorganisationen am Freitag veranstalteten Befragung im Bundestag „Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten" ab.
(18.05.2013) mehr...
 

 
BERUFSBILDUNGSBERICHT 2013
DGB: Jeder dritte Lehrstellenbewerber geht leer aus
Bundeskabinett hat am Mittwoch den Berufsbildungsbericht 2013 beschlossen | Bundesbildungsministerin Wanka lobte die „Integrationskraft“ des Dualen Systems. DGB, SPD und Grüne hingegen äußerten nachdrücklich Kritik an der aktuellen Situation
zwd Berlin (at). Rund 76.000 junge BewerberInnen konnten sich im letzten Jahr zum gesetzlichen Stichtag am 30. September keinen Ausbildungsplatz sichern, gleichzeitig blieben 33.750 Lehrstellen unbesetzt. Diese Bilanz geht aus dem Berufsbildungsbericht 2013 hervor. Trotzdem bewertet die Regierung die Ausbildungschancen in Deutschland als „weiterhin gut“. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hob in diesem Zusammenhang besonders die erneute Verringerung der Zahl der „Altbewerber“, die sich schon seit längerem erfolglos um eine Lehrstelle bemüht hätten, hervor. Außerdem sei die Zahl der Jugendlichen, die nach ihrem Schulabschluss zunächst an Maßnahmen im Übergangsbereich teilgenommen hätten, seit 2005 von 417.647 auf 266.732 gesunken. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die SPD und die Grünen hielten dagegen, dass immer noch viel zu viele junge Leute überflüssig in solchen Programmen festgehalten würden.
(15.05.2013) mehr...
 

 
BUNDESTAGSWAHLKAMPF
„Vier Jahre auf Weg zur Gleichstellung von Frauen verschenkt“
Kanzlerin Merkel trifft Führungsfrauen | Ziegler und Göring-Eckardt ziehen verheerende Bilanz der schwarz-gelben Gleichstellungspolitik
zwd Berlin (kl). Im Jahr 2001 hat die Privatwirtschaft sich freiwillig verpflichtet, den Frauenanteil in den Spitzenpositionen zu erhöhen. Zwölf Jahre später ist das Ergebnis mager. Das will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nun ändern. Am 8. Mai diskutierte sie deshalb mit weiblichen Führungs- und Nachwuchskräften, wie Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sich wandeln müssen. Das Treffen der Bundeskanzlerin sei nichts als durchsichtiges Wahlkampftaktieren, kritisierte die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Bundesvorstandes, Dagmar Ziegler. Mit dem Betreuungsgeld, der Ausweitung von Minijobs und der Ablehnung der Frauenquote im Bundestag habe Schwarz-Gelb die Gleichstellungspolitik in Deutschland vier Jahre lang im Stich gelassen.
(08.05.2013) mehr...
 

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