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EQUAL PAY DAY
Der lange Weg zum gerechten Lohn
  • Equal Pay Day-Kongress: Frauen und Männer müssen an der Schließung der Lohnlücke arbeiten
  • 77 Tage im Jahr arbeiten Frauen unentgeltlich
  • zwd Berlin (yh). Trotz zehnjährigen Jubiläums gab der diesjährige Equal Pay Gap nur verhalten Anlass zum Feiern. Denn: Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern liegt seit Jahren hartnäckig bei 21 Prozent. Auf dem Equal Pay Day-Kongress am 18. März in Berlin diskutierten Expert*innen unter dem Motto „Partnerschaftlich durchstarten“ darüber, wie in Zukunft die Gleichberechtigung auf dem Lohnzettel zu erreichen ist. Uta Zech, Präsidentin von Business and Professional Women (BPW) erklärte dazu: „Die Lohnlücke zu schließen, ist ein langer Weg, der nur gemeinsam beschritten werden kann. Jetzt müssen Frauen und Männer, Unternehmen, Politik und Sozialpartner gemeinsam die Ursachen angehen“.
    (18.03.2017) mehr...
     

     
    FÖRDERUNG VON FRAUEN IN DER KUNST
    Verleihung des Gabriele Münter Preises
  • Europas erster Kunstpreis für Künstlerinnen, die älter als 40 Jahre sind
  • Münchner Künstlerin Beate Passow ist die 7. Preisträgerin
  • Berlin zwd (mb/ticker). „Künstlerinnen der Altersgruppe ab 40 sind bei den hoch dotierten Auszeichnungen deutlich unterrepräsentiert“, sagte Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig am Dienstagabend, nachdem sie der Künstlerin Beate Passow den Gabriele Münter Preis verliehen hat. In der Akademie der Künste in Berlin nahm die Münchner Installations-, Foto- und Collagekünstlerin der renommierte Preis entgegen, der mit einem Preisgeld von 20.000 Euro dotiert ist.
    (15.03.2017) mehr...
     

     
    EQUAL PAY DAY - AKTUALISIERT MIT NEUEM MATERIAL
    Statistisches Bundesamt: Frauen verdienen bei gleicher Qualifikation immer noch weniger
  • Lohnlücke beträgt aktuell 21 Prozent
  • Bayerns Arbeitsministerin Müller: „Ungleiche Bezahlung führt später zur Benachteiligung bei der Rente“
  • „Leichter Rückgang beim Gender Pay Gap reicht nicht“, mahnte Frauenministerin Schwesig
  • Wiesbaden zwd (yh). „Auch wenn man einen Teil des Gender Pay Gap mit strukturellen Unterschieden erklären kann, heißt das nicht, dass das fair ist", sagte Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig zu den jüngst veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS).
    (14.03.2017) mehr...
     

     
    BUNDESKABINETT
    „Viele haben die Quote bereits erfüllt. Die anderen werden nachziehen"
  • Familien- und Justizministerium zeigen sich zufrieden
  • Nachholbedarf auf Vorstandsebene
  • Grüne fordern feste Quoten, Fristen und Sanktionen
  • Berlin zwd (mb/ticker). „Die Quote wirkt“, verkündete Frauenministerin Manuela Schwesig (SPD). Zusammen mit Justizminister Heiko Maas legte Schwesig am Internationalen Frauentag die erste jährliche Information der Bundesregierung über die Entwicklungen des Frauen- und Männeranteils an Führungsebenen und in Gremien der Privatwirtschaft und des öffentlichen Dienstes vor.
    Damit kommt die Bundesregierung ihrer gesetzlichen Pflicht zur Beobachtung der Wirkungen des am 1. Mai 2015 in Kraft getretenen Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen nach. Mit der Unterrichtung der Öffentlichkeit soll Transparenz geschaffen werden.
    (09.03.2017) mehr...
     

     
    BUNDESKABINETT
    Ratifizierung der Istanbul-Konvention beschlossen
  • Internationales Abkommen zum Schutz von Gewalt gegen Frauen
  • Elke Ferner (SPD): „Wir fordern eine Fortbildungsverpflichtung für Angehörige von Jusiz, Ermittlungsbehörden und Polizei"
  • zwd Berlin (yh). Rechtzeitig zum Internationalen Frauentag hat das Bundeskabinett heute am 8. März den Gesetzentwurf zum „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ beschlossen. Damit ist nach langer Zeit endlich die Voraussetzung geschaffen, um die bereits im Jahr 2011 unterzeichnete Istanbul-Konvention zu ratifizieren. Auch Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) spricht von einem „langen Weg“ und zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis der Kabinettssitzung. „Mit dem Beitritt zum Übereinkommen verpflichtet sich Deutschland, auch in Zukunft alles dafür zu tun, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen, Frauen zu schützen und ihnen Hilfe und Unterstützung zu bieten“, erklärte sie.
    (09.03.2017) mehr...
     

     
    WELTFRAUENTAG
    Schwesig: „Wir dürfen uns die Errungenschaften der letzten 150 Jahre Frauenrechte nicht nehmen lassen“
  • Bundeskabinett beschließt Ratifizierung der Istanbuler Konvention
  • Weltweite Demonstartionen für Frauenrechte
  • zwd Berlin (yh). Heute, am 8. März, findet weltweit der Internationale Frauentag statt. Vielerorts ein Anlass, den Stand der Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern zu bilanzieren. Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) erinnerte auf ihrem offiziellen Empfang zum Weltfrauentag daran, dass Frauenrechte auch heute nicht selbstverständlich seien. Besonders angesichts politischer Kräfte, die sich gezielt gegen Frauen und ihre Gleichberechtigung richten, werde die Freiheit der Frauen bedroht. Doch Schwesig betonte auch, Gleichstellungspolitik sei eine Politik gegen Widerstände. Sie forderte die Frauen auf: „Wir dürfen uns die Errungenschaften der letzten 150 Jahre Frauenrechte nicht nehmen lassen.“
    (08.03.2017) mehr...
     

     
    PROJEKTE
    Geflüchtete Frauen: Bundesregierung will Eigenverantwortlichkeit stärken
  • 2016 bereits 5,3 Millionen Euro investiert
  • „Starke Frauen weniger gefährdet, Opfer von Gewalt zu werden“
  • zwd Berlin (lp). Die Bundesregierung hat die Förderung von Projekten zur Unterstützung und Stärkung geflüchteter Frauen als einen Schwerpunkt der Integrationsmaßnahmen betont. 2016 seien bereits 5,3 Millionen Euro für solche Programme investiert worden. „Frauen machen im Land selbst, auf dem Weg hierher und auch hier bei uns Gewalterfahrungen“ sagte Integrationsbeauftragte Aydan Özoğuz (SPD, rechts im Bild), die am Dienstag anlässlich des Weltfrauentages am 8. März einige der Projekte vorstellte.
    (08.03.2017) mehr...
     

     
    ENTGELTTRANSPARENZGESETZ
    „Der Weg der Freiwilligkeit hat noch nie zum Erfolg geführt“
  • Öffentliche Anhörung vor Familienausschuss
  • Befürworterinnen geht das Gesetz nicht weit genug
  • Unternehmerverbände beklagen Bürokratieaufwand
  • zwd Berlin (mb). Deutschland weist mit 21 Prozent europaweit eine der größten Lohnlücken auf. Das erklärte Christina Boll vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) in einer öffentlichen Anhörung des Familienausschusses zum geplanten Entgelttransparenzgesetz der Bundesregierung am Montag. Sachverständige und Interessenvertreterinnen äußerten sich zu dem Entwurf von Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) sowie zu zwei Anträgen von Bündnis 90/Die Grünen und einem Antrag der Linksfraktion.
    (08.03.2017) mehr...
     

     
    ZWEITER GLEICHSTELLUNGSBERICHT
    Gutachten: Männer leisten zu wenig unbezahlte Arbeit
  • Sachverständigenkommission: Immer noch ungleiche Chancen für Frauen und Männer
  • Gender Care Gap liegt bei 52,4 Prozent
  • zwd Berlin (yh/ticker). Erwerbs- und Sorgearbeit müssen zusammengedacht werden. Das ist das zentrale Ergebnis des Gutachtens zum Zweiten Gleichstellungsbericht, das am Dienstag von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) und Prof.'in Eva Kocher, der Vorsitzenden der zuständigen Sachverständigenkommission, in Berlin vorgestellt wurde. Frauen leisten über 50 Prozent mehr unbezahlte Arbeit als Männer, so die Sachverständigen. Gemeint ist damit in erster Linie die sogenannte Care-Arbeit, also die Erziehung von Kindern, die Pflege von Angehörigen und die Hausarbeit.
    (07.03.2017) mehr...
     

     
    STUDIE: WARUM SEH ICH NICHT SO AUS?
    Schönheitsideale der Medien hinterfragen
  • Veranstaltung in Köln für mehr Vielfalt
  • 400.000 Menschen in NRW leiden an Essstörungen
  • Steffens: Fragwürdigen Challenges entgegentreten
  • zwd Köln (mb/ticker). „Starke Vorbilder pfeifen auf genormte Körpermaße“, sagte Barbara Steffens (Bündnis 90/Die Grüne) in ihrer Eröffnungsrede der Veranstaltung #body*talk am vergangenen Wochenende in Köln. Die Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter warnte, dass inszenierte Schönheitsideale in den sozialen Netzwerken und im Fernsehen Menschen seelische und körperliche Schäden zufügen können. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „Rollenbilder, Schönheitsdiktate und Empowerment“ stand, wurde von Stefanie Lohaus, Redakteurin und Herausgeberin des feministischen Missy Magazines, moderiert.
    (06.03.2017) mehr...
     

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