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ENTGELTGLEICHHEIT
Bundesratsausschüsse: Auskunftsanspruch soll schon für Betriebe ab 100 Beschäftigten gelten
Beratung zum Schwesig-Gesetzentwurf am 10. Februar im Bundesrats-Plenum
zwd Berlin (ig). Zwei maßgebliche Ausschüsse des Bundesrates haben Verbesserungen zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Beseitigung der Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen angemahnt. In einer Stellungnahme für das Plenum der Länderkammer am 10. Februar wird zwar die Intention des Regierungsentwurfs begrüßt. Zugleich plädieren der Sozialausschuss und der Frauenausschuss des Bundesrates aber auch für zahlreiche Änderungen.
(06.02.2017) mehr...
 

 
VEREINBARKEIT
Wachsender Bedarf an Kindertagesbetreuung
  • Publikation des Bundesfamilienministeriums zeigt neue Zahlen zum Betreuungsbedarf
  • Für viele Eltern problematisch: Unflexible Kita-Öffnungszeiten
  • zwd Berlin (yh/ticker). Der Betreuungsbedarf für Kinder ist weiter gestiegen. Dazu hat das Bundesfamilienministerium am Freitag aktuelle Zahlen in seiner Publikation „Kindertagesbetreuung Kompakt“ veröffentlicht. Erstmals wurde auch die Betreuungssituation für Grundschulkinder bis elf Jahre genauer betrachtet. „Mein Ziel ist, dass alle Kinder und Familien gleichermaßen von einer guten Kindertagesbetreuung profitieren“, erklärte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) dazu. Daher sei es wichtig, dass das Kabinett im Dezember 2016 das „Gesetz zum weiteren quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung“ beschlossen habe. Mit dieser Grundlage könne man zusätzlich 100.000 Betreuungsplätze schaffen.
    (03.02.2017) mehr...
     

     
    STUDIE
    Gender Pension Gap wird kleiner
  • Rentenansprüche von Männern sinken
  • Gender Pension Gap ausgeprägter als Gender Pay Gap
  • zwd Berlin (yh/ticker). Der Gender Pension Gap wird sich in Zukunft immer weiter verkleinern – jedoch nicht nur, weil Frauen endlich mehr Rente bekommen, sondern weil Männer im Durchschnitt geringere Rentenansprüche haben werden. Das ist das Ergebnis einer neuen von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie. Der Ökonom Dr. Markus Grabka hat gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geschlechtsspezifische Unterschiede der Rente untersucht.
    (01.02.2017) mehr...
     

     
    MECKLENBURG-VORPOMMERN
    Eltern von Kita-Kindern sollen entlastet werden
  • Kita-Eltern sollen 600 Euro weniger zahlen
  • Ab dem dritten Kind soll Elternbeitrag für Betreuung komplett entfallen
  • zwd Schwerin (yh/ticker). Eltern in Mecklenburg-Vorpommern sollen ab dem 1. Januar 2018 pro Kind um 600 Euro jährlich entlastet werden, wenn ihr Kind in die Kita geht. Das haben in Mecklenburg-Vorpommern SPD und CDU im Koalitionsausschuss entschieden. „Das Land reduziert ab dem 1. Januar 2018 die Elternbeiträge in Krippe, Kindertagespflege und Kindergarten über einen direkten Zuschuss um 50 Euro pro Kind und Monat“, erklärte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD).
    (31.01.2017) mehr...
     

     
    BAYERN
    Kritik an Landesregierung: Frauen müssen in die Spitzenpositionen
  • Bericht: Frauen sind in Unternehmen mit staatlicher Beteiligung unterrepräsentiert
  • SPD-Politikerinnen fordern Eingreifen der Staatsregierung
  • zwd München (yh/ticker). In Bayern gebe es zu wenig Frauen in den Leitungsebenen der Beteiligungsunternehmen des Landes. Das kritisierte die Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Simone Strohmayr, im Hinblick auf die Ergebnisse des Beteiligungsberichtes des Freistaats 2016. Aus diesem geht hervor, dass der Frauenanteil unter den Mitarbeitenden zwar 45 Prozent beträgt, im Vorstand oder in der Geschäftsführung Frauen jedoch nur zu 13 Prozent vertreten sind. Damit waren im Jahr 2015 nur 14 von 107 Vorstands- und Geschäftsführerpositionen weiblich besetzt.
    (31.01.2017) mehr...
     

     
    GENDERGESUNDHEIT
    Herzerkrankungen: Vorurteile erschweren medizinische Versorgung von Frauen
  • Frauen sterben häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Männer bekommen drei Mal häufiger eine Bypass-Operation
  • zwd Berlin (yh). Frauen sterben häufiger als Männer an Herzerkrankungen. Das zeigt der neue Herzbericht, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Im Hinblick auf Herzklappenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche sind, so der Bericht, schon seit Jahren zu größerer Zahl Frauen unter den Verstorbenen. „Frauen mit diesen Herzkrankheiten haben offensichtlich eine ungünstigere Prognose als männliche Patienten“, erklärte der Vorstandschef der Deutschen Herzstiftung, Thomas Meinertz.
    (27.01.2017) mehr...
     

     
    BUNDESWEHR
    Wenige Frauen, viele Probleme
  • Zahl der sexuellen Übergriffe gestiegen
  • Frauenanteil in der Bundeswehr liegt hinter gesetzlichen Vorgaben
  • zwd Berlin (yh). Die Bundeswehr braucht dringend eine Trendwende der Mentalität. Das forderte der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), bei der Vorstellung des Wehrberichtes 2016 (Drs. 18/10900) am Dienstag in Berlin. Besonders bei der Arbeitszeitregelung gebe es erheblichen Nachsteuerungsbedarf. Der neue Wehrbericht widmet sowohl dem Thema „Frauen in der Bundeswehr“ als auch „Vereinbarkeit von Familie- bzw. Privatleben und Dienst“ jeweils ein Kapitel. Unter dem Kapitel „Rechtsverstöße und Rechtspflege“ finden auch die Themen „Mobbing und sexuelle Belästigung“ ihren berechtigten Platz.
    (25.01.2017) mehr...
     

     
    WZB-STUDIE
    Betriebe müssen mehr für die Vereinbarkeit tun
  • Eltern wünschen sich partnerschaftliche Aufteilung von Familien- und Arbeitszeit
  • Besonders Väter unzufrieden mit derzeitigen Modellen
  • zwd Berlin (yh). Möglichkeiten zur partnerschaftlichen Vereinbarkeit müssen auch seitens der Betriebe stärker forciert werden. Das forderten Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) sowie Prof. Jutta Allmendinger im Rahmen der neuen Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) „Partnerschaftliche Vereinbarkeit – Die Rolle der Betriebe“, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Unternehmen hätten einen wesentlichen Einfluss darauf, ob Männer und Frauen ihre familiären Pflichten partnerschaftlich aufteilen können.
    (24.01.2017) mehr...
     

     
    US-POLITIK
    Eine halbe Million Frauen gegen Trump
  • Frauen-Bewegung „Women`s March" demonstriert vor dem US-Kongress gegen den neuen Präsidenten
  • Amerikanerinnen fürchten Verlust ihrer Rechte
  • zwd Washington, D.C./Berlin (yh). Mit rosa Mützen hat die Frauen-Bewegung „Women`s March“ am Samstag, dem 21. Januar, Farbe gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump und seine frauenfeindliche Polemik bekannt: Rund eine halbe Million Menschen demonstrierte in der Nähe des US-Kongresses - eine der größten Demonstrationen, die es in der US-Hauptstadt bisher gegeben hat. Ziel der AktivistInnen in rosa ist laut Aussage von „Women`s March“, solidarisch zusammenzuhalten für den Schutz ihrer Rechte, ihrer Sicherheit, ihrer Gesundheit und ihrer Familien. Für Präsident Trump war der Tag der Demonstration der erste Tag seiner Amtseinführung.
    (23.01.2017) mehr...
     

     
    STATISTISCHES BUNDESAMT
    Frauen sterben seltener an Herzinfarkten und Krebs
  • Todesfälle wegen Herzinfarkt und Krebs betreffen häufiger Männer
  • Fast die Hälfte aller 2015 verstorbenen Frauen war 85 oder älter
  • zwd Berlin (yh/ticker). Die häufigste Todesursache im Jahr 2015 waren Herz-Kreislauferkrankungen. Das veröffentliche das Statistische Bundesamt (Destatis) mit Zuge einer Statistik zur Zahl der Todesfälle im Jahr 2015. Fast 40 Prozent aller Todesfälle gehen auf das Konto der Herz-Kreislauferkrankungen, ein häufiges Beispiel ist hier der Herzinfarkt. An einem solchen starben im Jahr 2015 insgesamt 50.948 Menschen. Davon waren 57 Prozent männlich und 43 Prozent weiblich.
    (20.01.2017) mehr...
     

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