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BUNDESTAGSWAHLKAMPF
„Vier Jahre auf Weg zur Gleichstellung von Frauen verschenkt“
Kanzlerin Merkel trifft Führungsfrauen | Ziegler und Göring-Eckardt ziehen verheerende Bilanz der schwarz-gelben Gleichstellungspolitik
zwd Berlin (kl). Im Jahr 2001 hat die Privatwirtschaft sich freiwillig verpflichtet, den Frauenanteil in den Spitzenpositionen zu erhöhen. Zwölf Jahre später ist das Ergebnis mager. Das will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nun ändern. Am 8. Mai diskutierte sie deshalb mit weiblichen Führungs- und Nachwuchskräften, wie Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sich wandeln müssen. Das Treffen der Bundeskanzlerin sei nichts als durchsichtiges Wahlkampftaktieren, kritisierte die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Bundesvorstandes, Dagmar Ziegler. Mit dem Betreuungsgeld, der Ausweitung von Minijobs und der Ablehnung der Frauenquote im Bundestag habe Schwarz-Gelb die Gleichstellungspolitik in Deutschland vier Jahre lang im Stich gelassen.
(08.05.2013) mehr...
 

 
ALLENSBACH-STUDIE
Lehrkräfte sehen Chancenungleichheit an deutschen Schulen
Umfrageergebnis: Leistungsunterschiede von SchülerInnen verschiedener sozialer Schichten haben zugenommen
zwd Berlin(kg). Kinder gehen gerne in die Schule. Aber das trifft eher zu, wenn sie aus sozial höheren Schichten stammen – hier attestieren sich 63 Prozent der SchülerInnen gute Leistungen und mögen 42 Prozent den Schulbesuch. Aus den sozial schwächeren Schichten hingegen bescheinigen sich nur 37 Prozent der SchülerInnen gute Leistungen; dort geht lediglich jede(r) Vierte gerne zur Schule. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Hindernis Herkunft: Eine Umfrage unter Schülern, Lehrern und Eltern zum Bildungsalltag in Deutschland“, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der privaten Vodafone Stiftung durchgeführt hat.
(26.04.2013) mehr...
 

 
FRAUEN IN DIE AUFSICHTSRÄTE
„Chancengleichheit besteht für Frauen nur auf dem Papier“
‚Women-on-Board-Index 2013’: Frauenquote in DAX-Unternehmen innerhalb von zwei Jahren gerade einmal auf elf Prozent gestiegen
zwd Berlin (kl). Bis auf wenige Ausnahmen schreite der Frauenzuwachs in den Führungsetagen der DAX-Konzerne „in homöopathischen Dosen“ voran. Zu diesem Fazit kam die Präsidentin des Vereins ‚Frauen in die Aufsichtsräte’ (FidAR e.V.), Monika Schulz-Strelow, anlässlich der aktuellen FidAR-Berechnung zur Frauenquote bei Börsenunternehmen in Deutschland. Demnach ist die Frauenquote in den DAX-Konzernen seit Januar 2012 um gerade einmal 4,6 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent gestiegen. Ohne gesetzliche Regelungen fehle in Deutschland der Druck für eine echte Veränderungswelle, schlussfolgerte Schulz-Strelow. Mit einer 50-Prozent-Frauenquote habe deshalb beim Vergleich der 160 Unternehmen der DAX-Familie eine spanische Tochterfirma - Telefónica Deutschland – den Spitzenplatz erobert. In Spanien gilt seit 2007 eine gesetzliche Frauenquote.
(04.04.2013) mehr...
 

 
FRAUENQUOTE
Merkel blockiert Redings Frauenquote
Arbeitsministerin von der Leyen weiterhin pro Quote | Frauenministerin Schröder gibt Weisung nach Brüssel, eine EU-Quote zu verhindern
zwd Berlin (kl). Nach dem angekündigten Veto der Bundesregierung steht der Quoten-Plan der EU-Justizkommissarin Viviane Reding (EVP) faktisch vor dem Aus. Reding will zwar weiter für ihren Plan kämpfen, sieht nun aber für die entsprechenden gesetzgeberischen Regelungen die nationalen Mitgliedsstaaten der EU in der Pflicht. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hatte erklärt, es sei nicht Aufgabe von Brüssel, den Mitgliedsstaaten vorzuschreiben, wie in ihren Ländern private Unternehmen deren Führungsgremien zu besetzen hätten.
(07.03.2013) mehr...
 

 
GLEICHSTELLUNGSPOLITIK (1)
Steinbrück: Frauenpolitik braucht bundeseinheitliche Koordinierung im Kanzleramt
SPD-Bundestagsfraktion präsentiert Aktionsplan für die Zeit nach der Bundestagswahl
zwd Belin (kl). SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat für den Fall seines Einzugs ins Kanzleramt nach der Bundestagswahl am 22. September angekündigt, dort eine Staatsministerin für Gleichstellung zu etablieren. Es sei sein Ziel, erklärte Steinbrück bei einer SPD-Veranstaltung aus Anlass des Internationalen Frauentages im Berliner Reichstag, die Gleichstellung der Geschlechter legislativ zu beschleunigen.
(28.02.2013) mehr...
 

 
GLEICHSTELLUNGSPOLITIK (3)
SPD-Aktionsplan für mehr Gleichstellung
Kernpunkte: Entgeltgleichheit, Mindestlohn, Minijob-Reform, Geschlechtergerechtigkeit in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie im Steuersystem
zwd Belin (kl). Einen ‚Aktionsplan für mehr Gleichstellung von Frauen und Männern’, mit dem die SPD nach der Bundestagswahl für die Gleichstellung von Frauen und Männern sorgen will, haben maßgebliche Frauenpolitikerinnen der SPD-Bundestagsfraktion am Mittwoch (27.) bei einer SPD-Veranstaltung aus Anlass des Internationalen Frauentages im Berliner Reichstag vorgestellt. Die Kernpunkte werden nachstehend dokumentiert:
(28.02.2013) mehr...
 

 
AUSBAU DER KINDERBETREUUNG
Landkreise geben Entwarnung - Kita-Kathastrophe bleibt angeblich aus
80 Prozent des Kita-Bedarfs wird nach Angaben der Landkreise bis August bereitstehen
zwd Berlin (ticker/kl). Sieben von zehn deutschen Landkreisen wird es bis August diesen Jahres gelingen, allen nachfragenden Eltern einen Betreuungsplatz für ihr unter drei-jähriges Kind bereitzustellen. Von den insgesamt 356.000 notwendigen Plätzen würden 344.300 Plätze rechtzeitig vorhanden sein, erklärte der Präsident des Deutschen Landkreistages (DLT), Hans Jörg Duppré (CDU), am 25. Februar in Berlin. In den einzelnen Bundesländern lägen die Erfüllungsquoten durchschnittlich „weit über 90 Prozent“. Zu diesem Ergebnis war der DLT anhand einer bundesweiten Befragung unter 251 Landkreisen (Stand 31.1.2013) gekommen.
(25.02.2013) mehr...
 

 
KLASSENWIEDERHOLUNG
Grundschulverband: Sitzenbleiben verschwendet Lebenszeit
Niedersachsen will Sitzenbleiben abschaffen | Die Absichtserklärung der neuen rot-grünen Landesregierung entfacht bundesweit Diskussionen um die ‚Ehrenrunde’
zwd Hannover (at). Nach der Entscheidung der niedersächsischen Koalition, an den Schulen des Landes mittelfristig die zwangsweise Wiederholung einer Klassenstufe abzuschaffen, ist zwischen den SPD-regierten und den unuionsgeführten Ländern die Debatte über das Sitzenbleiben neu entbrannt. Auf die Seite Niedersachsens stellten sich ausdrücklich der Grundschulverband und den Präsident der Kultusministerkonferenz, Kultusminister Stephan Dorgerloh (Sachsen-Anhalt, SPD).
(20.02.2013) mehr...
 

 
EUROPÄISCHE UNION
EU-Vergleich weiblicher Führungskräfte: Deutschland im unteren Drittel
zwd Wiesbaden (ticker/ kl). Nur knapp jeder dritte Führungsposten war 2010 in Deutschland mit einer Frau besetzt. Innerhalb von neun Jahren hat sich der weibliche Anteil in Entscheidungspositionen hierzulande somit gerade einmal um drei Prozentpunkte - von 27 Prozent 2001 auf 30 Prozent 2010 - verbessern können. Die meisten Führungsposten waren im Vergleich aller EU-Mitgliedsstaaten in Lettland und Litauen in weiblicher Hand, mit jeweils 41 Prozent (2010), knapp gefolgt von Irland und Frankreich mit je 39 Prozent.
(12.02.2013) mehr...
 

 
GENDER-MAINSTREAMING IM BILDUNGSWESEN
Erste Studie zur Geschlechtgerechtigkeit im ‚Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen’ (DQR)
zwd Berlin (ticker/kl). Erstmals hat sich eine Studie mit dem anerkannten gleichstellungspolitischen Ansatz der aktiven Lebenslaufpolitik in der Umsetzung des ‚Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen’ (DQR) befasst. Bei der Erarbeitung des DQR hatte die Frage, wie das Bildungswesen in Deutschland Frauen und Männern das Lernen und die Anerkennung ihrer Lernleistungen ermöglicht, bislang nur eine untergeordnete Rolle gespielt, so das Ergebnis der Studie. Neben einer Abhandlung über die aktuelle Lage der Gleichstellung und des Gender Mainstreamings im DQR deckt die Autorin und hauptamtliche KOBRA-Mitarbeiterin, Hildegard Schicke, genderrelevante Chancenungleichheiten im Bildungs- und Beschäftigungssystem auf. Sie stellt konkrete Bezüge zum DQR her und gibt Empfehlungen, welche Maßnahmen bei der Umsetzung des DQR in Deutschland die Chancengerechtigkeit fördern könnten.
(05.02.2013) mehr...
 

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