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Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung
Neuer GWK-Bericht bestätigt „gläserne Decke“ in der Wissenschaft
zwd Berlin (it). Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat am 18. September einen neuen Bericht zur Chancengleichheit von Frauen in der Wissenschaft veröffentlicht. Er bestätigt die Unterrepräsentanz von Wissenschaftlerinnen in den Spitzenpositionen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Obwohl die WissenschaftsministerInnen aus Bund und Ländern große Fortschritte im Vergleich mit den ersten Datenerhebungen im Jahr 1992 sehen, attestieren sie der Wissenschaft weiterhin „großen Handlungsbedarf“.
(18.09.2012) mehr...
 

 
„MIND THE GAP“-STUDIE ZU BILDUNGSCHANCEN
EU-Studie zeigt enormes Bildungsgefälle und überraschenden Sieger
zwd Brüssel (mhh). Chemnitz ist die erfolgreichste Bildungsstadt Deutschlands. Zumindest wenn es nach einer neuen Studie der Europäischen Kommission zu den Bildungschancen in den europäischen Regionen geht. Denn die belegt, dass in Chemnitz nur eines von zehn Kindern die Schule mit einem niedrigen Schulabschluss verlässt, während 60 Prozent die Hochschulreife erlangen. Am anderen Ende der Skala für Deutschland steht Bremen, wo drei von zehn SchülerInnen höchstens ein Hauptschulabschluss gelingt. Insgesamt stellt der am 14. September veröffentlichte „Mind the Gap“-Bericht ein erhebliches Bildungsgefälle in Europa fest.
(14.09.2012) mehr...
 

 
CHANCENGLEICHHEIT IN DER WISSENSCHAFT
Experten einig: Die Quote in der Wissenschaft muss kommen
zwd Berlin (mhh). Die Festlegung verbindlicher Zielquoten ist nötig, um den Frauenanteil in Spitzenpositionen der Wissenschaft endlich zu erhöhen. So lautet das einhellige Urteil der Sachverständigen, die am 11. Juni in eine Anhörung des Bildungsausschusses im Bundestag geladen waren, um über das Thema „Frauen in Wissenschaft und Forschung“ zu beraten. Die ExpertInnen sprachen sich allesamt für eine flexible Quote nach dem Kaskadenmodell aus. Uneinigkeit herrschte lediglich bei der Frage der Sanktionsmöglichkeiten.
(11.06.2012) mehr...
 

 
DEUTSCHES STUDENTENWERK
Studieren mit nicht-sichtbarer Behinderung ein Tabu
zwd Berlin (er). Häufig nutzen Studierende mit nicht-sichtbaren Beeinträchtigungen weder Nachteilsausgleiche im Studium noch Beratungsangebote für Behinderte oder chronische Kranke. Dies geht aus einer Studie des Deutschen Studentenwerks (DSW) hervor, die dessen Präsident, Prof. Dieter Timmermann, am 4. Juni in Berlin vorgestellt hat. Obwohl er ihnen rechtlich zusteht, beantragt laut Studie nur ein Viertel der Betroffenen einen Nachteilsausgleich bei Lehr- und Prüfungssituationen, wie eine Verlängerung der zeitlichen Vorgaben oder besonders aufbereitetes Lehr- und Lernmaterial.
(04.06.2012) mehr...
 

 
FRAUEN IN DIE AUFSICHTSRÄTE
57 von 160 Dax-Unternehmen sind an der Spitze „frauenfrei“
Ernüchternde Bilanz von FidAR: Frauenanteil in Unternehmensspitzen stieg lediglich um 2,2 Prozent | Selbstverpflichtung der Wirtschaft blieb relativ wirkungslos
zwd Berlin (ig/Ticker). Mit der Vorlage des Women-on-Board-Index 2012 hat die Vereinigung „Frauen in die Aufsichtsräte“ (FidAR) eine ernüchternde Bilanz gezogen. Elf Jahre nach der Selbstverpflichtungserklärung der deutschen Wirtschaft, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, und drei Jahre nach der Aufnahme der Forderung nach mehr Vielfalt in den Deutschen Corporate Governance Kodex liegt der kumulierte Anteil von Frauen in den Führungsetagen der Wirtschaft bei lediglich 8,7 Prozent (Stand 14.05.2012).
(30.05.2012) mehr...
 

 
EVALUATION DER OFFENSIVE FÜR CHANCENGLEICHHEIT
Wissenschaft verfehlt Gleichstellungsziele
zwd Berlin (mhh). Die Offensive für Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat nach fünf Jahren ihre Ziele nicht erreicht. Das ergibt eine Evaluation des Wissenschaftsrates, dessen Vorsitzender Prof. Wolfgang Marquardt sich bei der Präsentation der Ergebnisse am 29. Mai enttäuscht zeigte. Die erzielten Fortschritte seien maßgeblich hinter den Vorstellungen zurückgeblieben, sagte Marquardt. Um der Entwicklung künftig mehr Nachdruck zu verleihen, spricht sich der Wissenschaftsrat für verbindliche Zielquoten aus. Marquardt hält auch finanzielle Konsequenzen für notwendig.
(29.05.2012) mehr...
 

 
KULTURAUSSCHUSS
Künftig soll es mehr barrierefreie Filme geben
zwd Berlin (er). Die Mitglieder des Kulturausschusses im Bundestag wollen die Produktion barrierefreier Kino- und Fernsehfilme in Deutschland vorantreiben. Einen gemeinsamen Antrag der Koalitionsfraktionen, der die Überprüfung der bisherigen Förderungsmaßnahmen bezweckt, verabschiedete der Ausschuss am 23. Mai mit den Stimmen der CDU/CSU und der FDP bei Enthaltung von SPD und Grünen. Unterdessen wurde von allen Fraktionen begrüßt, dass die Filmförderungsanstalt (FFA) künftig nur noch barrierefreie Filmproduktionen unterstützen will. Anträge von SPD und Grünen lehnte der Kulturausschuss ab.
(24.05.2012) mehr...
 

 
KREATIVWIRTSCHAFT
Männliche Künstler sind häufiger arbeitslos
kmp Berlin (er). Künstlerinnen sind laut Bundesregierung von Erwerbslosigkeit weniger betroffen als ihre männlichen Kollegen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung vom 26. April auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Demnach waren 2011 im Kreativbereich insgesamt 43.170 Männer ohne Anstellung - 40 Prozent mehr als bei den Frauen, unter denen 29.201 arbeitssuchend oder arbeitslos waren.
(15.05.2012) mehr...
 

 
STUDIE DER BERTELSMANN STIFTUNG
Chancengerechtigkeit wird in deutschen Schulen ausgeblendet
zwd Gütersloh/Berlin (mhh). Erhebliche Gerechtigkeitslücken zwischen den Schulen der einzelnen Bundesländer haben Wissenschaftler im Auftrag der Bertelsmann Stiftung festgestellt. In ihrer am 11. März veröffentlichten Studie kommen sie zu dem Schluss, dass die meisten Schulen entweder gut oder gerecht sind, beides aber nur selten. So ist die Chancenungleichheit in Ländern mit besonders leistungsfähigen Schulen, wie Baden-Württemberg und Bayern, mit am größten. Das deutsche Schulsystem sei derzeit nicht in der Lage, Exzellenz und gleiche Chancen auf Teilhabe zu gewährleisten, bilanzierte der Autor der Studie, Prof. Wilfried Bos vom Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der TU Dortmund, gegenüber Spiegel Online.
(12.03.2012) mehr...
 

 
ERHÖHUNG DES ANTEILS VON FRAUEN IN FÜHRUNGSPOSITIONEN
EU-Gleichstellungskommissarin Reding: „Wenn das Ultimatum um ist, wird Tacheles geredet“
EU-Kommission will im März Bilanz zu den freiwilligen Anstrengungen der Unternehmen ziehen – Prüfung eines Rechtsinstruments auf EU-Ebene nicht ausgeschlossen
zwd Berlin (tag). EU-Gleichstellungskommissarin Viviane Reding hat am 10. Februar in der Spreemetropole die Berliner Erklärung zur gesetzlichen Frauenquote in Führungspositionen der Wirtschaft unterzeichnet. Es sei ihr eine große Ehre, diese Erklärung zu unterzeichnen, sagte Reding in ihrer Rede, „weil es ist mir eine Verpflichtung ist, die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaft zu festigen und die Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft im Ausgleich aufzubauen“. Dafür brauche sie Mitstreiterinnen und Mitstreiter, richtete Reding ihren Appell an die ZuhörerInnen, die der Einladung der EVP-Fraktion (Europaparlament) in die Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung gefolgt waren – darunter viele Frauen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland und weiteren europäischen Staaten.
(13.02.2012) mehr...
 

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