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BREMEN
Senat will sexistische Werbung bekämpfen
  • Beschluss verbietet diskriminierende Darstellungen auf öffentlichen Werbewänden
  • Petition einer Bremer Bürgerin gegen Sexismus setzt sich durch
  • zwd Berlin (yh/ticker). In Bremen soll sexistische Werbung bald der Vergangenheit angehören. Das fördert der Bremer Senat mit einem Beschluss vom 4. April, der auf eine Petition der Bremischen Bürgerinnen und Bürger gründet. Laut Beschluss gelten für öffentliche Werbeflächen des Landes in Zukunft bestimmte Kriterien, die die sexistische Darstellung von Frauen und Männern verbieten. So soll keine Werbung dargestellt werden, die „Personen wegen ihres Geschlechts oder anderer Merkmale diskriminiert, die Gewalt ästhetisiert oder die den Eindruck erweckt, Personen seien käuflich zu erwerben oder sie auf ihre sexuelle Funktion reduziert“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF).
    (06.04.2017) mehr...
     

     
    FAMILIENARBEITZEIT
    Schwesig legt konkretes Konzept für Familiengeld vor
  • Modell wird Gegenstand des SPD-Wahlkampfes
  • Grüne kritisieren, Unterstützung für Familien komme zu spät
  • zwd Berlin (yh). Die Familienarbeitszeit von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig wird zum ersten großen Wahlkampfthema der SPD. Am Montag stellte die Ministerin in Berlin erstmals ein konkretes Konzept zu ihrem im Sommer 2016 angekündigten Modell vor. Dieses sieht vor, Familien mit kleinen Kindern sowie Angehörige von Pflegebedürftigen finanziell zu unterstützen. Schwesig betonte bei der Vorstellung, dass es die Familienarbeitszeit nur mit einem Bundeskanzler Martin Schulz geben könne. „CDU und CSU haben bewiesen, dass es ihnen egal ist, wie die Familien im Alltag klarkommen“, erklärte sie.
    (04.04.2017) mehr...
     

     
    MUTTERSCHUTZ
    Ausweitung des Schutzes für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen
  • Erstmals Reform nach 65 Jahren
  • Grüne monieren blinde Flecken im Gesetz
  • zwd Berlin (mb). Rund 25 Minuten waren im Bundestag für die 2. und 3. Lesung zur Neuregelung des Mutterschutzrechtes am Donnerstag veranschlagt. Das novellierte Gesetz sieht die Ausweitung des Mutterschutzes auf Schülerinnen, Praktikantinnen und Studentinnen vor sowie die Aufhebung von Arbeitsverboten gegen den Willen schwangerer Frauen. Der Bundestag stimmte mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD für einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung in geänderter Fassung (Drs. 18/8963). Die Fraktion der Grünen enthielt sich, während die Fraktion Die Linke gegen den Entwurf stimmte. Der Abstimmung lag eine Beschlussempfehlung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Drs. 18/11782) zugrunde.
    (03.04.2017) mehr...
     

     
    GEWALT GEGEN FRAUEN
    Immer mehr Frauen nutzen das Hilfetelefon
  • Jahresbericht verzeichnet Anruf-Zuwachs von 27 Prozent
  • In überwiegender Zahl handelt es sich um Fälle von häuslicher Gewalt
  • zwd Berlin (yh/ticker). Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ wird immer häufiger in Anspruch genommen. Das zeigt der vierte Jahresbericht des Hilfetelefons, der im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 27 Prozent im Vergleich zum Jahr 2015 dokumentiert. Insgesamt übernahm die telefonische Beratungsstelle 34.400 Fälle. „Diese Zahlen machen sehr deutlich: Gewalt gegen Frauen ist weit verbreitet“, erklärte Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) dazu. „Es ist gut, dass immer mehr Menschen das Hilfetelefon kennen und die betroffenen Frauen seine Angebote nutzen und sich Beratung, Unterstützung und Hilfe holen.“
    (31.03.2017) mehr...
     

     
    BUNDESTAG
    Umstrittenes Entgelttransparenzgesetz verabschiedet
  • Schwesig: „Gesetz hilft Lohndiskriminierungen aufzudecken“
  • Opposition hält Gesetz für untauglich
  • zwd Berlin (mb/ticker). Der Bundestag hat am Donnerstag den Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drs. 18/11133) zur Schaffung von mehr Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen gegen das Votum der Grünen bei Enthaltung der Linken beschlossen. Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) zeigte sich zufrieden mit dem Gesetz, das Frauen in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten einen Auskunftsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber über die Lohnstrukturen einräumt. Frauen können erfragen, nach welchen Kriterien sie selbst bezahlt werden und wie hoch der durchschnittliche Verdienst von Männern für gleiche oder vergleichbare Tätigkeiten ausfällt.
    (31.03.2017) mehr...
     

     
    GIRLS‘ DAY 2017
    Aufruf: Türen öffnen für Mädchen
  • Gastgeber-Betriebe für Girls’ Day gesucht
  • Intention: mehr Schülerinnen in den MINT-Bereich bringen
  • Ab der fünften Klassenstufe ist die Teilnahme möglich
  • zwd Berlin (mb). Bootsbauerin? Physikerin? Berufsfeuerwehrfrau? Neue Berufsperspektiven für Schülerinnen bietet der Girls’ Day am 27. April 2017 in Berlin. Das Berliner Aktionsbündnis Girls’ Day ruft Unternehmen, Hochschulen und Organisationen auf, den Aktionstag zu nutzen und die Türen zu öffnen. Das Interesse der Mädchen sei groß, deswegen werden noch viele Gastgeber*innen gesucht.
    (30.03.2017) mehr...
     

     
    AKTIONSPLAN GEGEN DISKRIMINIERUNG
    Bundestag: „Sexismus die rote Karte zeigen“
  • Sexuelle Belästigung und Gewalt gegen Frauen nur „Spitze des sexistischen Eisbergs“
  • Die Linke fordert bundesweite Maßnahmen
  • zwd Berlin (lp/ticker). Unter der Überschrift „Sexismus die rote Karte zeigen“ fordert die Fraktion Die Linke die Bundesregierung auf, Maßnahmen gegen Sexismus zu initiieren. Bei einer Anhörung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am Montag kritisierte die Linksfraktion, der Staat komme seiner Schutzpflicht nicht in geeigneter Form nach. Die Auseinandersetzung mit sexistischer Diskriminierung dürfe nicht allein in den privaten Bereich zurückgeschoben oder der freien Wirtschaft überantwortet werden.
    (28.03.2017) mehr...
     

     
    UNTERNEHMERINNEN-UMFRAGE
    „Ein Top-Down-Führungsstil ist in der Wirtschaft mehr und mehr überholt“
  • Unternehmerinnen fordern Bürokratieabbau
  • Mittelstand sieht kaum Bedarf für mehr Betreuungsangebote
  • zwd Berlin (mb/ticker). Das Anforderungsprofil an eine moderne Führungspersönlichkeit erweitere sich mehr und mehr um interaktive Eigenschaften wie Authentizität, das Wahrnehmen der Vorbildrolle und die Schaffung einer vertrauensvollen Arbeitsatmosphäre. Das ergibt die am 28. März vorgestellte Unternehmerinnenumfrage 2017, die in Zusammenarbeit mit dem Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) und der Deutschen Bank erhoben wurde. Seit 2012 wird jährlich eine Erhebung von den Mitgliedern des VdU und einer Vergleichsgruppe im Mittelstand durchgeführt.
    (28.03.2017) mehr...
     

     
    INTEGRATION
    „POINT“: „Zukunft für die Frauen – und ihre Kinder“
  • Frauenministerium stellt Modellprojekt für allein geflüchtete Frauen vor
  • Jobcoachings, Workshops und Patinnenprogramm
  • zwd Berlin (lp). „POINT – Potenziale integrieren“ – so heißt das neue Modellprojekt zur Unterstützung allein geflüchteter Frauen, das vom Bundesfrauenministerium (BMFSFJ) in Auftrag gegeben wurde. „Eine gelungene Integration hängt von der beruflichen Perspektive ab“, sagte BMFSFJ-Staatssekretär Ralf Kleindiek (SPD) am Donnerstag auf der Auftaktveranstaltung. Daher habe das Projekt zum Ziel, 100 Frauen mit sicherer Bleibeperspektive auf dem Weg zu einer Arbeitsaufnahme oder Qualifikation zu begleiten.
    (24.03.2017) mehr...
     

     
    zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 347
    TITELTHEMA: Das neue nationale Gesundheitsziel - „Gesundheit rund um die Geburt"
    Eine an Wohlbefinden und Gesundheit ausgerichtete Perspektive auf das Thema Geburt einzunehmen - das ist die zentrale Intention des am 13. Februar in Berlin vorgestellten Nationalen Gesundheitszieles „Gesundheit rund um die Geburt“. Es ist das neunte formulierte Gesundheitsziel des Kooperationsverbundes gesundheitsziele.de, zu dessen Umsetzung sich die rund 120 zugehörigen Verbände aus dem Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens bereits jetzt verpflichtet haben.

    Außerdem in dieser Ausgabe:
  • Landtagswahl: Das Saarland bleibt Schlusslicht bei der Frauenerwerbsquote
  • Frauenquote: Nachholbedarf auf der Vorstandsebene
  • Istanbul-Kovention: Langer Weg bis zur Ratifizierung
  • Internationaler Frauentag: Demonstrationen weltweit - 10.000 in Berlin auf der Straße
  • Zweiter Gleichstellungsbericht: Neue Kennzahl - Gender Care Gap
  • Studien zu Frauen in Film und Fernsehen: Hinter den Kulissen: Keine Gleichberechtigung

  • Das neue nationale Gesundheitsziel - „Gesundheit rund um die Geburt"
    (23.03.2017) mehr...
     

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