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SEXUALSTRAFRECHT
Berliner U-Bahnen informieren über „Nein heißt Nein“
  • Senatorin Dilek Kolat stellt Videoclip gegen sexuelle Gewalt vor
  • Kampagne will Schutz für Frauen vor Gewalt erhöhen
  • zwd Berlin (yh). Ab heute flackert die Kampagne „Nein-heißt-Nein“ zum neuen Sexualstrafrecht über die Bildschirme der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Dilek Kolat (SPD), Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat heute gemeinsam mit Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende der BVG sowie Friederike Strack von LARA einen Videoclip zum Thema vorgestellt, der ab heute im "Berliner Fenster" in den U-Bahnen der Hauptstadt zu sehen ist. Damit soll die Kampagne auf die zentralen Änderungen im neuen Sexualstrafrecht aufmerksam machen.
    (20.04.2017) mehr...
     

     
    VOR DER LANDTAGSWAHL IN SCHLESWIG-HOLSTEIN
    FRAUEN & POLITIK:
    Was steht am 7. Mai 2017 bei der Wahl in Schleswig-Holstein programmatisch zur Debatte?
    Vor der Landtagswahl am 7. Mai 2017 in Schleswig-Holstein: Welche Themen spielen bei den anstehenden Wahlen eine Rolle? Die vom zwd-POLITIKMAGAZIN zusammengestellten frauen- und gleichstellungspolitischen Programme von SPD, CDU, Grüne, FDP, SSW, Linken und AfD verdeutlichen, was den Parteien in der neuen Legislaturperiode wichtig ist.

    SPD


  • „Ziel der Sozialdemokratie ist jede Form von Diskriminierung in unserer Gesellschaft zu beenden. Die klassischen Rollenbilder von Männern und Frauen sowie das traditionelle Bild von Familien wollen wir aufbrechen. Für uns ist klar: Die Gleichstellung aller Geschlechter ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und betrifft alle Politikfelder.“
  • (19.04.2017) mehr...
     

     
    JAHRBUCH SUCHT 2017
    Ältere Frauen häufiger von Tablettensucht betroffen
  • Medikamentensucht ist die zweithäufigste Abhängigkeit
  • Männer häufiger wegen Alkoholmissbrauch im Krankenhaus
  • zwd Berlin (yh). Besonders ältere Frauen sind häufig von Tablettenabhängigkeit betroffen. Das ergab das Jahrbuch Sucht 2017 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), das am Dienstag in Bremen vorgestellt wurde. Besonders im Hinblick auf Schlaf- und Beruhigungsmittel würde es zu auffälligem Suchtverhalten kommen, so der Bericht. „Die Arzneimittelabhängigkeit ist die zweithäufigste Abhängigkeit überhaupt in Deutschland. Nach Nikotin, aber noch vor Alkohol", erklärte Gerd Glaeske von der Universität Bremen bei der Vorstellung Jahrbuches. Das werde immer wieder verkannt.
    (13.04.2017) mehr...
     

     
    5. ARMUTS- UND REICHTUMSBERICHT
    Überdurchschnittlich viele Mütter erwerbstätig
  • Nahles zieht Fazit: „Der Mindestlohn wirkt“
  • Bericht bilanziert: Geschlechterspezifische Lohnunterschiede müssen verringert werden
  • zwd Berlin (yh). Seit 2012 ist der Zahl erwerbstätiger Frauen überdurchschnittlich angestiegen. Das zeigt der Fünfte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, der am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Der Anstieg dürfte maßgeblich an der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns am 1. Januar 2015 liegen, heißt es im Bericht. Auch Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) betonte, dass dadurch die Schere zwischen Arm und Reich ein wenig kleiner geworden sei. Trotzdem kritisierte sie, der Bericht zeige auch, „dass es eine verfestigte Ungleichheit bei den Vermögen gibt. Die reichsten 10 Prozent der Haushalte besitzen mehr als die Hälfte des gesamten Netto-Vermögens“.
    (12.04.2017) mehr...
     

     
    VEREINBARKEIT
    Studie: Wochenarbeitszeit von Männern korreliert kaum mit Familienstand
  • Traditionelle Strukturen: Männer arbeiten Vollzeit, Frauen kümmern sich um Kinder
  • 6.500 Frauen und 5.600 Männer im Alter von 18 bis 60 Jahren befragt
  • zwd Berlin (mb/ticker). Die Erwerbsbeteiligung sowie die Arbeitszeitwünsche von Frauen in Deutschland schwanken stark und hängen davon ab, ob ein Partner oder Kinder im Haushalt leben. Bei Männern spielt die Haushaltskonstellation dagegen kaum eine Rolle. Dies ist das Ergebnis einer am Dienstag vorgestellten Befragung zu den Vorstellungen über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit.
    (11.04.2017) mehr...
     

     
    BREMEN
    Senat will sexistische Werbung bekämpfen
  • Beschluss verbietet diskriminierende Darstellungen auf öffentlichen Werbewänden
  • Petition einer Bremer Bürgerin gegen Sexismus setzt sich durch
  • zwd Berlin (yh/ticker). In Bremen soll sexistische Werbung bald der Vergangenheit angehören. Das fördert der Bremer Senat mit einem Beschluss vom 4. April, der auf eine Petition der Bremischen Bürgerinnen und Bürger gründet. Laut Beschluss gelten für öffentliche Werbeflächen des Landes in Zukunft bestimmte Kriterien, die die sexistische Darstellung von Frauen und Männern verbieten. So soll keine Werbung dargestellt werden, die „Personen wegen ihres Geschlechts oder anderer Merkmale diskriminiert, die Gewalt ästhetisiert oder die den Eindruck erweckt, Personen seien käuflich zu erwerben oder sie auf ihre sexuelle Funktion reduziert“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF).
    (06.04.2017) mehr...
     

     
    FAMILIENARBEITZEIT
    Schwesig legt konkretes Konzept für Familiengeld vor
  • Modell wird Gegenstand des SPD-Wahlkampfes
  • Grüne kritisieren, Unterstützung für Familien komme zu spät
  • zwd Berlin (yh). Die Familienarbeitszeit von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig wird zum ersten großen Wahlkampfthema der SPD. Am Montag stellte die Ministerin in Berlin erstmals ein konkretes Konzept zu ihrem im Sommer 2016 angekündigten Modell vor. Dieses sieht vor, Familien mit kleinen Kindern sowie Angehörige von Pflegebedürftigen finanziell zu unterstützen. Schwesig betonte bei der Vorstellung, dass es die Familienarbeitszeit nur mit einem Bundeskanzler Martin Schulz geben könne. „CDU und CSU haben bewiesen, dass es ihnen egal ist, wie die Familien im Alltag klarkommen“, erklärte sie.
    (04.04.2017) mehr...
     

     
    MUTTERSCHUTZ
    Ausweitung des Schutzes für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen
  • Erstmals Reform nach 65 Jahren
  • Grüne monieren blinde Flecken im Gesetz
  • zwd Berlin (mb). Rund 25 Minuten waren im Bundestag für die 2. und 3. Lesung zur Neuregelung des Mutterschutzrechtes am Donnerstag veranschlagt. Das novellierte Gesetz sieht die Ausweitung des Mutterschutzes auf Schülerinnen, Praktikantinnen und Studentinnen vor sowie die Aufhebung von Arbeitsverboten gegen den Willen schwangerer Frauen. Der Bundestag stimmte mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD für einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung in geänderter Fassung (Drs. 18/8963). Die Fraktion der Grünen enthielt sich, während die Fraktion Die Linke gegen den Entwurf stimmte. Der Abstimmung lag eine Beschlussempfehlung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Drs. 18/11782) zugrunde.
    (03.04.2017) mehr...
     

     
    GEWALT GEGEN FRAUEN
    Immer mehr Frauen nutzen das Hilfetelefon
  • Jahresbericht verzeichnet Anruf-Zuwachs von 27 Prozent
  • In überwiegender Zahl handelt es sich um Fälle von häuslicher Gewalt
  • zwd Berlin (yh/ticker). Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ wird immer häufiger in Anspruch genommen. Das zeigt der vierte Jahresbericht des Hilfetelefons, der im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 27 Prozent im Vergleich zum Jahr 2015 dokumentiert. Insgesamt übernahm die telefonische Beratungsstelle 34.400 Fälle. „Diese Zahlen machen sehr deutlich: Gewalt gegen Frauen ist weit verbreitet“, erklärte Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) dazu. „Es ist gut, dass immer mehr Menschen das Hilfetelefon kennen und die betroffenen Frauen seine Angebote nutzen und sich Beratung, Unterstützung und Hilfe holen.“
    (31.03.2017) mehr...
     

     
    BUNDESTAG
    Umstrittenes Entgelttransparenzgesetz verabschiedet
  • Schwesig: „Gesetz hilft Lohndiskriminierungen aufzudecken“
  • Opposition hält Gesetz für untauglich
  • zwd Berlin (mb/ticker). Der Bundestag hat am Donnerstag den Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drs. 18/11133) zur Schaffung von mehr Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen gegen das Votum der Grünen bei Enthaltung der Linken beschlossen. Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) zeigte sich zufrieden mit dem Gesetz, das Frauen in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten einen Auskunftsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber über die Lohnstrukturen einräumt. Frauen können erfragen, nach welchen Kriterien sie selbst bezahlt werden und wie hoch der durchschnittliche Verdienst von Männern für gleiche oder vergleichbare Tätigkeiten ausfällt.
    (31.03.2017) mehr...
     

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