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„CHANCENSPIEGEL 2017“
Immer mehr Schüler*innen mit Migrationshintergrund ohne Schulabschluss
  • Anteil steigt auf 12,9 Prozent
  • Große Unterschiede zwischen den Ländern bei den Ganztagsschulen
  • Opposition kritisiert mangelnde Chancengleichheit
  • zwd Gütersloh/Berlin (hr). Die Quote der Schüler*innen mit ausländischen Wurzeln, die keinen Schulabschluss erreichen, ist in Deutschland seit 2002 von 12,1 auf 12,9 Prozent angestiegen. Das ergab der „Chancenspiegel 2017“ der Bertelsmann-Stiftung, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Bei den deutschstämmigen Schulabbrecher*innen gibt es hingegen einen positiven Trend. Er nahm von 6,2 auf 5,8 Prozent ab. „Es geht deutschlandweit voran – und gleichzeitig ergeben sich weitere Hausaufgaben für die Politik“, fasste die Bertelsmann-Stiftung der Ergebnisse zusammen.
    (01.03.2017) mehr...
     

     
    DEUTSCHE ORCHESTERVEREINIGUNG
    „Die Zukunft der Orchester ist weiblich“
  • Zahl der Konzerte steigt um zehn Prozent
  • Deutsche Orchester- und Theaterlandschaft soll Immaterielles Kulturerbe der UNESCO werden
  • zwd Berlin (hr). In der Altersspanne zwischen 25 und 45 Jahren sind mehr als die Hälfte aller aktiven Musiker*innen in deutschen Orchestern Frauen. Das erklärte die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) bei ihrer Jahrespressekonferenz am Dienstag auf zwd-Nachfrage. „Die Zukunft der Orchester ist also weiblich“, sagte DOV-Geschäftsführer Gerald Mertens. Insgesamt gebe es einen Frauenanteil von etwa 30 Prozent. Im Hinblick auf die Entwicklungen bei Klangkörpern, Theatern und Konzerthäusern zog Mertens zudem ein positives Fazit des vergangenen Jahres.
    (28.02.2017) mehr...
     

     
    FORSCHER*INNEN-NACHWUCHS
    Heinz Maier-Leibnitz-Preis: Vier von zehn Auszeichnungen gehen dieses Jahr an Frauen
  • Auswahlausschuss ehrt zwei Geisteswissenschaftlerinnen und zwei Medizinerinnen
  • DFG sieht Deutschland bei Qualifikation junger Wissenschaftler*innen gut aufgestellt
  • zwd Bonn (hr/ticker). Neben sechs Männern erhalten in diesem Jahr vier Wissenschaftlerinnen den Heinz Maier-Leibnitz-Preis und damit die wichtigste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. Das hat ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzter Auswahlausschuss beschlossen.
    (27.02.2017) mehr...
     

     
    zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 346
    Dr. Ernst Dieter Rossmann (SPD) im zwd-Interview: „Wir dürfen uns nicht nur auf die ­digitalen Lernformen konzentrieren“
    Im Gespräch mit den zwd-Redaktionsmitgliedern Holger H. Lührig und Hannes Reinhardt zieht der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Ernst Dieter Rossmann, eine Bilanz der sich dem Ende zuneigenden Legislaturperiode und gibt einen Ausblick auf die Pläne seiner Partei für die Zeit nach der Bundestagswahl im kommenden Herbst.

    Außerdem in dieser Ausgabe:
  • Kultusministerkonferenz: Neue Präsidentin Susanne Eisenmann will Fokus auf berufliche Bildung legen
  • Muttersprachlicher Unterricht: Verlängerter Arm Erdogans? Türkische Konsulatslehrkräfte in der Kritik
  • Strategie: Bund stellt Weichen für Internationalisierung der Wissenschaft
  • „Wir sind viele“ im Bundestag: Keine Maske, kein In-Szene-Setzen, sondern einfach 50 Menschen aus Bethel
  • Kulturhauptstädte 2017: Aarhus und Paphos betreten die große europäische Kulturbühne

  • (23.02.2017) mehr...
     

     
    NEUNJÄHRIGES GYMNASIUM
    SPD fordert Masterplan für Rückkehr zu G9 in Bayern
  • Entscheidung unter Einbindung aller Beteiligten angemahnt
  • Güll: „Auch Vorschläge von Schüler*innen aufgreifen“
  • zwd München (hr/ticker). Der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag, Martin Güll (SPD, Foto), hat einen Masterplan zur Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums im Freistaat gefordert. Dafür reichte die Fraktion einen Dringlichkeitsantrag für die Beratungen im Plenum am Mittwoch ein. Die entsprechenden Entscheidungen müssten unter Einbindung aller Beteiligten gefällt werden, betonte Güll.
    (22.02.2017) mehr...
     

     
    DESTATIS [UPDATE]
    Rund 3,1 Millionen Freizeitmusiker*innen in Deutschland
  • Zahlen aus Projekt von KMK und Kulturstaatsministerin veröffentlicht
  • Deutscher Musikrat kritisiert „erhebliche Mängel“ in der Erhebung
  • zwd Wiesbaden (hr/ticker). In Deutschland musizieren rund 3,1 Millionen Personen in einem verbandlich organisierten Laienchor oder einer Laieninstrumentalgruppe bzw. deren konfessionellen Pendants. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Die Zahl der Freizeitmusiker entspricht damit 38 Personen je 1.000 Einwohner*innen in Deutschland.
    (17.02.2017) mehr...
     

     
    STUDIEN
    Film- und Fernsehproduktion: Frauen in den Schlüsselpositionen weiterhin unterrepräsentiert
  • Erstmals Fakten, Rahmenbedingungen und Ursachen der Geschlechterverteilung aufgezeigt
  • Männer nur im Bereich „Kostüm“ in der Unterzahl
  • zwd Berlin (hr). In den meisten kreativen Schlüsselpositionen der Filmproduktionen arbeiten nach wie vor mehr Männer als Frauen. Das geht aus zwei Studien der Filmförderungsanstalt (FFA) gemeinsam mit ARD und ZDF hervor, die am Montag anlässlich der Berlinale in Berlin vorgestellt wurde. So werden 72 Prozent der Kinofilme von Regisseuren, 23 Prozent von Regisseurinnen und 5 Prozent von gemischten Teams inszeniert. Drehbücher werden zu 60 Prozent von Autoren, zu 23 Prozent von Autorinnen und zu 16 Prozent von gemischten Teams verfasst.
    (13.02.2017) mehr...
     

     
    SCHULE
    Ausgaben pro SchülerIn durchschnittlich um 300 Euro gestiegen
  • Stadtstaaten Berlin und Hamburg mit höchsten Aufwendungen
  • Größter Anteil für Personalkosten
  • zwd Wiesbaden (hr/ticker). Für die Ausbildung eines/einer SchülerIn an öffentlichen Schulen haben die öffentlichen Haushalte im Jahr 2014 durchschnittlich 300 Euro mehr ausgegeben als im Jahr 2013. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. So betrugen die Ausgaben je SchülerIn im Jahr 2014 durchschnittlich 6.700 Euro.
    (08.02.2017) mehr...
     

     
    LEHRE
    ProfessorInnen: Starke Unterschiede zwischen den Ländern bei Bruttogehältern
  • Erstmals reale Besoldung erfasst
  • Ostdeutsche Länder zahlen am wenigsten
  • zwd Bonn (hr/ticker). Die realen monatlichen Unterschiede bei den Bruttogehältern von ProfessorInnen können sich in den verschiedenen Bundesländern auf bis zu 1.260 Euro summieren. Dies geht aus einem aktuellen Besoldungsranking des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hervor. Während der Durchschnittswert der Besoldung bei W3-ProfessorInnen in Bayern 8.510 Euro beträgt, liegt er bei einem/einer W3-ProfessorIn in Mecklenburg-Vorpommern bei lediglich 7.250 Euro.
    (31.01.2017) mehr...
     

     
    NORDRHEIN-WESTFALEN
    Umfrage: LehrerInnen sehen Probleme bei der Umsetzung von Inklusion
  • Jede dritte Lehrkraft beklagt Lehrermangel
  • VBE: „Anforderungen und Ausstattung stehen in keinem gesunden Verhältnis“
  • zwd Dortmund (hr/ticker). 41 Prozent der Lehrkräfte benennen die Umsetzung von Inklusion und Integration als größtes Problem an ihrer Schule. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Verbands Erziehung und Wissenschaft (VBE) Nordrhein-Westfalen, für die im November 2016 500 Lehrkräfte in NRW an allgemeinbildenden Schulen befragt wurden. 28 Prozent von ihnen sehen den Lehrermangel als größtes Problem, 17 Prozent das Gebäude und 13 Prozent die Ausstattung.
    (30.01.2017) mehr...
     

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