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SACHSEN
Ressortübergreifendes Kulturkonzept geplant
  • Kunstministerium will mehr als eine Million Euro pro Jahr zusätzlich investieren
  • Kultureinrichtungen und Musikschulen profitieren

  • zwd Dresden (hr/ticker). Der Freistaat Sachsen will ein ressortübergreifendes Konzept zur kulturellen Bildung entwickeln. Dies teilte das SPD-geführte Kunstministerium von Ressortchefin Eva-Maria Stange am Mittwoch bei seiner Bilanz zur Halbzeit der Wahlperiode mit. Mit dem Konzept soll Kindern und Jugendlichen noch besser und gezielter eine Teilhabe an kulturellen Angeboten eröffnet werden. Das reiche vom Erlernen eines Musikinstrumentes über Theaterspielen in der Schule bis hin zur Nutzung soziokultureller Einrichtungen vor Ort.

    An dem Konzept sind auch das Kultus- und das Sozialministerium beteiligt. Sachsen hatte bereits mit dem aktuellen Haushalt eine Stärkung der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche beschlossen. Erstmals stehen Gelder bereit, um Kinder auf dem Land zu Kultureinrichtungen zu bringen und wieder abzuholen (300.000 Euro pro Jahr). Der Landesverband der Musikschulen sowie die Musikschulen selbst erhalten insgesamt 425.000 Euro jährlich zusätzlich. Für den Ankauf von Musikinstrumenten stehen erstmals 300 000 Euro zur Verfügung.
    (12.05.2017)
     
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