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UMFRAGE
Inklusion: Bedingungen weiterhin unzureichend
Lehrkräfte stellen seit 2015 praktisch keine Verbesserungen fest
zwd Berlin/Essen/München (hr). Die Bedingungen für den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung (Inklusion) sind bundesweit noch immer unzureichend. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) unter rund 2.000 Lehrer*innen und Lehrer aus allen Bundesländern hervor. Demnach habe sich gegenüber 2015 praktisch nichts verbessert. Insgesamt beurteilen die Lehrkräfte in Deutschland die praktische Umsetzung der Inklusion auf einer Skala von eins bis sechs mit der Durchschnittsnote 4,9.
(29.05.2017) mehr...
 

 
DIGITALISIERUNG
Berlin bekommt Zuschlag für Deutsches Internet-Institut
Der digitale Wandel soll hier zukünftig „unabhängig und interdisziplinär“ erforscht werden
zwd Berlin (hr/ticker). Hannover, Karlsruhe, Leipzig, München und Bochum haben das Nachsehen: Die Digitalisierung im zu gründenden Deutschen Internet-Institut soll in Berlin erforscht werden. Das gab Bundesforschungsministerin Prof.´in Johanna Wanka (CDU) am Dienstag bekannt. Die Einrichtung werde in der Hauptstadt von einem Konsortium aus fünf Hochschulen und zwei außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg gegründet, so Wanka.
(23.05.2017) mehr...
 

 
STUDIENFÖRDERUNG
Deutschlandstipendium weiterhin wenig gefragt
SPD und Opposition machen sich für Abschaffung des Förderungsprogramms stark
zwd Wiesbaden/Berlin (hr). Das Deutschlandstipendium, mit dem die Bundesregierung leistungsstarke Studierende finanziell unterstützt, wird weiterhin kaum nachgefragt. Im Jahr 2016 erhielten gerade einmal 25.500 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Damit stieg die Zahl der Stipendiat*innen im Vergleich zum Vorjahr um lediglich 5 Prozent. Gemessen an der vorläufigen Gesamtzahl der Studierenden des Wintersemesters 2016/2017 erreichte sie einen Anteil von 0,9 Prozent. Den höchsten Anteil der Stipendiat*innen gab es im Saarland mit 1,6 Prozent, den geringsten in Hamburg mit 0,3 und Schleswig-Holstein mit 0,5 Prozent.
(22.05.2017) mehr...
 

 
BUNDESTAGSWAHL 2017
SPD will Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung
Leitantrag zum Regierungsprogramm 2017 für SPD-Bundesparteitag am 25. Juni veröffentlicht
zwd Berlin (ig/hr). Mit finanzieller Beteiligung des Bundes soll nach dem Willen der SPD ein bundesweiter Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kita- und Grundschulkinder eingeführt werden. Das sieht der Entwurf des Leitantrages der Programmkommission für das sozialdemokratische Regierungsprogramm vor, der Grundlage für die Beratungen auf dem Wahlparteitag der SPD am 25. Juni in Dortmund ist. Der 67 Seiten umfassende Entwurf, der vom SPD-Parteivorstand am 15. Mai gebilligt wurde und mit dem Slogan „Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit“ überschrieben ist, wird mit Positionsbeschreibungen für die zukünftige Familien- und Bildungspolitik eingeleitet.
(19.05.2017) mehr...
 

 
INITIATIVE KULTURELLE INTEGRATION
Vorstellung der 15 Thesen: „Gesellschaftspolitischer Meilenstein“
  • Dissens nur beim Begriff der „Leitkultur“
  • Zentralrat der Juden begrüßt Hinweis auf Rolle der Religion
  • Initiative ruft zur Mitzeichnung auf
  • zwd Berlin (hr). Die „Initiative kulturelle Integration“ hat am Dienstag ihre 15 Thesen „Zusammenhalt in Vielfalt“ in Berlin vorgestellt. Anschließend wurden sie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) überreicht. Die Mitglieder wollen angesichts aktueller Debatten mit den Thesen einen Beitrag zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und kultureller Integration leisten. Kulturstaatsministerin Prof.‘in Monika Grütters (CDU) sprach von einem „gesellschaftspolitischen Meilenstein“. Das Bündnis rief gleichzeitig Einzelpersonen genauso wie Organisationen, Vereine oder auch Unternehmen zur Mitunterzeichnung der Thesen auf.
    (16.05.2017) mehr...
     

     
    NORDDEUTSCHLAND
    Sprache als „Schlüssel zu Welt“: Neues Bundesprogramm für Kitas vorgestellt
  • Zusätzliche Fachkräfte in bis zu 500 Einrichtungen möglich
  • Mehrsprachigkeit, Inklusion und Kinder mit Fluchterfahrung im Fokus
  • zwd Hannover (hr/ticker). Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesjugendministerium, Caren Marks, und die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (beide SPD) haben am Montag bei einer Starterkonferenz der 2. Förderwelle Auftrag und Ziele des Bundesprogramms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ für Niedersachsen, Hamburg und Bremen vorgestellt. In den drei Ländern können bis zu 500 Kindertagestätten durch zusätzliche Fachkräfte in den Einrichtungen und durch gezielte Fachberatung bei der Integration, Sprachbildung und Sprachförderung von Kindern mit geringen Deutschkenntnissen unterstützt werden. In Niedersachsen profitieren im Rahmen der zweiten Förderwelle bis zu 388 Einrichtungen von dem Bundesprogramm.
    (15.05.2017) mehr...
     

     
    SACHSEN
    Ressortübergreifendes Kulturkonzept geplant
  • Kunstministerium will mehr als eine Million Euro pro Jahr zusätzlich investieren
  • Kultureinrichtungen und Musikschulen profitieren
  • zwd Dresden (hr/ticker). Der Freistaat Sachsen will ein ressortübergreifendes Konzept zur kulturellen Bildung entwickeln. Dies teilte das SPD-geführte Kunstministerium von Ressortchefin Eva-Maria Stange am Mittwoch bei seiner Bilanz zur Halbzeit der Wahlperiode mit. Mit dem Konzept soll Kindern und Jugendlichen noch besser und gezielter eine Teilhabe an kulturellen Angeboten eröffnet werden. Das reiche vom Erlernen eines Musikinstrumentes über Theaterspielen in der Schule bis hin zur Nutzung soziokultureller Einrichtungen vor Ort.
    (12.05.2017) mehr...
     

     
    NORDRHEIN-WESTFALEN VOR DER WAHL
    ZDF-Politbarometer: Bildungspolitik rangiert mit 34 Prozent an der Spitze der Wahlkampfthemen
  • Umfragen zeigen Ansehensverlust der grünen Kultusministerin: Werden Sylvia Löhrmann und ihre Partei wegen der Bildungspolitik wahlentscheidend abgestraft?
  • G8/G9 als Dauerbrenner in der Bildungsdebatte auch im größten Bundesland
  • zwd Düsseldorf (ig/hr). Kurz vor der Wahl zum neuen nordrhein-westfälischen Landtag am kommenden Sonntag hat sich im Vorwahlumfragen die Bildungspolitik als eines der wichtigsten Themenfelder herauskristallisiert. Nach einer am 5. Mai veröffentlichten Umfrage des ZDF-Politbarometers "extra" der Forschungsgruppe Wahlen wird Bildungspolitik als wichtigstes Wahlkampfthema identifiziert. Zugleich veranschaulicht die Umfrage den aus Sicht politischer Beobachter möglicherweise wahlentscheidenden Ansehensverlust von Kultusministerin Sylvia Löhrmann (Grüne).
    (12.05.2017) mehr...
     

     
    NORDRHEIN-WESTFALEN VOR DER WAHL
    Die Inklusion am Wendepunkt zwischen Scheitern und Gelingen – ein Problem auch für die Grünen
    Das zwd-POLITIKMAGAZIN berichtet in seiner Ausgabe 348 über Hintergründe und Diskussionen zur Bildungs- und Kulturpolitik vor den Wahlen zum Düsseldorfer Landtag. Den Beitrag veröffentlichen wir an dieser Stelle im Wortlaut.
    zwd Düsseldorf (ig/hr). Kein Thema hat die Bildungsinteressierten im größten deutschen Bundesland so sehr auf den Plan gerufen wie die von der nordrhein-westfälischen Schulministerin ­Sylvia Löhrmann forcierte Einführung der Inklusion. Dass die Ministerin hierfür jetzt 2.000 zusätzliche Stellen in Aussicht gestellt hat, kommt möglicherweise für ihre Partei zu spät: Den Grünen könnte vom Wahlvolk die Quittung ausgestellt werden für ­ihren Einsatz zugunsten eines fundamentalen, bedingungslosen Rechts ­aller Lernenden.
    (11.05.2017) mehr...
     

     
    MINT-FRÜHJAHRSREPORT
    Zuwächse bei MINT-Akademikerinnen – Frauenanteil in Ausbildungsberufen stagniert
  • Bessere Informationsmaßnahmen an Schulen gefordert
  • Zweifel an Verbesserungen durch Entgelttransparenzgesetz
  • Fachkräftemangel auf Höchststand seit Erhebungsbeginn
  • zwd Berlin (hr). Der Frauenanteil unter Akademiker*innen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) steigt deutlich an. Das ergab der MINT-Frühjahrsreport, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Bei den Frauen in Ausbildungsberufen stagniert der Anteil hingegen seit Jahren bei etwa zehn Prozent. In der Schule müsse daher früher für Naturwissenschaften geworben werden, forderte Thomas Sattelberger (Foto, Mitte), Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“.
    (10.05.2017) mehr...
     

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