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zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 345
JETZT ANGESAGT: Ein nationaler Bericht über Frauengesundheit
Der lange, teilweise auch innerhalb der eigenen Reihen der Frauenbewegung kontrovers geführte – vom zwd-POLITIKMAGAZIN seit Jahren unterstützte – Kampf um eine Neuauflage des zuletzt 2001 erschienenen Bundesfrauengesundheitsberichts scheint jetzt in eine Erfolgskurve einzumünden. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Ingrid Fischbach (CDU, Foto), bestätigte in einem zwd-Beitrag, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) von ihrem Hause beauftragt worden sei, „erste konzeptionelle Überlegungen für einen Frauengesundheitsbericht vorzulegen“.

zwd-DEBATTE: „Brauchen wir einen neuen Bundesbericht zur gesundheitlichen Situation von Frauen?“

zwd Berlin (yh). Frauen und Männer sind unterschiedlich krank. Das war das wohl wichtigste Ergebnis des Frauengesundheitsberichtes, der im Jahr 2001 unter der damaligen Bundesfrauenministerin Christine Bergmann (SPD) veröffentlicht wurde. Der Bericht galt als Reaktion auf einen ersten Bundesgesundheitsbericht aus dem Jahr 1998, der noch vollkommen ohne eine Unterscheidung zwischen den beiden Geschlechtern auskommen musste.
Der 2001er-Bericht umfasste damals zwar 700 Seiten, musste aber im Hinblick auf frauenspezifische Daten aus Gesundheitsstudien noch ziemlich im Trüben fischen. Politik und Wissenschaft waren noch nicht in dem Maße gendersensibel ausgerichtet, wie das heute der Fall ist. Heute – 15 Jahre später – gibt es eine Vielzahl an forschungsgestützten Informationen über die geschlechterspezifischen Unterschiede der Gesundheit. Trotzdem blieb der Frauengesundheitsbericht von 2001 bis heute ein Unikat und die Bereitschaft zur Neuauflage gering.

Mit Debattenbeiträgen von:
  • Dr. Dagmar Laura Hertle sowie Karin Bergdoll 8AKF)
  • Ingrid Fischbach (MdB/PStS, CDU)
  • Maria Klein-Schmeink (Bündnis '90/Die Grünen
  • Dr. med. Christiane Groß, DÄB
    ab Seite 4

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  • (24.12.2016)
     
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