60 zwd Nachrichten (FrauenGesundheit und Politik) FrauenGesundheit und Politik de 29.05.2017 zwd Nachrichten http://www.zwd.info/rss_logo.gif <![CDATA[Hebammen warnen vor Versorgungslücken in der Geburtshilfe]]> zwd Berlin (yh). Durch die jahrelange Unterfinanzierung der Geburtshilfe sei eine auskömmliche Betreuung schwangere Frauen in Gefahr. Zu diesem Schluss kommt der Deutsche Hebammenverband (DHV) und stellte anlässlich des Internationalen Hebammentages am 5. Mai in Berlin zwölf Thesen für eine gute Geburtshilfe vor. „Wir brauchen ein Umdenken in der Geburtshilfe. Dazu gehört eine bürgernahe Gesundheitspolitik, die wohnortnahe Geburtshilfe stärkt“, so Martina Klenk, Präsidentin des DHV. Es sei der Punkt erreicht, an dem jede weitere Rationalisierung ein Risiko für Mutter und Kind berge.]]> Thu, 04 May 2017 00:00:00 CEST 13920 <![CDATA[PraktikantIn und VolontärIn ab sofort gesucht!]]> Redaktionelles Volontariat 2017

Für unser politisch-parlamentarisches zwd-POLITIKMAGAZIN suchen wir eine Praktikantin oder einen Praktikanten sowie Volontärin oder einen Volontär für den Projektbereich ]]> Wed, 26 Apr 2017 00:00:00 CEST 13856 <![CDATA[Ältere Frauen häufiger von Tablettensucht betroffen]]> zwd Berlin (yh). Besonders ältere Frauen sind häufig von Tablettenabhängigkeit betroffen. Das ergab das Jahrbuch Sucht 2017 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), das am Dienstag in Bremen vorgestellt wurde. Besonders im Hinblick auf Schlaf- und Beruhigungsmittel würde es zu auffälligem Suchtverhalten kommen, so der Bericht. „Die Arzneimittelabhängigkeit ist die zweithäufigste Abhängigkeit überhaupt in Deutschland. Nach Nikotin, aber noch vor Alkohol", erklärte Gerd Glaeske von der Universität Bremen bei der Vorstellung Jahrbuches. Das werde immer wieder verkannt.]]> Thu, 13 Apr 2017 00:00:00 CEST 13876 <![CDATA[Ausweitung des Schutzes für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen]]> zwd Berlin (mb). Rund 25 Minuten waren im Bundestag für die 2. und 3. Lesung zur Neuregelung des Mutterschutzrechtes am Donnerstag veranschlagt. Das novellierte Gesetz sieht die Ausweitung des Mutterschutzes auf Schülerinnen, Praktikantinnen und Studentinnen vor sowie die Aufhebung von Arbeitsverboten gegen den Willen schwangerer Frauen. Der Bundestag stimmte mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD für einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung in geänderter Fassung (Drs. 18/8963). Die Fraktion der Grünen enthielt sich, während die Fraktion Die Linke gegen den Entwurf stimmte. Der Abstimmung lag eine Beschlussempfehlung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Drs. 18/11782) zugrunde.]]> Mon, 03 Apr 2017 00:00:00 CEST 13877 <![CDATA[DRK-Schwestern verlieren arbeitsrechtlichen Sonderstatus]]> zwd Erfurt/Berlin (mb). Krankenschwestern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind Arbeitnehmerinnen im Sinne des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG). Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in seinem Urteil vom Dienstag entschieden. Damit revidierte es nach mehr als 60 Jahren die bisherige Rechtssprechung. Für rund 25.000 Rotkreuzschwestern in 33-DRK-Schwesternschaften gilt nun das novellierte Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, das am 1. April 2017 in Kraft tritt. ]]> Thu, 23 Feb 2017 00:00:00 CET 13801 <![CDATA[UNGLEICHER LOHN: "Über Geld sprechen wir jetzt!"]]> Wed, 22 Feb 2017 00:00:00 CET 13797 <![CDATA[Zusammenarbeit der Berufsgruppen rund um die Geburt soll verbessert werden]]> zwd Berlin (hr). Der Kooperationsverbund „gesundheitsziele.de“ hat am Montag in Berlin das neue und neunte nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“ an die Vorsitzenden des Gesundheits- und des Familienausschusses des Bundestages übergeben. Als zentrale Zielstellungen wurden darin eine höhere Selbstbestimmung der Mütter, die Verbesserung der Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen rund um die Geburt, die Stärkung von Ressourcen sowie die Früherkennung von Risiken und Entwicklungsbedarfen formuliert.]]> Mon, 13 Feb 2017 00:00:00 CET 13789 <![CDATA[JETZT ANGESAGT: Ein nationaler Bericht über Frauengesundheit ]]> zwd-DEBATTE: „Brauchen wir einen neuen Bundesbericht zur gesundheitlichen Situation von Frauen?“]]> Sat, 24 Dec 2016 00:00:00 CET 13742 <![CDATA[Bundesregierung investiert in den Schutz von Frauen vor HIV]]> zwd Berlin (yh). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird in den nächsten fünf Jahren Fördermittel für die HIV-Prävention für Frauen in Entwicklungsländern bereitstellen. Zehn Millionen Euro sollen an die Non-Profit-Organisation „International Partnership for Microbicides“ (IPM) gehen. Mit dem Geld investiert IPM unter anderem in den Dapivirin-Ring, einen Vaginalring, der das HIV-Ansteckungsrisiko senken soll und so besonders Frauen vor dem Virus schützen kann. „Wir haben die Chance, mit erfolgsversprechenden neuen Methoden wie dem Dapivirin-Ring bedeutende Fortschritte in der Frauengesundheit zu erzielen“, erklärte Renate Bähr, Geschäftsführerin von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) Deutschland.]]> Thu, 08 Dec 2016 00:00:00 CET 13721 <![CDATA[Zu viele Krankenhäuser mit wenig Expertise]]> zwd Berlin (yh). In Deutschland gibt es einen erheblichen Handlungsbedarf hinsichtlich der Leistungsorganisation von Krankenhäusern. Das ist das zentrale Ergebnis des Qualitätsmonitors 2017, der in Zusammenarbeit des Wissenschaftlichen Instituts der AOK und der Gesundheitsstadt Berlin e.V. am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Besonders deutlich würden die Defizite, wenn man unter anderem die Behandlungsraten und Diagnosesicherungen bei Frauen mit Brustkrebs betrachte. Hier würden wichtige Qualitätsziele zum Teil nicht erreicht werden, von denen das Überleben der Patientinnen abhänge, erklärte Prof. Thomas Mansky, Leiter des Fachgebietes Strukturentwicklung und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen der Technischen Universität Berlin.]]> Tue, 29 Nov 2016 00:00:00 CET 13707 <![CDATA["Kein Geld für Verhütung, aber Kostenübernahme für Abtreibung"]]> zwd Hannover (yh). Die Kosten für empfängnisverhütende Mittel aufzubringen, sei für viele Frauen problematisch. Aus diesem Grund fordert die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) eine bundeseinheitliche Regelung zur Kostenübernahme von Verhütungsmitteln für Frauen mit geringem Einkommen. „Seit langem ist es mir ein Anliegen, die Finanzierung von ärztlich verordneten Mitteln zur Empfängnisverhütung für Frauen mit geringem Einkommen sicherzustellen“, sagte Rundt auf der Sitzung des Niedersächsischen Landtages am 23. November. Es sei besonders für Frauen schwierig, die Sozialleistungen beziehen.]]> Wed, 23 Nov 2016 00:00:00 CET 13696 <![CDATA[Junge Frauen besonders gefährdet]]> zwd Berlin (yh). Täglich infizieren sich mehr als 1000 Mädchen und Frauen mit HIV – das sind wesentlich mehr als bei Jungen und Männern im gleichen Alter. Der am Montag veröffentlichte UNAIDS-Bericht der Aids-Organisation der Vereinten Nationen problematisiert besonders die Situation von Mädchen und Frauen südlich der Sahara. Zwar mache der Kampf gegen HIV und Aids Fortschritte, allerdings ist die Epidemie besonders für Frauen eine Gefahr, sodass dringend eine zielgerichtete Prävention nötig sei. Renata Bähr, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) erklärte, dass Aids die Haupttodesursache für heranwachsende Mädchen in Afrika sei.]]> Mon, 21 Nov 2016 00:00:00 CET 13693 <![CDATA[Doppelte Benachteiligung: Gesundheitspolitik muss alle Frauen in den Blick nehmen]]> zwd Köln (el). Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) hat Korrekturen bei der Gesundheitsberichterstattung angemahnt, um Gesundheitsrisiken von Frauen in allen Lebenslagen zu berücksichtigen. „Der erste Gesundheitsbericht der Bundesregierung hat vor 15 Jahren ältere Frauen, Mädchen und Migrantinnen aus der Berichterstattung ausgeklammert. Sie müssen nun dringend auch in den Blick genommen werden“, forderte KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth. ]]> Tue, 25 Oct 2016 00:00:00 CEST 13656 <![CDATA[Neues Vorsorgemodell verspricht mehr Sicherheit, schließt aber Frauen über 60 aus]]> zwd Berlin (yh). Frauen über 60 werden von der gesetzlichen Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung ausgeschlossen. Das kritisierte die Initiative „Gebärmutterhalskrebs verhindern“ am Dienstag im Hinblick auf eine Bekanntgabe des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dass Frauen bis 60 in Zukunft eine sicherere Krebsvorsorge erhalten werden als bisher. Diese Altersbegrenzung aber sei „medizinisch unverantwortlich“ und „ethisch schlicht nicht zu vertreten“, erklärte Dr. Markus Lütge, Gynäkologe und Mitglied der Initiative. Gleichzeitig befürwortete er, dass der G-BA in Zukunft durch die Kombination zweier Vorsorge-Modelle mehr Sicherheit für Frauen ermöglichen will.]]> Wed, 19 Oct 2016 00:00:00 CEST 13661 <![CDATA[Pflege bleibt in Frauenhand: Mehrheit der Azubis weiblich]]> zwd Berlin (el). Männer entscheiden sich noch immer deutlich seltener für Pflegeberufe als Frauen, auch wenn ihr Anteil an der Zahl der Auszubildenden leicht gestiegen ist. Laut den jüngsten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes waren von den rund 61.800 Jugendlichen, die im Herbst 2014 eine Berufsausbildung in der Pflege begonnen haben, nur 21 Prozent männlich. Gegenüber 2004 ist die Zahl der Auszubildenden im Pflegebereich insgesamt um 41 Prozent gestiegen - bei den Frauen um 39 Prozent und bei den Männern um 49 Prozent.]]> Tue, 19 Jul 2016 00:00:00 CEST 13533 <![CDATA[Jede siebte Schwangere trinkt gelegentlich Alkohol]]> zwd Berlin (yh/ticker). 14 Prozent der Schwangeren konsumieren während der Schwangerschaft Alkohol. Dabei schadet selbst der Konsum geringer Mengen Alkohol dem ungeborenen Kind. Das geht aus dem Drogen- und Suchtbericht 2016 hervor, den die Bundesdrogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), am Donnerstag in Berlin vorgestellt hat. So könne Alkoholkonsum während der Schwangerschaft beim Kind zu Wachstumsstörungen sowie auch zu geistigen und sozialen Entwicklungsstörungen führen, heißt es darin.]]> Fri, 10 Jun 2016 00:00:00 CEST 13491 <![CDATA[Insgesamt weniger Abtreibungen in Industriestaaten]]> zwd New York (yh). Die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche ist in den vergangenen 25 Jahren in Industriestaaten stark zurückgegangen. Das berichtete das New Yorker Gutmacher Institute in der Fachzeitschrift The Lancet. Besonders in Osteuropa sei ein starker Rückgang der Abtreibungsraten zu verzeichnen. Hier sank die Zahl von 88 Schwangerschaftsabbrüchen pro 1000 Frauen um mehr als 50 Prozent auf 42 Frauen. Insgesamt haben laut der Fachzeitschrift im Jahr 2014 in den Industrienationen nur noch 27 von 1000 Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren eine Abtreibung vornehmen lassen. Im Jahr 1990 seien es noch 46 von 1000 Frauen gewesen. ]]> Wed, 18 May 2016 00:00:00 CEST 13460 <![CDATA[Neue Studie zu Gebärmutterhalskrebs: "Gute Absicht, schlechtes Design"]]> zwd Berlin (yh). Der Expertenkreis „Gebärmutterhalskrebs verhindern!“ warnte, die geplante Studie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs berge Risiken, koste Zeit und entspräche nicht den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. „Wir sind ausschließlich der Gesundheit der Frauen verpflichtet. Die setzt der G-BA mit seinem wissenschaftlich schwach konzipierten Vorgehen gerade aufs Spiel“, kritisierte Gynäkologe Dr. Markus Lütge.]]> Wed, 06 Apr 2016 00:00:00 CEST 13404 <![CDATA["Geschlechtliche Ungleichheit wird oft von anderen Ungleichheiten überlagert"]]> zwd Bielefeld (ig/fk). Die Medizin ist seit dem 1. Bundesgesundheitsbericht 1998 geschlechtersensibler geworden. Das resümierte Prof.‘in Dr. Petra Kolip, Leiterin der Kommission „Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsmonitoring“, mit Blick auf den aktuellen 3. Bundesgesundheitsbericht. Gegenüber dem zwd-POLITIKMAGAZIN erinnerte sie daran, dass mit dem Bericht zur Frauengesundheit aus dem Jahre 2001 ein großer Schritt zu Gender Mainstreaming in der Medizin getan wurde. Dank der Differenzierung geschlechterspezifischer Behandlungen könne man heute besser auf Herz-Kreislauferkrankungen und Depressionen bei Frauen und Männern eingehen. Allerdings belege der aktuelle Bericht auch, dass es immer noch Defizite in der geschlechtersensiblen Planung der medizinischen Versorgung gebe.]]> Sat, 05 Mar 2016 00:00:00 CET 13353 <![CDATA[Der Bundesgesundheitsbericht 2015: Kein Bericht zur Frauengesundheit, aber schon geschlechterdifferenziert]]> Fri, 04 Mar 2016 00:00:00 CET 13343 <![CDATA[ExpertInnen weisen auf Unterfinanzierung und Personalmangel in Kinderkrankenhäusern hin]]> zwd Berlin (yh/ticker). Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen kämpfen mit ständigem Personalmangel und Unterfinanzierung. Das machten Gesundheitsexperten am Mittwoch bei einer Anhörung im Gesundheitsausschuss deutlich. Durch die Tatsache, dass die medizinische Versorgung von Kindern kostenaufwändiger die von Erwachsenen sei, kommen selbst kleine Kinderabteilungen leicht auf Fixkosten in Millionenhöhe, errechnete Jochen Scheel, Geschäftsführer der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland (GKinD). Er forderte daher eine zusätzliche Vergütungskomponente für Kinderabteilungen, um die spezialisierte medizinische Versorgung von Kindern flächendeckend erhalten zu können. ]]> Thu, 18 Feb 2016 00:00:00 CET 13314 <![CDATA[Koalition lehnt Kostenerstattung für nicht verheiratete Paare ab]]> zwd Berlin (Ticker/ig). Nicht verheiratete Paare können auch weiterhin nicht darauf hoffen, die Kosten für eine künstliche Befruchtung aus der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet zu bekommen. Ein entsprechender Gesetzentwurf der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit dem Ziel eines erweiterten Anspruchs auf Kostenübernahme bei der künstlichen Befruchtung scheiterte am 27. Januar im Gesundheitsausschuss des Bundestagesan der Regierungsmehrheit von Union und SPD. Die Fraktion Die Linke hatte sich bei der Abstimmung enthalten. ]]> Mon, 01 Feb 2016 00:00:00 CET 13278 <![CDATA[Nach neun Männern im Amt des VN-Generalsekretärs ist es "Zeit für eine Frau"]]> Fri, 22 Jan 2016 00:00:00 CET 13306 <![CDATA[Jede zweite Krankenhausärztin denkt daran, ihren Job hinzuschmeißen ]]> zwd Berlin (hr/ticker). Der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) hat eine deutliche Verringerung der Arbeitszeitbelastung für Nachwuchsmedizinerinnen gefordert. Dazu gehörten familienfreundliche Rahmenbedingungen, ein höherer Personalschlüssel, geregelte Arbeitszeiten sowie der Ausgleich von Überstunden. Nach einer repräsentativen Umfrage des Ärzteverbandes „Marburger Bund“ fühlen sich 59 Prozent der befragten ÄrztInnen psychisch belastet und 70 Prozent sagen, dass die Gestaltung der Arbeitszeiten ihre Gesundheit beeinträchtigt. Fälle von Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheiten wie Burnout würden häufiger. Der "Marburger Bund" sieht unter Hinweis auf Berichte aus Bayern die Gefahr, dass jede/r zweite Nachwuchsmediziner/in (47 Prozent der Klinikärztinne) ihren Job hinwerfen. ]]> Mon, 11 Jan 2016 00:00:00 CET 13240 <![CDATA[BMBF will Faktoren der Krankheitsentstehung bei Männern und Frauen besser erforschen lassen]]> zwd Berlin (hr). Bundesforschungsministerin Prof.‘in Johanna Wanka (CDU) hat am Mittwoch eine neue Förderinitiative vorgestellt, mit dem gesundheitsbeeinflussende Faktoren und die Entstehung von Krankheiten bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen besser erforscht werden sollen. Für das Programm „Gesund – ein Leben lang“ stellt das Bundesforschungsministerium (BMBF) bis zum Jahr 2021 rund 100 Millionen Euro zur Verfügung.]]> Fri, 11 Dec 2015 00:00:00 CET 13207 <![CDATA[Bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für Männer würde pflegende Frauen entlasten]]> zwd Berlin (cd). Auch für Männer ist die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf schwierig. Dies geht aus dem Barmer GEK Pflegereport 2015 hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Ein Großteil der pflegenden Männer in Vollzeitbeschäftigung (90 %) investiere lediglich ein bis zwei Stunden täglich in die Pflegearbeit. Längere Pflegezeiten ab drei Stunden gingen häufig mit Teilzeiterwerbstätigkeit, geringfügiger Beschäftigung oder keiner Erwerbstätigkeit einher. Sowohl im Hinblick auf den Anteil pflegender Frauen an den Pflegepersonen, als auch in Bezug auf den geleisteten Pflegeumfang, seien Frauen nach wie vor stärker in die Pflege eingebunden als Männer, so der Report. Eine Entlastung der pflegenden Frauen ließe sich durch eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für Männer erreichen. ]]> Tue, 17 Nov 2015 00:00:00 CET 13186 <![CDATA[Fachgesellschaft: Ultraschall sollte bei "röntgendichter Brust" Früherkennung ergänzen]]> zwd Berlin (sv). Eine sogenannte dichte Brust kann laut der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) ein erhöhtes Brustkrebsrisiko bedeuten. Bei Frauen mit einem hohen Drüsen- und Bindegewebeanteil innerhalb der Brust sprechen MedizinerInnen von einer „röntgendichten Brust“. Mehr als jede dritte Frau über 50 ist davon betroffen. Die DEGUM forderte daher am Donnerstag auf einem Pressegespräch in Berlin, Frauen mit einer solchen Brust besser zu informieren und zu beraten. So sollten ÄrztInnen Betroffene beispielsweise darauf hinweisen, dass Krebsgeschwüre bei der Mammographie übersehen werden könnten. ]]> Fri, 06 Nov 2015 00:00:00 CET 13166 <![CDATA[Psychische Erkrankungen bei Frauen häufiger Ursache für Fehltage]]> zwd Berlin (cd). Frauen werden doppelt so häufig aufgrund psychischer Leiden krankgeschrieben wie Männer. Das geht aus dem Psychoreport 2015 der DAK Gesundheit hervor. Das Berliner Forschungsinstitut IGES hatte auf Grundlage der DAK-Gesundheitsreporte Daten zur Arbeitsunfähigkeit ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen nach Angaben des Reports, dass die Zahl der Krankschreibungen aufgrund psychischer Störungen zunimmt. „Heute verursachen Depressionen, Angststörungen oder Erschöpfungssyndrome dreimal so viele Fehltage wie vor 15 Jahren – Tendenz steigend“, betonte Prof. Herbert Rebscher, Vorsitzender des Vorstandes der DAK-Gesundheit. Hans-Peter Unger, Chefarzt des Zentrums für seelische Gesundheit in der Asklepios Klinik Hamburg-Harburg, führt diesen Anstieg auf eine zunehmende Offenheit gegenüber psychischen Problemen zurück, was zur Folge habe, dass die Krankheiten besser diagnostiziert würden.]]> Wed, 28 Oct 2015 00:00:00 CET 13141 <![CDATA[Neue Pillen haben 1,5- bis zweifaches Thromboserisiko]]> zwd Berlin (sv). Seit Jahren werden zumnehmend Antibabypillen verordnet, für die ein höheres Thromboserisiko belegt ist. Dieser Trend geht aus dem Pillenreport 2015 der Techniker Krankenkasse (TK) hervor, der am Freitag in Berlin vorgestellt wurde. Präparate der sogenannten 3. und 4. Generation haben häufig ein wesentlich größeres Risiko für die Bildung von Thrombosen als die Pillen der 2. Generation. Bei Präparaten der 3. Generation ist das Risiko sogar um das 1,5- bis zweifache erhöht. Trotzdem werden die moderneren Pillen als vermeintlich besser angesehen und wesentlich häufiger verschrieben. ]]> Tue, 13 Oct 2015 00:00:00 CEST 13128 <![CDATA[Überwiegend Mädchen und junge Frauen sind von Magersucht und Bulimie betroffen]]> zwd Berlin (sv/ticker). Immer jüngere Patientinnen mit einer Essstörung sind in den vergangenen Jahren stationär behandelt worden. Dies geht aus einem Interview hervor, das der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft (AKF) mit der Leitenden Oberärztin für Essstörungstherapie in der Klinik Lüneburger Heide in Bad Bevensen, Wally Wuensch-Leiteritz, geführt hat. Der Altersdurchschnitt bei Patientinnen mit Magersucht und Bulimie, die die Mehrzahl der zu Behandelnden ausmachen, liegt in ihrer Klinik bei 20 Jahren mit einer Spannbreite von 12 bis 50 Jahren. Auffällig sei, dass auch vermehrt ältere Patientinnen in die Klinik kommen, so Wuensch-Leiteritz, die zudem Vorstandsmitglied im Bundesverband Essstörungen ist. Überwiegend Mädchen und Frauen sind von der Krankheit betroffen.]]> Mon, 05 Oct 2015 00:00:00 CEST 13106 <![CDATA[Pflegende Angehörige häufiger depressiv]]> zwd Berlin (cd). Der aktuelle DAK-Pflegereport zu psychischen und physischen Belastungen von pflegenden Angehörigen zeigt, dass Pflege krank machen kann: Rund die Hälfte aller Pflegepersonen leidet an psychischen Problemen. „Pflegende leiden öfter als andere an psychischen Erkrankungen“, warnte Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher, Vorsitzender des Vorstandes der DAK Gesundheit. Dies zeige, wieviel Druck auf Menschen laste, die neben Job und Familie noch die Pflege von Angehörigen übernehmen. Bei den Pflegenden handelt es sich überwiegend um Frauen: 90 % der pflegenden Angehörigen sind weiblich.]]> Mon, 28 Sep 2015 00:00:00 CEST 13089 <![CDATA[Ärztinnen fordern Offenlegung der Geschlechterperspektive bei allen TTIP-Verhandlungen]]> zwd Düsseldorf (sv/ticker). Der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) will einen Pool von Ärztinnen einrichten, die aktiv bei der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen, insbesondere von Flüchtlingsfrauen und Familien Hilfe leisten. Das hat der Berufsverband auf seinem 34. Kongress beschlossen, der von Donnerstag bis Sonntag unter dem Motto „Wir mischen uns ein“ in Düsseldorf tagte. Für den DÄB sei dies ein Gebot der Stunde, erklärte Christine Groß, Präsidentin des Verbandes. Der DÄB fordere zudem von der Bundesregierung, die Auswirkungen des Transatlantischen Freihandelsabkommens (TTIP) auf das deutsche Gesundheitswesen verständlich und transparent darzustellen sowie eine Offenlegung der Geschlechterperspektive bei allen TTIP-Verhandlungen zur Verfügung zu stellen.]]> Fri, 25 Sep 2015 00:00:00 CEST 13086 <![CDATA[FFGZ: Zu viele unnötige Operationen – vor allem bei Frauen]]> zwd Berlin (sv/ticker). Frauen erkranken öfter schwerwiegender an der Schilddrüse als Männer. Wie das Feministische Frauen Gesundheits Zentrum (FFGZ) Berlin mitteilte, müssen sie häufig jahrelange Beschwerden, Fehlbehandlungen und Veränderungen des Stoffwechsels hinnehmen, bis die eigentliche Ursache entdeckt werde. Frauen litten zehn beziehungsweise acht Mal häufiger an den Autoimmunerkrankungen Hashimoto Thyreoiditis sowie Morbus Basedow und vier Mal häufiger an Schilddrüsenkrebs. Zudem würden sie vier Mal häufiger im Krankenhaus an ihrer Schilddrüse behandelt.]]> Thu, 17 Sep 2015 00:00:00 CEST 13072 <![CDATA[Mehr als ein Viertel der Schwangeren trinkt zumindest gelegentlich Alkohol]]> zwd Berlin/Köln (sv/ticker). In Deutschland werden schätzungsweise mindestens 2.000 Kinder pro Jahr mit fetalem Alkoholsyndrom in Folge von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft geboren. Für viele Betroffenen sind bereits Alltäglichkeiten wie Anziehen und Zähneputzen eine große Herausforderung. Mindestens 10.000 Kinder jährlich weisen fetale Alkoholspektrum-Störungen auf. Selbst diese weniger auffälligen Störungen führen dazu, dass Betroffene unter vielfältigen körperlichen, kognitiven und sozialen Einschränkungen leiden. Meist sind sie ein Leben lang auf Hilfe angewiesen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat daher mit Unterstützung des Berufsverbandes der Frauenärzte, der Gesellschaft für psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie des Deutschen Hebammenverbandes Praxismodule für die Schwangerenvorsorge entwickelt, um das Thema „alkoholfreie Schwangerschaft“ dauerhaft in der Beratung von Schwangeren verankern zu können. ]]> Mon, 07 Sep 2015 00:00:00 CEST 13052 <![CDATA[Ersatz der Herzklappe kann für junge Frauen Risiko bei späterer Schwangerschaft bedeuten ]]> zwd Bad Oeynhausen (sv/ticker). Wenn junge Frauen an einem Herzklappendefekt leiden, sollte bei der Therapie bedacht werden, dass ein Ersatz der Klappe ein Risiko bei einer späteren Schwangerschaft darstellen kann. Sei eine Reparatur der Herzklappe nicht möglich, müsse die defekte Klappe ersetzt werden, erklärte André Renner, Herz- und Thoraxchirurg an der Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum (Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen Bad Oeynhausen). Während eine Herzklappenrekonstruktion den großen Vorteil habe, dass einer späteren Schwangerschaft nichts im Wege stehe, müssten bei einem mechanischen Herzklappenersatz lebenslang Medikamente zur Verhinderung von Blutgerinnselbildung eingenommen werden. Unter dieser Therapie sei das Risiko für schwere Komplikationen und Sterblichkeit während der Schwangerschaft und bei der Geburt für Mutter und Baby deutlich erhöht.]]> Fri, 28 Aug 2015 00:00:00 CEST 13036