60 zwd Nachrichten (ChancenGleichheit) Gesellschaft ChancenGleichheit de 27.04.2017 zwd Nachrichten http://www.zwd.info/rss_logo.gif <![CDATA[Einladung zur Debatte: "Gesundheit hat ein Geschlecht / Geschlechtergerechte Teilhabe am Gesundheitswesen" ]]> Fri, 11 Mar 2016 00:00:00 CET 13359 <![CDATA[Eigenständiges Politikfeld - keine Unterordnung unter die Familienpolitik]]> zwd Berlin (ig). Maßgebliche Persönlichkeiten, die politisch oder wissenschaftlich auf dem Felde der Gleichstellungspolitik tätig sind, haben an die Politik appelliert, das Thema nicht länger der Famuilienpolitik unterzuordnen, sondern als eigenständiges Politikfeld zu etablieren. An die Adresse des Bundestages und der neuen Bundesregierung richtet sich die Forderung, Gleichstellung und Gender-Mainstreaming zum durchgängig gültigen Prinzip des Regierungshandelns zu machen. Zu den UnterzeichnerInnen des Aufrufs zählen die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates und verdi-Bereichsleiterin, Hannelore Buls, die Vorsitzende der SPD-Frauenarbeitsgemeinschaft ASF, Elke Ferner, die langjährige Gleichstelungsexpertin der SPD-Bundestagsfraktion, Christel Humme, sowie Wissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Genderforschung. Auch die Chefredaktion der zwd-Mediengruppe und der Vorstand der Gesellschaft Chancengleichheit e.V. unterstützen den Aufruf.]]> Tue, 29 Oct 2013 00:00:00 CET 12040 <![CDATA['Chancenspiegel': Beim jetzigen Tempo dauert der Ausbau der Ganztagsschule noch fünfzig Jahre]]> Tue, 25 Jun 2013 00:00:00 CEST 11888 <![CDATA[Mehr Bundesengagement bei Ganztagsschulen, Kitas und Inklusion gefordert]]> zwd Düsseldorf/Mainz (Ticker/ig). Der Bund soll sich mehr als bisher an den großen aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich beteiligen. Dazu haben jetzt die Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine Bundesratsinitiative gestartet. Sie steht unter dem Motto „Gute Bildung und gute Wissenschaft für Deutschland“. Wie die Kultusministerinnen beider Länder, Sylvia Löhrmann (Grüne, NRW) und Doris Ahnen (SPD, Rheinland-Pfalz) in einer am Dienstag herausgegebenen gemeinsamen Erklärung betonten, erwarten sie eine aktive Rolle des Bundes unter anderem bei der Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung, dem weiteren quantitativen und qualitativen Aufbau von Ganztagsschulen sowie bei der Umsetzung der vom Bund ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention im Bildungsbereich.]]> Tue, 25 Jun 2013 00:00:00 CEST 11890 <![CDATA[Von der Leyen: Inklusion muss im ganzen Land selbstverständlich werden]]> zwd. Berlin (ig/no/rk). Bund und Länder wollen ihre Anstrengungen intensivieren, um die seit 2009 geltenden Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention auf allen Ebenen des Bildungssystems und des Arbeitsmarkts umzusetzen. Das ist das Ergebnis der ersten Nationalen Konferenz „Inklusion gestalten – gemeinsam. kompetent. professionell“, die am 17. und 18. Juni im Berlin veranstaltet wurde. Die Bremer Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Mitglied im Kompetenzteam von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, plädierte dafür, den Bund dabei finanziell stärker einzubinden.]]> Sat, 22 Jun 2013 00:00:00 CEST 11905 <![CDATA[EU auf halbem Weg zur geschlechtergerechten Gesellschaft]]> zwd Brüssel (kl). Deutschland liegt mit 51, 6 Prozent bei der Gleichstellung von Frauen und Männern unterhalb des Durchschnittswertes der 27 EU-Mitgliedstaaten. Dies zeigt der erste Gender Equality Index der Europäischen Union (EU), den das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) am 13. Juni in Brüssel vorgestellt hat. Demnach liegt die Gleichstellung der Geschlechter in den Bereichen Arbeit, Geld, Wissen, Gesundheit, Zeit- und Machtverteilung im EU-Durchschnitt bei 54 Prozent. SpitzenreiterIn ist Schweden mit einem Gleichberechtigungs-Index von 74,3 Prozent, knapp gefolgt von Dänemark (73,6 %) und Finnland (73,4 %). Die beiden einzigen Länder, die unter der 40-Prozentmarke liegen, sind Bulgarien (37 %) und das EU-Gleichstellungsschlusslicht Rumänien (35,3 %). ]]> Thu, 13 Jun 2013 00:00:00 CEST 11893 <![CDATA[Schwarz-Gelb holt Geschlechterungerechtigkeit in Wissenschaft nach vier Jahren doch auf die eigene Agenda]]> zwd Berlin (kl). Nur ein Fünftel der Professuren sind in Deutschland weiblich besetzt, obwohl beinahe jede zweite Promotion auf eine Frau zurückgeht. Um dies zu ändern hatten die Oppositionsparteien bereits vor einem Jahr die Bundesregierung per Antrag aufgefordert, Wissenschaftsbetriebe verbindlich zur Förderung der Geschlechterdemokratie zu verpflichten (‚Frauen in Wissenschaft und Forschung – Mehr Verbindlichkeit für Geschlechtergerechtigkeit’, Drs. 17/9978, 13. Juni 2012). Neun Monate später formulierten die Koalitionsfraktionen im März diesen Jahres einen Antrag mit ähnlichen Forderungen (‚Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung durch kontinuierliche Impulse des Bundes konsequent weiter vorantreiben’, Drs. 17/12845, 19. März 2013), den der Bundestag am 7. Juni mit den Stimmen der Regierungsfraktionen angenommen hat. ]]> Thu, 06 Jun 2013 00:00:00 CEST 11892 <![CDATA[Steinbrück verspricht eine 40 Prozent-Vorstandsquote bis 2017]]> zwd Berlin (Ticker). SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat angekündigt, im Falle der Regierungsübernahme werde er eine Quote von 40 Prozent sowohl für die Aufsichtsräte als auch die Vorstände von börsennotierten Unternehmen einführen. Sein Wahlversprechen gab Steinbrück gegenüber der von zehn Frauenorganisationen am Freitag veranstalteten Befragung im Bundestag „Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten" ab. ]]> Sat, 18 May 2013 00:00:00 CEST 11894 <![CDATA[DGB: Jeder dritte Lehrstellenbewerber geht leer aus]]> zwd Berlin (at). Rund 76.000 junge BewerberInnen konnten sich im letzten Jahr zum gesetzlichen Stichtag am 30. September keinen Ausbildungsplatz sichern, gleichzeitig blieben 33.750 Lehrstellen unbesetzt. Diese Bilanz geht aus dem Berufsbildungsbericht 2013 hervor. Trotzdem bewertet die Regierung die Ausbildungschancen in Deutschland als „weiterhin gut“. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hob in diesem Zusammenhang besonders die erneute Verringerung der Zahl der „Altbewerber“, die sich schon seit längerem erfolglos um eine Lehrstelle bemüht hätten, hervor. Außerdem sei die Zahl der Jugendlichen, die nach ihrem Schulabschluss zunächst an Maßnahmen im Übergangsbereich teilgenommen hätten, seit 2005 von 417.647 auf 266.732 gesunken. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die SPD und die Grünen hielten dagegen, dass immer noch viel zu viele junge Leute überflüssig in solchen Programmen festgehalten würden.]]> Wed, 15 May 2013 00:00:00 CEST 11906 <![CDATA["Vier Jahre auf Weg zur Gleichstellung von Frauen verschenkt"]]> zwd Berlin (kl). Im Jahr 2001 hat die Privatwirtschaft sich freiwillig verpflichtet, den Frauenanteil in den Spitzenpositionen zu erhöhen. Zwölf Jahre später ist das Ergebnis mager. Das will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nun ändern. Am 8. Mai diskutierte sie deshalb mit weiblichen Führungs- und Nachwuchskräften, wie Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sich wandeln müssen. Das Treffen der Bundeskanzlerin sei nichts als durchsichtiges Wahlkampftaktieren, kritisierte die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Bundesvorstandes, Dagmar Ziegler. Mit dem Betreuungsgeld, der Ausweitung von Minijobs und der Ablehnung der Frauenquote im Bundestag habe Schwarz-Gelb die Gleichstellungspolitik in Deutschland vier Jahre lang im Stich gelassen.]]> Wed, 08 May 2013 00:00:00 CEST 11896 <![CDATA[Lehrkräfte sehen Chancenungleichheit an deutschen Schulen]]> zwd Berlin(kg). Kinder gehen gerne in die Schule. Aber das trifft eher zu, wenn sie aus sozial höheren Schichten stammen – hier attestieren sich 63 Prozent der SchülerInnen gute Leistungen und mögen 42 Prozent den Schulbesuch. Aus den sozial schwächeren Schichten hingegen bescheinigen sich nur 37 Prozent der SchülerInnen gute Leistungen; dort geht lediglich jede(r) Vierte gerne zur Schule. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Hindernis Herkunft: Eine Umfrage unter Schülern, Lehrern und Eltern zum Bildungsalltag in Deutschland“, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der privaten Vodafone Stiftung durchgeführt hat. ]]> Fri, 26 Apr 2013 00:00:00 CEST 11907 <![CDATA["Chancengleichheit besteht für Frauen nur auf dem Papier"]]> zwd Berlin (kl). Bis auf wenige Ausnahmen schreite der Frauenzuwachs in den Führungsetagen der DAX-Konzerne „in homöopathischen Dosen“ voran. Zu diesem Fazit kam die Präsidentin des Vereins ‚Frauen in die Aufsichtsräte’ (FidAR e.V.), Monika Schulz-Strelow, anlässlich der aktuellen FidAR-Berechnung zur Frauenquote bei Börsenunternehmen in Deutschland. Demnach ist die Frauenquote in den DAX-Konzernen seit Januar 2012 um gerade einmal 4,6 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent gestiegen. Ohne gesetzliche Regelungen fehle in Deutschland der Druck für eine echte Veränderungswelle, schlussfolgerte Schulz-Strelow. Mit einer 50-Prozent-Frauenquote habe deshalb beim Vergleich der 160 Unternehmen der DAX-Familie eine spanische Tochterfirma - Telefónica Deutschland – den Spitzenplatz erobert. In Spanien gilt seit 2007 eine gesetzliche Frauenquote.]]> Thu, 04 Apr 2013 00:00:00 CEST 11897 <![CDATA[Merkel blockiert Redings Frauenquote]]> zwd Berlin (kl). Nach dem angekündigten Veto der Bundesregierung steht der Quoten-Plan der EU-Justizkommissarin Viviane Reding (EVP) faktisch vor dem Aus. Reding will zwar weiter für ihren Plan kämpfen, sieht nun aber für die entsprechenden gesetzgeberischen Regelungen die nationalen Mitgliedsstaaten der EU in der Pflicht. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hatte erklärt, es sei nicht Aufgabe von Brüssel, den Mitgliedsstaaten vorzuschreiben, wie in ihren Ländern private Unternehmen deren Führungsgremien zu besetzen hätten.]]> Thu, 07 Mar 2013 00:00:00 CET 11898 <![CDATA[Steinbrück: Frauenpolitik braucht bundeseinheitliche Koordinierung im Kanzleramt]]> zwd Belin (kl). SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat für den Fall seines Einzugs ins Kanzleramt nach der Bundestagswahl am 22. September angekündigt, dort eine Staatsministerin für Gleichstellung zu etablieren. Es sei sein Ziel, erklärte Steinbrück bei einer SPD-Veranstaltung aus Anlass des Internationalen Frauentages im Berliner Reichstag, die Gleichstellung der Geschlechter legislativ zu beschleunigen. ]]> Thu, 28 Feb 2013 00:00:00 CET 11899 <![CDATA[SPD-Aktionsplan für mehr Gleichstellung]]> zwd Belin (kl). Einen ‚Aktionsplan für mehr Gleichstellung von Frauen und Männern’, mit dem die SPD nach der Bundestagswahl für die Gleichstellung von Frauen und Männern sorgen will, haben maßgebliche Frauenpolitikerinnen der SPD-Bundestagsfraktion am Mittwoch (27.) bei einer SPD-Veranstaltung aus Anlass des Internationalen Frauentages im Berliner Reichstag vorgestellt. Die Kernpunkte werden nachstehend dokumentiert: ]]> Thu, 28 Feb 2013 00:00:00 CET 11900 <![CDATA[Landkreise geben Entwarnung - Kita-Kathastrophe bleibt angeblich aus]]> zwd Berlin (ticker/kl). Sieben von zehn deutschen Landkreisen wird es bis August diesen Jahres gelingen, allen nachfragenden Eltern einen Betreuungsplatz für ihr unter drei-jähriges Kind bereitzustellen. Von den insgesamt 356.000 notwendigen Plätzen würden 344.300 Plätze rechtzeitig vorhanden sein, erklärte der Präsident des Deutschen Landkreistages (DLT), Hans Jörg Duppré (CDU), am 25. Februar in Berlin. In den einzelnen Bundesländern lägen die Erfüllungsquoten durchschnittlich „weit über 90 Prozent“. Zu diesem Ergebnis war der DLT anhand einer bundesweiten Befragung unter 251 Landkreisen (Stand 31.1.2013) gekommen. ]]> Mon, 25 Feb 2013 00:00:00 CET 11901 <![CDATA[Grundschulverband: Sitzenbleiben verschwendet Lebenszeit]]> zwd Hannover (at). Nach der Entscheidung der niedersächsischen Koalition, an den Schulen des Landes mittelfristig die zwangsweise Wiederholung einer Klassenstufe abzuschaffen, ist zwischen den SPD-regierten und den unuionsgeführten Ländern die Debatte über das Sitzenbleiben neu entbrannt. Auf die Seite Niedersachsens stellten sich ausdrücklich der Grundschulverband und den Präsident der Kultusministerkonferenz, Kultusminister Stephan Dorgerloh (Sachsen-Anhalt, SPD). ]]> Wed, 20 Feb 2013 00:00:00 CET 11908 <![CDATA[EU-Vergleich weiblicher Führungskräfte: Deutschland im unteren Drittel ]]> zwd Wiesbaden (ticker/ kl). Nur knapp jeder dritte Führungsposten war 2010 in Deutschland mit einer Frau besetzt. Innerhalb von neun Jahren hat sich der weibliche Anteil in Entscheidungspositionen hierzulande somit gerade einmal um drei Prozentpunkte - von 27 Prozent 2001 auf 30 Prozent 2010 - verbessern können. Die meisten Führungsposten waren im Vergleich aller EU-Mitgliedsstaaten in Lettland und Litauen in weiblicher Hand, mit jeweils 41 Prozent (2010), knapp gefolgt von Irland und Frankreich mit je 39 Prozent. ]]> Tue, 12 Feb 2013 00:00:00 CET 11902 <![CDATA[Erste Studie zur Geschlechtgerechtigkeit im ‚Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen’ (DQR)]]> zwd Berlin (ticker/kl). Erstmals hat sich eine Studie mit dem anerkannten gleichstellungspolitischen Ansatz der aktiven Lebenslaufpolitik in der Umsetzung des ‚Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen’ (DQR) befasst. Bei der Erarbeitung des DQR hatte die Frage, wie das Bildungswesen in Deutschland Frauen und Männern das Lernen und die Anerkennung ihrer Lernleistungen ermöglicht, bislang nur eine untergeordnete Rolle gespielt, so das Ergebnis der Studie. Neben einer Abhandlung über die aktuelle Lage der Gleichstellung und des Gender Mainstreamings im DQR deckt die Autorin und hauptamtliche KOBRA-Mitarbeiterin, Hildegard Schicke, genderrelevante Chancenungleichheiten im Bildungs- und Beschäftigungssystem auf. Sie stellt konkrete Bezüge zum DQR her und gibt Empfehlungen, welche Maßnahmen bei der Umsetzung des DQR in Deutschland die Chancengerechtigkeit fördern könnten. ]]> Tue, 05 Feb 2013 00:00:00 CET 11903 <![CDATA[Zugang zu kultureller Bildung hängt vom Elterneinkommen ab]]> zwd Essen (at). Ob und wie intensiv Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule Zugang zu kultureller Bildung haben, hängt wesentlich vom Einkommen ihrer Eltern ab. Dies belegt eine neue Studie, die am Donnerstag im Rahmen der bundesweiten Expertentagung ‚Auf einem kreativen Weg - Ein Fahrplan zur Verankerung von kultureller Bildung in der Schule’ in Essen präsentiert wurde. Veranstaltet wurde diese Konferenz von der Stiftung Mercator und der Kultusministerkonferenz (KMK).]]> Fri, 01 Feb 2013 00:00:00 CET 11909 <![CDATA[Dorgerloh: Bund soll sich an Kosten der Inklusion im Bildungsbereich beteiligen]]> zwd Berlin (sb/ig). Der Bund soll sich an den Kosten der Inklusion im Bildungsbereich beteiligen. Dafür plädierte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD), bei einer Festveranstaltung anlässlich der Übernahme seiner KMK-Präsidentschaft für das Jahr 2013. Der Ressortchef aus Sachsen-Anhalt sieht den Bund in der Pflicht, nachdem die Umsetzung der von Deutschland 2008 ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention ansteht. Diese Aufgabe könnten die Länder nicht allein schultern. ]]> Mon, 21 Jan 2013 00:00:00 CET 11910 <![CDATA[Jedes fünfte Grundschulkind kann nur unzulänglich lesen ]]> zwd Berlin (sb). Das deutsche Bildungssystem ist, wie die jüngsten internationalen Bildungsstudien belegen, nach wie vor stark von Chancenungleichheit geprägt. Die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung 2011 (IGLU) sowie die internationale Schulleistungsstudie ‚Trends in International Mathematics and Science Study 21011“ (TIMSS) haben aufgezeigt, dass jedes fünfte Grundschulkind die Leistungsanforderungen nur unzureichend erfüllen kann und demnach als "Risikoschüler" gilt. Damit seien Probleme in der Sekundarstufe I vorprogrammiert, warnte der renommierte Bildungsforscher und Leiter des IGLU-Wissenschaftlerteams, Prof. Wilfried Bos. ]]> Wed, 12 Dec 2012 00:00:00 CET 11911 <![CDATA[Steinbrück will Frauen- und Gleichstellungspolitik zur Chefsache machen]]> zwd Hannover (ig). Der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, will bei einer Regierungsübernahme nach der Bundestagswahl 2013 die Verantwortung für die Frauen- und Gleichstellungspolitik dem Kanzleramt zuweisen. Er werde als Bundeskanzler eine "Staatsministerin für Gleichstellungs- und Frauenpolitik" berufen, kündigte Steinbrück beim Nomierungsparteitag der SPD am Sonntag in der Hannover an. Der SPD-Kanzlerkandidat bekannte sich zur Einführung einer Frauenquote, gestand aber auch ein, dass er darüber "vor sechs, sieben Jahren noch anders gedacht" habe. Allerdings genügten nicht gesetzliche Regelungen, um Veränderungen zu bewirken, sondern es gelte auch, für die Veränderung des Bewusstseins zu arbeiten, fügte Steinbrück hinzu.]]> Sun, 09 Dec 2012 00:00:00 CET 11904 <![CDATA[Berufliche Chancen für Zuwandererkinder in Deutschland besser als im OECD-Durchschnitt]]> zwd Berlin (at). „Deutschland gehört zur Spitzengruppe bei der Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Zuwanderern“. Das hob der Integrationsexperte der „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD), Thomas Liebig, bei der Vorstellung des OECD-Indikatorenberichts 2012 am 3. Dezember in Berlin hervor. Demnach ist insbesondere die Situation von Zuwandererkindern auf dem deutschen Arbeitsmarkt besser als in vielen anderen OECD-Ländern. Laut OECD-Integrationsbericht befanden sich im Durchschnitt aller OECD-Staaten 2008 in der Gruppe der 15 bis 34-Jährigen über 16 Prozent weder in einem Ausbildungs- noch in Beschäftigungsverhältnis. In Deutschland traf das 2008 nur auf 13 Prozent der Kinder von Einwanderern zu. ]]> Mon, 03 Dec 2012 00:00:00 CET 11912 <![CDATA[Grundgesetzänderung zu Art. 91 b bleibt ohne Einbeziehung der Bildung fraglich]]> zwd Berlin (ig). Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Änderung des Artikels 91 b des Grundgesetzes, mit der die Zuständigkeiten des Bundes im Wissenschaftsbereich erweitert werden sollen, bleibt zwischen den Parteien umstritten. Bei einem öffentlichen Sachverständigengespräch im Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung war zwar unumstritten, dass die Kompetenzerweiterung zugunsten des Bundes aus dem Blickwinkel der Wissenschaft erwünscht ist. Doch ob die Grundgesetzänderung kommt, ist eher fraglich.]]> Thu, 29 Nov 2012 00:00:00 CET 11599 <![CDATA[Grundgesetzänderung zu Art. 91 b bleibt ohne Einbeziehung der Bildung fraglich]]> zwd Berlin (ig). Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Änderung des Artikels 91 b des Grundgesetzes, mit der die Zuständigkeiten des Bundes im Wissenschaftsbereich erweitert werden sollen, bleibt zwischen den Parteien umstritten. Bei einem öffentlichen Sachverständigengespräch im Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung war zwar unumstritten, dass die Kompetenzerweiterung zugunsten des Bundes aus dem Blickwinkel der Wissenschaft erwünscht ist. Doch ob die Grundgesetzänderung kommt, ist eher fraglich.]]> Thu, 29 Nov 2012 00:00:00 CET 11913 <![CDATA[Die Mehrzahl der Jugendlichen glaubt nicht an Chancengleichheitsversprechen]]> zwd Berlin (sb). Die Mehrheit der deutschen Jugendlichen glaubt nicht an Chancen zu einem sozialen Aufstieg. Laut einer aktuellen Vergleichsstudie „Chancengerechtigkeit durch Förderung von Kindern“ des Instituts für Demoskopie Allensbach sind dagegen ihre schwedischen Altersgenossen mehrheitlich davon überzeugt, dass sie Erfolg durch ihre eigene Leistung erzielen können. Die Gründe für die unterschiedliche Wahrnehmung der eigenen Zukunftschancen liegen nach Allensbach-Einschätzung im Bildungssystem.]]> Mon, 26 Nov 2012 00:00:00 CET 11597 <![CDATA[Die Mehrzahl der Jugendlichen glaubt nicht an Chancengleichheitsversprechen]]> zwd Berlin (sb). Die Mehrheit der deutschen Jugendlichen glaubt nicht an Chancen zu einem sozialen Aufstieg. Laut einer aktuellen Vergleichsstudie „Chancengerechtigkeit durch Förderung von Kindern“ des Instituts für Demoskopie Allensbach sind dagegen ihre schwedischen Altersgenossen mehrheitlich davon überzeugt, dass sie Erfolg durch ihre eigene Leistung erzielen können. Die Gründe für die unterschiedliche Wahrnehmung der eigenen Zukunftschancen liegen nach Allensbach-Einschätzung im Bildungssystem.]]> Mon, 26 Nov 2012 00:00:00 CET 11914 <![CDATA[Regierungsmehrheit verwirft Initiative zur barrierefreien Kultur]]> zwd Berlin (it). Der Antrag der SPD-Bundestagsfraktion zum gleichberechtigten Zugang von Menschen mit Behinderung zu Kultur, Information und Kommunikation ist am 27. September im Bundestag mit den Stimmen der Regierungsparteien abgelehnt worden. Die Abgeordnete Maria Michalk (CDU) erklärte zwar die Solidarität der Koalition mit behinderten Menschen und anerkannte das Bedürfnis für deren Inklusion in allen Lebensbereichen, lehnte aber eine entsprechende gesetzliche Regelung ab. ]]> Fri, 28 Sep 2012 00:00:00 CEST 11600 <![CDATA[Neuer GWK-Bericht bestätigt "gläserne Decke" in der Wissenschaft]]> zwd Berlin (it). Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat am 18. September einen neuen Bericht zur Chancengleichheit von Frauen in der Wissenschaft veröffentlicht. Er bestätigt die Unterrepräsentanz von Wissenschaftlerinnen in den Spitzenpositionen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Obwohl die WissenschaftsministerInnen aus Bund und Ländern große Fortschritte im Vergleich mit den ersten Datenerhebungen im Jahr 1992 sehen, attestieren sie der Wissenschaft weiterhin „großen Handlungsbedarf“. ]]> Tue, 18 Sep 2012 00:00:00 CEST 11598 <![CDATA[EU-Studie zeigt enormes Bildungsgefälle und überraschenden Sieger ]]> zwd Brüssel (mhh). Chemnitz ist die erfolgreichste Bildungsstadt Deutschlands. Zumindest wenn es nach einer neuen Studie der Europäischen Kommission zu den Bildungschancen in den europäischen Regionen geht. Denn die belegt, dass in Chemnitz nur eines von zehn Kindern die Schule mit einem niedrigen Schulabschluss verlässt, während 60 Prozent die Hochschulreife erlangen. Am anderen Ende der Skala für Deutschland steht Bremen, wo drei von zehn SchülerInnen höchstens ein Hauptschulabschluss gelingt. Insgesamt stellt der am 14. September veröffentlichte „Mind the Gap“-Bericht ein erhebliches Bildungsgefälle in Europa fest. ]]> Fri, 14 Sep 2012 00:00:00 CEST 11476 <![CDATA[Experten einig: Die Quote in der Wissenschaft muss kommen]]> zwd Berlin (mhh). Die Festlegung verbindlicher Zielquoten ist nötig, um den Frauenanteil in Spitzenpositionen der Wissenschaft endlich zu erhöhen. So lautet das einhellige Urteil der Sachverständigen, die am 11. Juni in eine Anhörung des Bildungsausschusses im Bundestag geladen waren, um über das Thema „Frauen in Wissenschaft und Forschung“ zu beraten. Die ExpertInnen sprachen sich allesamt für eine flexible Quote nach dem Kaskadenmodell aus. Uneinigkeit herrschte lediglich bei der Frage der Sanktionsmöglichkeiten.]]> Mon, 11 Jun 2012 00:00:00 CEST 11285 <![CDATA[Studieren mit nicht-sichtbarer Behinderung ein Tabu]]> zwd Berlin (er). Häufig nutzen Studierende mit nicht-sichtbaren Beeinträchtigungen weder Nachteilsausgleiche im Studium noch Beratungsangebote für Behinderte oder chronische Kranke. Dies geht aus einer Studie des Deutschen Studentenwerks (DSW) hervor, die dessen Präsident, Prof. Dieter Timmermann, am 4. Juni in Berlin vorgestellt hat. Obwohl er ihnen rechtlich zusteht, beantragt laut Studie nur ein Viertel der Betroffenen einen Nachteilsausgleich bei Lehr- und Prüfungssituationen, wie eine Verlängerung der zeitlichen Vorgaben oder besonders aufbereitetes Lehr- und Lernmaterial. ]]> Mon, 04 Jun 2012 00:00:00 CEST 11270 <![CDATA[57 von 160 Dax-Unternehmen sind an der Spitze "frauenfrei"]]> zwd Berlin (ig/Ticker). Mit der Vorlage des Women-on-Board-Index 2012 hat die Vereinigung „Frauen in die Aufsichtsräte“ (FidAR) eine ernüchternde Bilanz gezogen. Elf Jahre nach der Selbstverpflichtungserklärung der deutschen Wirtschaft, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, und drei Jahre nach der Aufnahme der Forderung nach mehr Vielfalt in den Deutschen Corporate Governance Kodex liegt der kumulierte Anteil von Frauen in den Führungsetagen der Wirtschaft bei lediglich 8,7 Prozent (Stand 14.05.2012). ]]> Wed, 30 May 2012 00:00:00 CEST 11272 <![CDATA[Wissenschaft verfehlt Gleichstellungsziele]]> zwd Berlin (mhh). Die Offensive für Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat nach fünf Jahren ihre Ziele nicht erreicht. Das ergibt eine Evaluation des Wissenschaftsrates, dessen Vorsitzender Prof. Wolfgang Marquardt sich bei der Präsentation der Ergebnisse am 29. Mai enttäuscht zeigte. Die erzielten Fortschritte seien maßgeblich hinter den Vorstellungen zurückgeblieben, sagte Marquardt. Um der Entwicklung künftig mehr Nachdruck zu verleihen, spricht sich der Wissenschaftsrat für verbindliche Zielquoten aus. Marquardt hält auch finanzielle Konsequenzen für notwendig. ]]> Tue, 29 May 2012 00:00:00 CEST 11248