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Bildungsministerinnen im Interview
Erdsiek-Rave und Schavan zuversichtlich über künftige Bund-Länder-Beziehungen
zwd Berlin. Die Grandes Dames der Bildungspolitik im Gespräch mit dem ZWEIWOCHENDIENST: Die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Ute Erdsiek-Rave (SPD), ist überzeugt, dass die Länder nach der Föderalismusreform die ihnen zugeschriebene Verantwortung übernehmen und ein Höchstmaß an Gemeinsamkeit im deutschen Bildungswesen herbeiführen werden. Gegenüber der zwd-Redaktion äußerte sich die schleswig-holsteinische Bildungs- und Frauenministerin zu den künftigen Bund-Länder-Beziehungen ähnlich optimistisch wie Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU), die hier ein „neues Kapitel aufschlagen“ möchte. Auch nach der Föderalismusreform sieht Schavan Chancen für gemeinsame Bund-Länder-Projekte. Im Gespräch mit dem ZWEIWOCHENDIENST kündigte die Ministerin außerdem an, dass sie einen Schwerpunkt der künftigen Forschungsförderung des Bundes auf eine interdisziplinär angelegte Bildungsforschung legen werde.
Schavan: Absage an Bundesweiterbildungsgesetz
Den langjährigen Bestrebungen nach einem Bundesweiterbildungsrahmengesetz erteilte die Bundesbildungsministerin im zwd-Interview eine klare Absage. Stattdessen befürwortete sie entsprechende Vereinbarungen der Tarifparteien. Am Ausbildungspakt will die Ministerin weiter festhalten.
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