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INTERNATIONALER HEBAMMENTAG
Hebammen warnen vor Versorgungslücken in der Geburtshilfe
  • Schlechte Arbeitsbedingungen führen zu Personalmangel in Krankenhäusern
  • Hebammen müssen oft mehrere Geburten parallel betreuen
  • zwd Berlin (yh). Durch die jahrelange Unterfinanzierung der Geburtshilfe sei eine auskömmliche Betreuung schwangere Frauen in Gefahr. Zu diesem Schluss kommt der Deutsche Hebammenverband (DHV) und stellte anlässlich des Internationalen Hebammentages am 5. Mai in Berlin zwölf Thesen für eine gute Geburtshilfe vor. „Wir brauchen ein Umdenken in der Geburtshilfe. Dazu gehört eine bürgernahe Gesundheitspolitik, die wohnortnahe Geburtshilfe stärkt“, so Martina Klenk, Präsidentin des DHV. Es sei der Punkt erreicht, an dem jede weitere Rationalisierung ein Risiko für Mutter und Kind berge.
    (04.05.2017) mehr...
     

     
    STELLENAUSSCHREIBUNG
    PraktikantIn und VolontärIn ab sofort gesucht!
    Wir bauen unsere gesundheitspolitische Berichterstattung im gedruckten zwd-POLITIKMAGAZIN und in unserem Online-Angebot aus

    Redaktionelles Volontariat 2017


    Für unser politisch-parlamentarisches zwd-POLITIKMAGAZIN suchen wir eine Praktikantin oder einen Praktikanten sowie Volontärin oder einen Volontär für den Projektbereich

    (26.04.2017) mehr...
     

     
    JAHRBUCH SUCHT 2017
    Ältere Frauen häufiger von Tablettensucht betroffen
  • Medikamentensucht ist die zweithäufigste Abhängigkeit
  • Männer häufiger wegen Alkoholmissbrauch im Krankenhaus
  • zwd Berlin (yh). Besonders ältere Frauen sind häufig von Tablettenabhängigkeit betroffen. Das ergab das Jahrbuch Sucht 2017 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), das am Dienstag in Bremen vorgestellt wurde. Besonders im Hinblick auf Schlaf- und Beruhigungsmittel würde es zu auffälligem Suchtverhalten kommen, so der Bericht. „Die Arzneimittelabhängigkeit ist die zweithäufigste Abhängigkeit überhaupt in Deutschland. Nach Nikotin, aber noch vor Alkohol", erklärte Gerd Glaeske von der Universität Bremen bei der Vorstellung Jahrbuches. Das werde immer wieder verkannt.
    (13.04.2017) mehr...
     

     
    MUTTERSCHUTZ
    Ausweitung des Schutzes für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen
  • Erstmals Reform nach 65 Jahren
  • Grüne monieren blinde Flecken im Gesetz
  • zwd Berlin (mb). Rund 25 Minuten waren im Bundestag für die 2. und 3. Lesung zur Neuregelung des Mutterschutzrechtes am Donnerstag veranschlagt. Das novellierte Gesetz sieht die Ausweitung des Mutterschutzes auf Schülerinnen, Praktikantinnen und Studentinnen vor sowie die Aufhebung von Arbeitsverboten gegen den Willen schwangerer Frauen. Der Bundestag stimmte mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD für einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung in geänderter Fassung (Drs. 18/8963). Die Fraktion der Grünen enthielt sich, während die Fraktion Die Linke gegen den Entwurf stimmte. Der Abstimmung lag eine Beschlussempfehlung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Drs. 18/11782) zugrunde.
    (03.04.2017) mehr...
     

     
    URTEIL DES BUNDESARBEITSGERICHTS
    DRK-Schwestern verlieren arbeitsrechtlichen Sonderstatus
  • Urteil des Europäischen Gerichtshofs bestätigt
  • Arbeitsministerium und DRK planen Ausnahmeregelung
  • Ver.di warnt, das EU-Recht nicht zu umgehen
  • zwd Erfurt/Berlin (mb). Krankenschwestern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind Arbeitnehmerinnen im Sinne des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG). Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in seinem Urteil vom Dienstag entschieden. Damit revidierte es nach mehr als 60 Jahren die bisherige Rechtssprechung. Für rund 25.000 Rotkreuzschwestern in 33-DRK-Schwesternschaften gilt nun das novellierte Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, das am 1. April 2017 in Kraft tritt.
    (23.02.2017) mehr...
     

     
    zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 346
    UNGLEICHER LOHN: „Über Geld sprechen wir jetzt!“
    Ein großer Schritt hin zu mehr Lohngerechtigkeit: Manuela Schwesigs Entwurf eines Transparenzgesetzes hat am 10. Februar den Bundesrat passiert. Nun beginnen die Beratungen im Parlament. Das zwd-POLITIKMAGAZIN stellt die Eckpunkte des geplanten Gesetzes vor.

    Außerdem in dieser Ausgabe:
  • Unterhaltsvorschuss: Künftig bis zum 18. Lebensjahr
  • Wehrbericht 2016: Wenige Frauen, viele Probleme
  • Interview: NRW-Emanzipationsministerin Barbara Steffens (Grüne)
  • DIW-Studie: Die Frauenquote wirkt, wo sie gesetzt ist

  • (22.02.2017) mehr...
     

     
    NEUES NATIONALES GESUNDHEITSZIEL
    Zusammenarbeit der Berufsgruppen rund um die Geburt soll verbessert werden
  • Zielformulierungen an Ausschussvorsitzende übergeben
  • „Viele Politikfelder gefordert, um gesunden Start ins Leben zu ermöglichen“
  • zwd Berlin (hr). Der Kooperationsverbund „gesundheitsziele.de“ hat am Montag in Berlin das neue und neunte nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“ an die Vorsitzenden des Gesundheits- und des Familienausschusses des Bundestages übergeben. Als zentrale Zielstellungen wurden darin eine höhere Selbstbestimmung der Mütter, die Verbesserung der Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen rund um die Geburt, die Stärkung von Ressourcen sowie die Früherkennung von Risiken und Entwicklungsbedarfen formuliert.
    (13.02.2017) mehr...
     

     
    zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 345
    JETZT ANGESAGT: Ein nationaler Bericht über Frauengesundheit
    Der lange, teilweise auch innerhalb der eigenen Reihen der Frauenbewegung kontrovers geführte – vom zwd-POLITIKMAGAZIN seit Jahren unterstützte – Kampf um eine Neuauflage des zuletzt 2001 erschienenen Bundesfrauengesundheitsberichts scheint jetzt in eine Erfolgskurve einzumünden. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Ingrid Fischbach (CDU, Foto), bestätigte in einem zwd-Beitrag, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) von ihrem Hause beauftragt worden sei, „erste konzeptionelle Überlegungen für einen Frauengesundheitsbericht vorzulegen“.
    zwd-DEBATTE: „Brauchen wir einen neuen Bundesbericht zur gesundheitlichen Situation von Frauen?“
    (24.12.2016) mehr...
     

     
    AIDS BEKÄMPFUNG
    Bundesregierung investiert in den Schutz von Frauen vor HIV
  • Afrika: Über 1.000 Frauen stecken sich täglich mit HIV an
  • Zehn Millionen Euro werden für Förderung von Präventionsmaßnahmen bereitgestellt
  • zwd Berlin (yh). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird in den nächsten fünf Jahren Fördermittel für die HIV-Prävention für Frauen in Entwicklungsländern bereitstellen. Zehn Millionen Euro sollen an die Non-Profit-Organisation „International Partnership for Microbicides“ (IPM) gehen. Mit dem Geld investiert IPM unter anderem in den Dapivirin-Ring, einen Vaginalring, der das HIV-Ansteckungsrisiko senken soll und so besonders Frauen vor dem Virus schützen kann. „Wir haben die Chance, mit erfolgsversprechenden neuen Methoden wie dem Dapivirin-Ring bedeutende Fortschritte in der Frauengesundheit zu erzielen“, erklärte Renate Bähr, Geschäftsführerin von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) Deutschland.
    (08.12.2016) mehr...
     

     
    QUALITÄTSMONITOR 2017
    Zu viele Krankenhäuser mit wenig Expertise
  • Handlungsbedarf bei der Versorgung von Brustkrebspatientinnen
  • Defizitär organisierte Krankenhausversorgung aufgezeigt
  • zwd Berlin (yh). In Deutschland gibt es einen erheblichen Handlungsbedarf hinsichtlich der Leistungsorganisation von Krankenhäusern. Das ist das zentrale Ergebnis des Qualitätsmonitors 2017, der in Zusammenarbeit des Wissenschaftlichen Instituts der AOK und der Gesundheitsstadt Berlin e.V. am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Besonders deutlich würden die Defizite, wenn man unter anderem die Behandlungsraten und Diagnosesicherungen bei Frauen mit Brustkrebs betrachte. Hier würden wichtige Qualitätsziele zum Teil nicht erreicht werden, von denen das Überleben der Patientinnen abhänge, erklärte Prof. Thomas Mansky, Leiter des Fachgebietes Strukturentwicklung und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen der Technischen Universität Berlin.
    (29.11.2016) mehr...
     

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