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ÄRZTLICHE SELBSTVERWALTUNG
Deutscher Ärztinnenbund fordert geschlechtergerechte Gremien
Kritik wird laut an der jüngsten Personalentscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses - hier soll eine Ärztin durch einen Juristen ersetzt werden
zwd Berlin (yh/ticker). Der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) fordert, für den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) eine Frau zu nominieren. Laut DÄB habe die Benennung des Juristen und FDP-Bundestagsabgeordneten Lars Lindemann als stellvertretendes unparteiisches Mitglied des G-BA beim 20. Deutschen Ärztetag für Irritation gesorgt. Lindemann löst damit die frühere Abteilungsleiterin der Bundesärztekammer Dr. Regina Klakow-Franck ab, die im Vorfeld signalisiert hatte, weitermachen zu wollen. „Der DÄB ist der festen Überzeugung, dass in das Gremium eine Ärztin gehört“, sagte Christiane Groß, Präsidentin des DÄB.
(29.05.2017) mehr...
 

 
JOURNALISTINNENBUND
Herausragende journalistische und frauenpolitische Leistung geehrt
Bascha Mika und Christine Auerbach wurden vom Deutschen Journalistinnenbund für ihre Arbeit ausgezeichnet
zwd Wiesbaden (yh/ticker). Der deutsche Journalistinnenbund (jb) hat die herausragende journalistische Leistung zweier Frauen geehrt. Die Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau, Bascha Mika (63), erhält die Hedwig-Dohm-Urkunde für ihr Lebenswerk und Christine Auerbach (36), Autorin beim Bayerischen Rundfunk, wird mit dem Courage-Preis für aktuelle Berichterstattung ausgezeichnet.
(24.05.2017) mehr...
 

 
AUSZEICHNUNG
Für „herausragendes Engagement in der Wirtschaftsförderung von Mädchen und Frauen" ausgezeichnet
Gabriele Möhlke hat den Elisabeth-Selbert-Preis von der Hessischen Landesregierung verliehen bekommen. Die Auszeichnung ehrt ihre gleichstellungspolitischen Maßnahmen und Projekte
zwd Wiesbaden (yh/ticker).Der Elisabeth-Selbert-Preis wurde am heutigen Dienstag in Kassel an die Vorstandsvorsitzende von Social Business Women, Gabriele Möhlke, verliehen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis soll die 57-Jährige für ihr Engagement in der Wirtschaftsförderung von Mädchen und Frauen auszeichnen. Der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner (CDU) sagte bei der Preisverleihung: „Gabriele Möhlke entwickelt seit mehr als 30 Jahren sowohl in ihrem beruflichen Kontext als auch ehrenamtlich innovative und nachhaltige Projekte und Maßnahmen für die Integration von Mädchen und Frauen in die Berufswelt und ermöglicht ihnen damit eine eigenständige Existenzsicherung und Lebensplanung“.
(23.05.2017) mehr...
 

 
HOCHSCHULE
Gleichstellung mit neuen Maßnahmen beschleunigen
Die Universität Hohenheim legt Genderkonzept vor: Neue Leitlinien sollen an die gleichstellungspolitischen Erfolge der Hochschule anknpüfen
zwd Berlin (yh/ticker). An der Universität Hohenheim gibt es ein neues Genderkonzept, das nun vom Senat der Hochschule verabschiedet wurde. Mit den darin enthaltenen konkreten Maßnahmen will die Universität ihre Gleichstellungspolitik nachhaltig verbessern. Allerdings solle mit den Maßnahmen nur eine bereits erfolgreiche Gleichstellungspolitik fortgeführt werden, hieß es seitens der Universität. An der Universität studieren zu 56 Prozent Frauen, 44 Prozent der Dozent*innen sind weiblich sowie 25 Prozent der Professor*innen.
(22.05.2017) mehr...
 

 
DISKRIMINIERUNG
Männer in Ausbildungsberufen bevorzugt
Während Frauen in Ausbildungsberufen mit hohem Männeranteil bei gleicher Eignung benachteiligt werden, ist dies bei Männern in "Frauenberufen" nicht der Fall
zwd Berlin (yh/ticker). Der Männeranteil in Ausbildungsberufen entscheidet darüber, in welchem Maß Frauen schon im Bewerbungsprozess benachteiligt werden. Ist der Männeranteil hoch, werden die Bewerbungen von Frauen bei gleicher Eignung schlechter eingestuft als die von Männern. Das zeigt eine aktuelle Studie von Dorothea Kübler und Robert Stüber vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) sowie Julia Schmid vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).
(18.05.2017) mehr...
 

 
KINDEREHEN
Entwicklungsausschuss: Bessere Rechteaufklärung für junge Frauen und Mädchen angemahnt
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung greife zu kurz, befüchten Kritiker*innen
zwd Frankfurt (yh). Frauen und Mädchen sollen im Zusammenhang mit einer Eheschließung besser über ihre Rechte informiert werden. Dies wurde am Mittwoch bei einer Anhörung im Entwicklungsausschuss des Bundestages deutlich, auf der über den im April von den Koalitionsfraktionen eingebrachten Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Kinderehen in Deutschland (Drs. 18/12086) diskutiert wurde.
(17.05.2017) mehr...
 

 
VEREINBARKEIT
Beschäftigte wünschen sich selbstbestimmte Arbeitszeiten
Eine Befragung der IG Metall zeigt, dass die meisten Angestellten mit flexibleren Arbeitszeiten zufriedener sind
zwd Frankfurt (yh/ticker). Beschäftigte wünschen sich überwiegend eine Umverteilung der Arbeitszeit entlang des Lebenslaufes. Das ist das zentrale Ergebnis einer Befragung der Gewerkschaft IG Metall. Demnach sind vier von fünf Befragten der Meinung, dass Arbeitszeit abgesenkt werden können müsse, wenn die Erziehung von Kindern, die Pflege von Angehörigen oder Weiterbildung nötig sei. Dafür würden die Beschäftigten einen finanziellen Ausgleich erwarten, so das Ergebnis der Befragung. Teilgenommen haben an der Befragung bundesweit 681.241 Beschäftigte in rund 7.000 verschiedenen Betrieben.
(16.05.2017) mehr...
 

 
BUNDESRAT
Länderkammer lässt Lohntransparenzgesetz und Mutterschutzgesetz passieren
Kritischer Entschließungsvorschlag zum Entgeltgesetz blieb ohne Mehrheit
zwd Berlin (ig). Der Weg für das Inkrafttreten des Entgeltgleichheits- und Lohntransparenzgesetzes sowie zur Reform des Mutterschutzgesetzes ist frei. In beiden Fällen verzichtete der Bundesrat auf die Anrufung des Vermittlungsausschusses zu den vom Bundestag bereits gebilligten Gesetzesvorlagen von Bundesfrauen- und -familienministerin Manuela Schwesig (SPD). Nach Verabschiedung in der Länderkammer können die Gesetze nun dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung vorgelegt werden und damit in Kraft gesetzt werden.
(15.05.2017) mehr...
 

 
INTERNATIONALER TAG DER FAMILIE
Eine bessere Vereinbarkeit steht im Mittelpunkt
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig stellt Bedeutung Lokaler Bündnisse für Familie heraus
zwd Berlin (yh/ticker). Familienfreundliche Arbeitszeiten, flexible Betreuungsangebote, mehr Unterstützung für Pflegende und eine partnerschaftliche Aufteilung bei der Vereinbarkeit. Das seien die Wünsche, die Familien für die Zukunft haben, betonte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) anlässlich des Internationalen Tages der Familie am Montag. „Vielfältige Familienformen ergeben neue Anforderungen an das Lebens- und Arbeitsumfeld“, erklärte sie. Besonders die Lokalen Bündnisse für Familie würden damit in den kommenden Jahren als Schnittstelle zwischen Familie, Kommunen und Arbeitswelt immer wichtiger.
(15.05.2017) mehr...
 

 
WOLFSBURGER ERKLÄRUNG
Kommunale Zukunft nur mit klarem Genderblick
24. Konferenz der Kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten verabschiedet Fünf-Punkte-Programm für eine "lebenswerte Kommune"
zwd Wolfsburg (ig). Nur Kommunen, die sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen engagieren, sind auf Dauer zukunftsfähig und lebenswert. Diese Feststellung bildet den Kern einer "Wolfsburger Erklärung", die die 24. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten auf ihrer Sitzung vom 7. bis zum 9. Mai in Wolfsburg verabschiedet hat. Die von den anwesenden 400 Gleichstellungsbeauftragten aus allen Teilen der Bundesrepublik beschlossene Erklärung umfasst fünf Punkte.
(11.05.2017) mehr...
 

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