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STATISTISCHES BUNDESAMT
Zahl der Schwangerschaftsabbrüche steigt
  • 0,2 Prozent mehr Abtreibungen im dritten Quartal 2016
  • In den meisten Fällen lassen Frauen über 18 einen Eingriff vornehmen
  • zwd Berlin (yh/ticker). Im dritten Quartal 2016 hat die Anzahl an Schwangerschaftsabbrüchen leicht zugenommen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Insgesamt haben 0,2 Prozent mehr Frauen eine Abtreibung vorgenommen als im vergangenen Jahr zur gleichen Zeit. Damit steigt die Gesamtzahl auf 24.200 Schwangerschaftsabbrüche und bestätigt die Tendenz der letzten Erhebung: Bereits im Quartal zuvor konnte ein Zuwachs von 1,9 Prozent vermerkt werden.
    (07.12.2016) mehr...
     

     
    NORDRHEIN-WESTFALEN
    Neues Gleichstellungsgesetz: Frauen sollen in die Führung
  • 40 Prozent Frauenquote und Klagerecht für Gleichstellungsbeauftragte beschlossen
  • DGB begrüßt Reform
  • zwd Berlin (yh). Der Landtag in Nordrhein-Westfalen hat das Landesgleichstellungsgesetz (LGG) reformiert. Ziel ist vor allen Dingen die Erhöhung des Frauenanteils in den Führungspositionen im öffentlichen Dienst. „Mit der Novelle des LGG sind wir in NRW vorbildlich im Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter. Mit unserem rot-grünen Entschließungsantrag möchten wir die gleichstellungspolitischen Inhalte in Nordrhein-Westfalen konsequent umsetzen“, betonte die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Regina Kopp-Herr. Am 28. Juni 2016 hatte das Kabinett der Neuregelung zugestimmt.
    (05.12.2016) mehr...
     

     
    KOALITIONSSTREIT
    Konfliktstoff Rente: Nahles will Niveau mit Steuermitteln halten
  • Rentenprognose: Niveau sinkt bis 2030 auf 44,5 Prozent
  • Union setzt auf betriebliche und private Vorsorge
  • Frauen beziehen rund 40 Prozent weniger Rente als Männer
  • zwd Berlin (el). Die Koalitionspartner streiten über den Rentenkurs der Zukunft. Aus der am Mittwoch verabschiedeten Rentenprognose der Bundesregierung haben SPD und Union unterschiedliche Konsequenzen gezogen. Zwar sei die Rentenentwicklung aufgrund der guten Wirtschaftslage derzeit positiv. „Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen“, mahnte Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD). Sie fordert eine Stabilisierung des Rentenniveaus bei 46 Prozent. Nach Ansicht der Union sei die Entwicklung des Rentenniveaus weniger brisant als befürchtet.
    (02.12.2016) mehr...
     

     
    GESETZESVORSTOSS
    Rückkehrrecht in Vollzeit: Arbeitsministerin macht ernst
  • Nahles: „Gesetz liegt Regierung zur Abstimmung vor“
  • Drei Millionen Erwerbstätige wollen mehr arbeiten
  • zwd Berlin (el). Das im Koalitionsvertrag von SPD und CDU vereinbarte Rückkehrrecht in Vollzeit nimmt Form an: Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat der Bundesregierung am Dienstag einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Abstimmung vorgelegt. Sie wolle die Selbstbestimmung und Zeitsouveränität der ArbeitnehmerInnen stärken, erklärte Nahles anlässlich der Vorstellung des Weißbuches zur „Arbeit 4.0“ in Berlin. Dazu gehöre auch das Recht der Beschäftigten, nach einer Teilzeitphase wieder auf ihre Vollzeitstelle zurückkehren zu dürfen.
    (30.11.2016) mehr...
     

     
    zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 344
    SOZIALSTAAT 4.0: IG Metall positioniert ihr Motto zur Wahl 2017 - sicher, gerecht und selbstbestimmt
    Die Industriegewerkschaft Metall (IGM) hat als erste deutsche Gewerkschaft ihre zentralen Forderungen an die Parteien anlässlich der Bundestagswahl im kommenden Herbst formuliert. Dabei rückte IGM-Chef Jörg Hofmann (Bild) unter anderem die selbstbestimmte Arbeitszeit in den Vordergrund. Arbeitszeitreduzierungen sollen für Pflege, Sorgearbeit und Bildung mit einem Grundzuschuss gefördert werden.

    Außerdem in dieser Ausgabe:
    • Entgeltgleichheit: Koalitionskompromiss stößt auf Ablehnungsfront
    • Debatte: Entgeltgleichheit - Geben die Eckpunkte den Spielraum, um gesetzlich die im Koalitionsvertrag dokumentierte Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen zu beheben?
    • Gastautorin Prof'in Heide Pfarr: Gesetz zur Entgeltgleichheit schafft Intransparenz und Rechtsunsicherheit
    • Bund aktuell: Geplanter Etat für Frauenministerium so hoch wie nie
    • Gebärmutterhalskrebs: Vorsorgemodell contra Frauen ab 60


    SOZIALSTAAT 4.0: IG Metall positioniert ihr Motto zur Wahl 2017 - sicher, gerecht und selbstbestimmt
    (30.11.2016) mehr...
     

     
    QUALITÄTSMONITOR 2017
    Zu viele Krankenhäuser mit wenig Expertise
  • Handlungsbedarf bei der Versorgung von Brustkrebspatientinnen
  • Defizitär organisierte Krankenhausversorgung aufgezeigt
  • zwd Berlin (yh). In Deutschland gibt es einen erheblichen Handlungsbedarf hinsichtlich der Leistungsorganisation von Krankenhäusern. Das ist das zentrale Ergebnis des Qualitätsmonitors 2017, der in Zusammenarbeit des Wissenschaftlichen Instituts der AOK und der Gesundheitsstadt Berlin e.V. am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Besonders deutlich würden die Defizite, wenn man unter anderem die Behandlungsraten und Diagnosesicherungen bei Frauen mit Brustkrebs betrachte. Hier würden wichtige Qualitätsziele zum Teil nicht erreicht werden, von denen das Überleben der Patientinnen abhänge, erklärte Prof. Thomas Mansky, Leiter des Fachgebietes Strukturentwicklung und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen der Technischen Universität Berlin.
    (29.11.2016) mehr...
     

     
    STUDIE
    Lohnverluste: Teilzeit-Papas müssen büßen
  • Väter in Teilzeit verlieren etwa 3 Prozent ihres Gehalts im Jahr
  • Elternzeit für Väter ohne negative Folgen
  • Nur 2,5 Prozent der Väter gehen in Elternzeit
  • zwd Berlin (el). Väter, die zugunsten ihrer Familie in Teilzeit wechseln, werden dafür mit Lohneinbußen und Karrierenachteilen bestraft. Dies ergab eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Analysiert wurden Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) von 1991 bis 2013 und des Panels Familien in Deutschland (FiD) von 2010 bis 2013. Das Ergebnis: Der Stundenlohn bei Vätern, die in Teilzeit wechseln, verringert sich mit jedem Monat um durchschnittlich 0,2 Prozent. Ein Jahr reduzierte Arbeitszeit führt somit zu etwa 3 Prozent Lohnverlust.
    (28.11.2016) mehr...
     

     
    INTERNATIONALER TAG GEGEN GEWALT AN FRAUEN
    Bund in der Pflicht: Einheitliches Gesetz zur Frauenhausfinanzierung gefordert
  • Armutskonferenz: Schutz von Frauen darf nicht vom politischen Willen der Kommune abhängen
  • Häusliche Gewalt gegen Frauen nimmt in Deutschland zu
  • Mehr als jede dritte Frau hat Gewalterfahrung
  • zwd Berlin (el). Die Nationale Armutskonferenz (nak) hat anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November ein Bundesgesetz zur finanziellen Sicherung der Frauenhäuser gefordert. Es sei „nicht akzeptabel“, dass eine für den Schutz von Frauen so wichtige Einrichtung wie das Frauenhaus bundesgesetzlich nicht einheitlich und klar geregelt ist, kritisierte Dr. Frank Johannes Hensel, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz.
    (25.11.2016) mehr...
     

     
    NIEDERSACHSEN
    „Kein Geld für Verhütung, aber Kostenübernahme für Abtreibung“
  • Sozialministerin Rundt fordert bundeseinheitliche Finanzierungsmaßnahmen für Verhütungsmittel
  • Ab 20 müssen alle Frauen die Kosten für empfängnisverhütende Maßnahmen selbst zahlen
  • zwd Hannover (yh). Die Kosten für empfängnisverhütende Mittel aufzubringen, sei für viele Frauen problematisch. Aus diesem Grund fordert die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) eine bundeseinheitliche Regelung zur Kostenübernahme von Verhütungsmitteln für Frauen mit geringem Einkommen. „Seit langem ist es mir ein Anliegen, die Finanzierung von ärztlich verordneten Mitteln zur Empfängnisverhütung für Frauen mit geringem Einkommen sicherzustellen“, sagte Rundt auf der Sitzung des Niedersächsischen Landtages am 23. November. Es sei besonders für Frauen schwierig, die Sozialleistungen beziehen.
    (24.11.2016) mehr...
     

     
    KRIMINALSTATISTIK
    Gewalt an Frauen: Oft ist der Partner der Täter
  • In 82 Prozent der Fälle sind Frauen von Gewalt durch den Partner betroffen
  • Manuela Schwesig: „Häusliche Gewalt ist keine Privatsache“
  • zwd Berlin (yh). Mehr als ein Drittel der Gewaltdelikte, die gegen Frauen begangen werden, passieren innerhalb der Partnerschaft. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der kriminalstatistischen Auswertung zum Thema Partnerschaftsgewalt, die am Dienstag von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) und Holger Münch, dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes vorgelegt wurde. Damit wird anhand von Zahlen und Statistiken zum ersten Mal ein detaillierter Einblick in das Thema Partnerschaftsgewalt ermöglicht.
    (22.11.2016) mehr...
     

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