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STATISTISCHES JAHRBUCH
Frauen sterben immer häufiger an Lungenkrebs
  • Lebenserwartung von Frauen und Männern gestiegen
  • Kipping: „Gesundheit darf keine Frage des Geldbeutels sein"
  • Berlin (yh). Immer mehr Frauen sterben an Lungenkrebs. Das ergaben die Daten des Statistischen Jahrbuches 2016, das am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. „Hauptursache für diese Krankheiten ist das Rauchen“, erklärte Dieter Sarreither, Präsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), auf der Pressekonferenz unter dem Motto „Wie gesund leben wir?“. Insgesamt ist die Zahl der an Lungen- oder Bronchialkrebs verstorbenen Frauen laut der Studie in den letzten zehn Jahren um 41 Prozent gestiegen.
    (28.10.2016) mehr...
     

     
    SOZIALSTAAT 4.0
    Bundesarbeitsministerin kündigt Gesetzentwurf zur Rückkehr von Teilzeitarbeit in Vollzeit an
  • Gewerkschaft positioniert sich zur Bundestagswahl 2017
  • IG Metall fordert Lohnausgleich bei Arbeitszeitreduzierung
  • Berlin (el). Für Teilzeitbeschäftigte soll es künftig ein Rückkehrrecht in einen Vollzeitarbeitsplatz geben. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat am Freitag auf dem Kongress „Sozialstaat 4.0“ der Industriegewerkschaft Metall (IGM) angekündigt, noch im November einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. „Da bitte ich um eure Unterstützung“, rief die Ministerin den rund 400 GewerkschafterInnen zu. Zu einer gerechten Arbeitswelt gehöre auch, „zu gerechten und selbstbestimmten Arbeitszeiten zu kommen“. Dazu sagte der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann auf dem Gewerkschaftskongress, er sei auf das Ergebnis der anstehenden Gespräche der Koalitionsrunde in der nächsten Woche „gespannt“.
    (28.10.2016) mehr...
     

     
    BUNDESKABINETT
    Erhöhung des Mindestlohns beschlossen
  • Untere Lohngrenze um 34 Cent angehoben
  • Verbände und ArbeitgeberInnen in Verhandlungen mit einbezogen
  • Berlin (yh/ticker). Der gesetzliche Mindestlohn steigt ab dem 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro brutto die Stunde. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch in einer "Mindestlohnanpassungsverordnung" beschlossen. Damit erhöht sich der Mindestlohn um 34 Cent pro Stunde; im Monat verdienen ArbeitnehmerInnen damit statt mindestens 1.473 Euro ab dem 1. Januar nun 1.532 Euro. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) zeigte sich zufrieden über die Verhandlungen: „Es ist selbstverständlich, dass die Sozialpartner – also Arbeitgeber und Gewerkschaften – die Löhne aushandeln. Das haben sie nun verantwortungsvoll auch beim Mindestlohn getan“.
    (27.10.2016) mehr...
     

     
    GENDER GAP REPORT
    „Gleichstellung im Schneckentempo“
  • Möhring: „Katastrophales Zeugnis für deutsche Geschlechtergerechtigkeit“
  • Island auf Platz 1 des internationalen Reports
  • zwd Genf/Berlin (yh). Frauen haben in wirtschaftlicher Hinsicht nur halb so viele Möglichkeiten wie Männer. Das hat der aktuelle „Gender Gap Report“ des Weltwirtschaftsforums (WEF) ergeben. Demnach liegt die Kluft zwischen den Geschlechtern im Hinblick auf die wirtschaftlichen Chancen bei 59 Prozent. Gleichzeitig befindet der Report, dass die Gleichstellung der Geschlechter sogar Rückschritte mache. Im letzten Jahr noch sollte die Chancengleichheit der Geschlechter nach damaligem Tempo nach 118 Jahren erreicht werden können, in diesem Jahr sind es sogar 170 Jahre. Die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen Frauen und Männern seien seit 2008 nicht mehr so groß gewesen wie in diesem Jahr, so der Bericht.
    (26.10.2016) mehr...
     

     
    GESUNDHEITSBERICHTERSTATTUNG
    Doppelte Benachteiligung: Gesundheitspolitik muss alle Frauen in den Blick nehmen
  • KDFB: Auch soziale Lage von Frauen berücksichtigen
  • Mangel an geschlechtsspezifischen Gesundheitsdaten
  • zwd Köln (el). Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) hat Korrekturen bei der Gesundheitsberichterstattung angemahnt, um Gesundheitsrisiken von Frauen in allen Lebenslagen zu berücksichtigen. „Der erste Gesundheitsbericht der Bundesregierung hat vor 15 Jahren ältere Frauen, Mädchen und Migrantinnen aus der Berichterstattung ausgeklammert. Sie müssen nun dringend auch in den Blick genommen werden“, forderte KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth.
    (25.10.2016) mehr...
     

     
    zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 343
    ENTGELTGLEICHHEIT: 14 Millionen können auf mehr Transparenz bei Löhnen hoffen
    zwd Berlin. Nach langem Ringen hinter den Kulissen hat sich der Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD auf Eckpunkte für das von Bundesfrauen- und -familienministerin Manuela Schwesig (SPD) geplante Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit geeinigt. Das Vorhaben hatte seit Dezember vergangenen Jahres im Bundeskanzleramt auf Eis gelegen. Der Teufel steckt aber bekanntlich im Detail: Der seit 9. Dezember 2015 vorliegende Referentenentwurf muss noch einige Hürden überwinden, bevor er als Gesetzentwurf den Bundestag erreicht.

    Außerdem in dieser Ausgabe:
  • Wahlen Berlin: Gleichstellung in der Hauptstadt im bundespolitischen Brennglas
  • Wahlen Mecklenburg-Vorpommern: Schweriner Landtag rutscht beim Frauenanteil auf vorletzten Platz

    Außerdem in der dazugehörigen Teilausgabe 344-1: Das Spezial zur Frankfurter Buchmesse - Gastland: Flandern & die Niederlande
  • Flandern & die Niederlande: Frauen im Literaturbetrieb
  • Im Gespräch: Literaturexpertin Doris Hermanns
  • „Dies ist, was wir teilen“: Die Niederlande als Land der „Teilzeitfeministinnen“
  • Rezensionen: Aktuelle Neuerscheinungen aus den Niederlanden

  • ENTGELTGLEICHHEIT: Nur für Betriebe mit mehr als 200 Beschäftigten
    (21.10.2016) mehr...
     

     
    ENTGELTGLEICHHEITS-GESETZ
    Transparenz ist gut – Ursachen der Lohnlücke beheben besser
  • Frauenverbände: „Jetzt geht es an die Umsetzung“
  • Equal Pay Day Kampagne 2017 gestartet
  • Frauen arbeiten bis 18. März umsonst
  • zwd Berlin (el). Anlässlich des Kampagnenstarts zum Equal Pay Day 2017 haben Frauenverbände angemahnt, die geschlechtsspezifische Lohnlücke nicht nur sichtbar zu machen, sondern auch zu beheben. „Die Lohnlücke zu schließen ist ein langer Weg, der nur gemeinsam beschritten werden kann. Jetzt müssen Frauen, Männer, Unternehmen, Politik und Sozialpartner gemeinsam die Ursachen angehen“, erklärte Uta Zech, Präsidentin des Business and Professional Women (BPW) Germany bei der EPD-Fachtagung am Mittwoch im Bundesfrauenministerium. Noch immer fehlten Frauen in bestimmten Berufen, Branchen und auf den höheren Stufen der Karriereleiter und noch immer sei es in Deutschland schwierig, Familie und Beruf zu vereinbaren.
    (20.10.2016) mehr...
     

     
    GEBÄRMUTTERHALSKREBS
    Neues Vorsorgemodell verspricht mehr Sicherheit, schließt aber Frauen über 60 aus
  • Gemeinsamer Bundesausschuss reagiert auf Kritik von FachmedizinerInnen
  • Neues Vorsorgemodell kombiniert zwei verschiedene Tests
  • zwd Berlin (yh). Frauen über 60 werden von der gesetzlichen Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung ausgeschlossen. Das kritisierte die Initiative „Gebärmutterhalskrebs verhindern“ am Dienstag im Hinblick auf eine Bekanntgabe des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dass Frauen bis 60 in Zukunft eine sicherere Krebsvorsorge erhalten werden als bisher. Diese Altersbegrenzung aber sei „medizinisch unverantwortlich“ und „ethisch schlicht nicht zu vertreten“, erklärte Dr. Markus Lütge, Gynäkologe und Mitglied der Initiative. Gleichzeitig befürwortete er, dass der G-BA in Zukunft durch die Kombination zweier Vorsorge-Modelle mehr Sicherheit für Frauen ermöglichen will.
    (19.10.2016) mehr...
     

     
    PFLEGEBERUFE
    ver.di fordert höhere Löhne ab 2017
  • Mindestlohn für Beschäftigte soll auf 12,50 Euro angehoben werden
  • Immer noch zum Großteil Frauen in der Branche tätig
  • zwd Berlin (yh/ticker). Der Mindestlohn in Pflegeberufen solL deutlich angehoben werden. Das forderte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Hinblick auf die konstituierenden Sitzung der Dritten Pflegemindestlohn-Kommission am Mittwoch. „Wir erwarten, dass die Pflegemindestlohn-Kommission endlich alle Möglichkeiten ausschöpft, die das Entsendegesetz bietet", erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler nachdrücklich. Die Belastung und die hohe Verantwortung, die die Beschäftigten tragen müssen, müsse sich auch auf dem Gehaltszettel wiederfinden.
    (18.10.2016) mehr...
     

     
    STUDIE
    Mädchen fühlen sich durch Sexismus eingeschränkt
  • Befragung belegt, dass Sexismus in den Medien negative Auswirkungen auf Mädchen hat
  • Ein Drittel aller Mädchen fühlt sich alleine in der Öffentlichkeit nicht sicher
  • zwd München (yh/ticker). Mädchen und junge Frauen fühlen sich durch Geschlechterstereotypen, Sexismus und Ängste über ihr Aussehen eingeschränkt. Das ist das Ergebnis der britischen Studie „Girls Attitudes` Survey 2016“ (Studie zu Einstellungen von Mädchen 2016) der Organisation Girlguiding. Hier ergab die Befragung von rund 1.600 Mädchen und jungen Frauen im Alter von sieben bis 21 Jahren, dass Mädchen noch nie so unzufrieden mit sich selbst waren wie heute. Besonders der Druck auf junge Mädchen, attraktiv sein zu müssen, lastet schwer. Schon mit sieben Jahren gibt ein Fünftel der befragten Mädchen an, abnehmen zu wollen. 42 Prozent der Mädchen im Alter zwischen elf und 16 schämen sich wegen ihres Aussehen, 66 Prozent der 17 bis 21-Jährigen denken, sie seien nicht hübsch genug.
    (12.10.2016) mehr...
     

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