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GESETZESVORSTOSS
Rückkehrrecht in Vollzeit: Arbeitsministerin macht ernst
  • Nahles: „Gesetz liegt Regierung zur Abstimmung vor“
  • Drei Millionen Erwerbstätige wollen mehr arbeiten
  • zwd Berlin (el). Das im Koalitionsvertrag von SPD und CDU vereinbarte Rückkehrrecht in Vollzeit nimmt Form an: Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat der Bundesregierung am Dienstag einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Abstimmung vorgelegt. Sie wolle die Selbstbestimmung und Zeitsouveränität der ArbeitnehmerInnen stärken, erklärte Nahles anlässlich der Vorstellung des Weißbuches zur „Arbeit 4.0“ in Berlin. Dazu gehöre auch das Recht der Beschäftigten, nach einer Teilzeitphase wieder auf ihre Vollzeitstelle zurückkehren zu dürfen.
    (30.11.2016) mehr...
     

     
    zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 344
    SOZIALSTAAT 4.0: IG Metall positioniert ihr Motto zur Wahl 2017 - sicher, gerecht und selbstbestimmt
    Die Industriegewerkschaft Metall (IGM) hat als erste deutsche Gewerkschaft ihre zentralen Forderungen an die Parteien anlässlich der Bundestagswahl im kommenden Herbst formuliert. Dabei rückte IGM-Chef Jörg Hofmann (Bild) unter anderem die selbstbestimmte Arbeitszeit in den Vordergrund. Arbeitszeitreduzierungen sollen für Pflege, Sorgearbeit und Bildung mit einem Grundzuschuss gefördert werden.

    Außerdem in dieser Ausgabe:
    • Entgeltgleichheit: Koalitionskompromiss stößt auf Ablehnungsfront
    • Debatte: Entgeltgleichheit - Geben die Eckpunkte den Spielraum, um gesetzlich die im Koalitionsvertrag dokumentierte Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen zu beheben?
    • Gastautorin Prof'in Heide Pfarr: Gesetz zur Entgeltgleichheit schafft Intransparenz und Rechtsunsicherheit
    • Bund aktuell: Geplanter Etat für Frauenministerium so hoch wie nie
    • Gebärmutterhalskrebs: Vorsorgemodell contra Frauen ab 60


    SOZIALSTAAT 4.0: IG Metall positioniert ihr Motto zur Wahl 2017 - sicher, gerecht und selbstbestimmt
    (30.11.2016) mehr...
     

     
    QUALITÄTSMONITOR 2017
    Zu viele Krankenhäuser mit wenig Expertise
  • Handlungsbedarf bei der Versorgung von Brustkrebspatientinnen
  • Defizitär organisierte Krankenhausversorgung aufgezeigt
  • zwd Berlin (yh). In Deutschland gibt es einen erheblichen Handlungsbedarf hinsichtlich der Leistungsorganisation von Krankenhäusern. Das ist das zentrale Ergebnis des Qualitätsmonitors 2017, der in Zusammenarbeit des Wissenschaftlichen Instituts der AOK und der Gesundheitsstadt Berlin e.V. am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Besonders deutlich würden die Defizite, wenn man unter anderem die Behandlungsraten und Diagnosesicherungen bei Frauen mit Brustkrebs betrachte. Hier würden wichtige Qualitätsziele zum Teil nicht erreicht werden, von denen das Überleben der Patientinnen abhänge, erklärte Prof. Thomas Mansky, Leiter des Fachgebietes Strukturentwicklung und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen der Technischen Universität Berlin.
    (29.11.2016) mehr...
     

     
    STUDIE
    Lohnverluste: Teilzeit-Papas müssen büßen
  • Väter in Teilzeit verlieren etwa 3 Prozent ihres Gehalts im Jahr
  • Elternzeit für Väter ohne negative Folgen
  • Nur 2,5 Prozent der Väter gehen in Elternzeit
  • zwd Berlin (el). Väter, die zugunsten ihrer Familie in Teilzeit wechseln, werden dafür mit Lohneinbußen und Karrierenachteilen bestraft. Dies ergab eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Analysiert wurden Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) von 1991 bis 2013 und des Panels Familien in Deutschland (FiD) von 2010 bis 2013. Das Ergebnis: Der Stundenlohn bei Vätern, die in Teilzeit wechseln, verringert sich mit jedem Monat um durchschnittlich 0,2 Prozent. Ein Jahr reduzierte Arbeitszeit führt somit zu etwa 3 Prozent Lohnverlust.
    (28.11.2016) mehr...
     

     
    INTERNATIONALER TAG GEGEN GEWALT AN FRAUEN
    Bund in der Pflicht: Einheitliches Gesetz zur Frauenhausfinanzierung gefordert
  • Armutskonferenz: Schutz von Frauen darf nicht vom politischen Willen der Kommune abhängen
  • Häusliche Gewalt gegen Frauen nimmt in Deutschland zu
  • Mehr als jede dritte Frau hat Gewalterfahrung
  • zwd Berlin (el). Die Nationale Armutskonferenz (nak) hat anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November ein Bundesgesetz zur finanziellen Sicherung der Frauenhäuser gefordert. Es sei „nicht akzeptabel“, dass eine für den Schutz von Frauen so wichtige Einrichtung wie das Frauenhaus bundesgesetzlich nicht einheitlich und klar geregelt ist, kritisierte Dr. Frank Johannes Hensel, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz.
    (25.11.2016) mehr...
     

     
    NIEDERSACHSEN
    „Kein Geld für Verhütung, aber Kostenübernahme für Abtreibung“
  • Sozialministerin Rundt fordert bundeseinheitliche Finanzierungsmaßnahmen für Verhütungsmittel
  • Ab 20 müssen alle Frauen die Kosten für empfängnisverhütende Maßnahmen selbst zahlen
  • zwd Hannover (yh). Die Kosten für empfängnisverhütende Mittel aufzubringen, sei für viele Frauen problematisch. Aus diesem Grund fordert die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) eine bundeseinheitliche Regelung zur Kostenübernahme von Verhütungsmitteln für Frauen mit geringem Einkommen. „Seit langem ist es mir ein Anliegen, die Finanzierung von ärztlich verordneten Mitteln zur Empfängnisverhütung für Frauen mit geringem Einkommen sicherzustellen“, sagte Rundt auf der Sitzung des Niedersächsischen Landtages am 23. November. Es sei besonders für Frauen schwierig, die Sozialleistungen beziehen.
    (24.11.2016) mehr...
     

     
    KRIMINALSTATISTIK
    Gewalt an Frauen: Oft ist der Partner der Täter
  • In 82 Prozent der Fälle sind Frauen von Gewalt durch den Partner betroffen
  • Manuela Schwesig: „Häusliche Gewalt ist keine Privatsache“
  • zwd Berlin (yh). Mehr als ein Drittel der Gewaltdelikte, die gegen Frauen begangen werden, passieren innerhalb der Partnerschaft. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der kriminalstatistischen Auswertung zum Thema Partnerschaftsgewalt, die am Dienstag von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) und Holger Münch, dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes vorgelegt wurde. Damit wird anhand von Zahlen und Statistiken zum ersten Mal ein detaillierter Einblick in das Thema Partnerschaftsgewalt ermöglicht.
    (22.11.2016) mehr...
     

     
    AIDS-REPORT
    Junge Frauen besonders gefährdet
  • UNAIDS veröffentlicht neue Daten zur HIV-Ansteckung
  • Mehr als 1.000 Mädchen und Frauen infizieren sich täglich
  • zwd Berlin (yh). Täglich infizieren sich mehr als 1.000 Mädchen und Frauen mit HIV – das sind wesentlich mehr als bei Jungen und Männern im gleichen Alter. Der am Montag veröffentlichte UNAIDS-Bericht der Aids-Organisation der Vereinten Nationen problematisiert besonders die Situation von Mädchen und Frauen südlich der Sahara. Zwar mache der Kampf gegen HIV und Aids Fortschritte, allerdings sei die Epidemie besonders für Frauen eine Gefahr, sodass dringend eine zielgerichtete Prävention nötig sei. Renata Bähr, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) erklärte, dass Aids die Haupttodesursache für heranwachsende Mädchen in Afrika sei.
    (21.11.2016) mehr...
     

     
    ALTENBERICHT
    Frauen im Alter besonders gefährdet
  • Trotz erhöhter Erwerbstätigkeit bekommen Frauen immer noch weniger Rente
  • Männer leisten weniger unbezahlte Arbeit und sind daher im Alter besser abgesichert
  • Berlin (yh). Frauen sollen im Alter ein doppelt so hohes Risiko für Einschränkungen in der Lebensqualität wie gleichaltrige Männer haben. Das ist ein zentrales Ergebnis des siebten Altenberichts der Bundesregierung mit dem Titel „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune - Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften" (Drs. 18/10210). Der Grund dafür sei, dass für Frauen die üblichen sozialen Gefährdungen des Alters mit geschlechtsspezifischen Gefährdungen zusammenkommen.
    (17.11.2016) mehr...
     

     
    BUNDESKABINETT
    Ausweitung des Unterhaltsvorschusses beschlossen
  • Kinder sollen künftig bis zur Volljährigkeit unterstützt werden
  • Schwesig: „Wenn der Partner nicht zahlt, muss der Staat einspringen“
  • Berlin (yh). Alleinerziehende Mütter und Väter sollen in Zukunft bis zur Volljährigkeit des Kindes einen staatlichen Vorschuss erhalten, wenn das unterhaltspflichtige Elternteil nicht zahlt. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) erklärte, dass über 260.000 Kinder von der neuen Regelung profitieren werden. Bisher galt eine Höchstbezugsdauer der Unterhaltszahlung von 72 Monaten, die maximal bis zum Alter von zwölf Jahren gezahlt wurde. Ab 2017 soll diese Regelung nun aufgehoben werden.
    (16.11.2016) mehr...
     

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