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PISA 2012
Bessere Leistungen – aber noch kein gerechteres Schulsystem
Bundestagsdebatte zu den Pisa-Ergebnissen 2012: Zufriedenheit in den Reihen der Großen Koalition – die Opposition hingegen nutzte den Anlass zur Kritik am deutschen Bildungssystem
zwd Berlin (at). Zwar haben viele Schülerinnen und Schüler in Deutschland bei den Tests für die Pisa-Studie 2012 bessere Ergebnisse erreicht als je zuvor, aber immer noch entscheidet der soziale Hintergrund der Eltern wesentlich über den Bildungserfolg der Kinder. Dieses Resümee zog der bildungspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Özcan Mutlu, in der Bundestagsdebatte am 16. Januar. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hingegen feierte die Resultate von 2012 als Folge stetiger Bemühungen seit 2001, dem Jahr, in dem die erste Pisa-Studie, Pisa 2000, veröffentlicht worden war. Auch die RednerInnen der SPD-Bundestagsfraktion betonten die Verbesserungen gegenüber 2001, wiesen aber auf die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Herstellung von Chancengleichheit hin. Die Linksfraktion hob insbesondere hervor, dass die nicht-gymnasialen Schulen in Deutschland einem signifikanten Anteil von SchülerInnen in Mathematik so wenig Kompetenzen vermittelt hätten, dass diese Jugendliche "kaum" einen Ausbildungsplatz bekommen würden.
(22.01.2014) mehr...
 

 
KINDERARMUT
Mehrheit würde zur Bekämpfung von Kinderarmut höhere Steuern zahlen
Neue Infratest-Studie dokumentiert hohes Problembewusstsein der BürgerInnen in Deutschland für die Armut von Kindern
zwd Berlin (at). 66 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung in Deutschland wären bereit, mehr Steuern zu bezahlen, wenn sich dadurch die Situation armer Kinder in Deutschland verbessern ließe. Dies ist ein Resultat einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Infratest im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerks erstellt hat. Im Rahmen der Ergebnispräsentation am Dienstag in Berlin erklärte Kinderhilfswerk-Präsident Thomas Krüger (SPD), dass die bisherigen Instrumente zur Abfederung der finanziellen Belastung von Familien – unter anderem das Kindergeld – in Fällen von Hartz-IV-Bezug nicht bei den Kindern ankommen könnten, da sie mit dem Arbeitslosengeld II verrechnet würden. Das Deutsche Kinderhilfswerk plädiere deshalb für eine „bedarfsgerechte Kindergrundsicherung“.
(14.01.2014) mehr...
 

 
GLEICHSTELLUNGSPOLITIK
Eigenständiges Politikfeld - keine Unterordnung unter die Familienpolitik
Appell von Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft | "Forschungszentrum für Gleichstellung"
zwd Berlin (ig). Maßgebliche Persönlichkeiten, die politisch oder wissenschaftlich auf dem Felde der Gleichstellungspolitik tätig sind, haben an die Politik appelliert, das Thema nicht länger der Famuilienpolitik unterzuordnen, sondern als eigenständiges Politikfeld zu etablieren. An die Adresse des Bundestages und der neuen Bundesregierung richtet sich die Forderung, Gleichstellung und Gender-Mainstreaming zum durchgängig gültigen Prinzip des Regierungshandelns zu machen. Zu den UnterzeichnerInnen des Aufrufs zählen die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates und verdi-Bereichsleiterin, Hannelore Buls, die Vorsitzende der SPD-Frauenarbeitsgemeinschaft ASF, Elke Ferner, die langjährige Gleichstelungsexpertin der SPD-Bundestagsfraktion, Christel Humme, sowie Wissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Genderforschung. Auch die Chefredaktion der zwd-Mediengruppe und der Vorstand der Gesellschaft Chancengleichheit e.V. unterstützen den Aufruf.
(29.10.2013) mehr...
 

 
CHANCENGERECHTIGKEIT (2)
'Chancenspiegel': Beim jetzigen Tempo dauert der Ausbau der Ganztagsschule noch fünfzig Jahre
Dräger (Bertelsmann-Stiftung): Bildungspolitischer Fortschritt nur im Schneckentempo | Verantwortliche müssen "Systemrelevanz" von Bildung erkennen
zwd Berlin (ig). Mit der Chancengerechtigkeit geht es in Deutschland nur im Schneckentempo voran. Zu diesem Ergebnis kommt die Bertelsmann-Stiftung in dem von ihr gemeinsam mit dem Dortmunder Institut für Schulentwicklungsforschung und dem Jenaer Hochschulinstitut für Erziehungswissenschaften zu zweiten Mal herausgegebenen 'Chancenspiegel'. Darin wird die Leistungsfähigkeit der deutschen Schulsysteme untersucht. Ein wesentlicher Punkt der Studie besteht in der länderspezifischen Aufdifferenzierung der Daten, die eine Beurteilung der schulreformerischen Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern erlaubt.
(25.06.2013) mehr...
 

 
CHANCENGERECHTIGKEIT (1)
Mehr Bundesengagement bei Ganztagsschulen, Kitas und Inklusion gefordert
Bundesrats-Initiative der Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz für eine "gute Bildung"
zwd Düsseldorf/Mainz (Ticker/ig). Der Bund soll sich mehr als bisher an den großen aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich beteiligen. Dazu haben jetzt die Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine Bundesratsinitiative gestartet. Sie steht unter dem Motto „Gute Bildung und gute Wissenschaft für Deutschland“. Wie die Kultusministerinnen beider Länder, Sylvia Löhrmann (Grüne, NRW) und Doris Ahnen (SPD, Rheinland-Pfalz) in einer am Dienstag herausgegebenen gemeinsamen Erklärung betonten, erwarten sie eine aktive Rolle des Bundes unter anderem bei der Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung, dem weiteren quantitativen und qualitativen Aufbau von Ganztagsschulen sowie bei der Umsetzung der vom Bund ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention im Bildungsbereich.
(25.06.2013) mehr...
 

 
NATIONALE KONFERENZ
Von der Leyen: Inklusion muss im ganzen Land selbstverständlich werden
Karakaşoğlu: Bund muss mitwirken dürfen | Erste Nationale Konferenz von Bundesregierung und Kultusministerkonferenz
zwd. Berlin (ig/no/rk). Bund und Länder wollen ihre Anstrengungen intensivieren, um die seit 2009 geltenden Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention auf allen Ebenen des Bildungssystems und des Arbeitsmarkts umzusetzen. Das ist das Ergebnis der ersten Nationalen Konferenz „Inklusion gestalten – gemeinsam. kompetent. professionell“, die am 17. und 18. Juni im Berlin veranstaltet wurde. Die Bremer Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Mitglied im Kompetenzteam von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, plädierte dafür, den Bund dabei finanziell stärker einzubinden.
(22.06.2013) mehr...
 

 
EUROPÄISCHE UNION
EU auf halbem Weg zur geschlechtergerechten Gesellschaft
Gleichstellung: Deutschland unter EU-Durchschnitt von 54 Prozent
zwd Brüssel (kl). Deutschland liegt mit 51, 6 Prozent bei der Gleichstellung von Frauen und Männern unterhalb des Durchschnittswertes der 27 EU-Mitgliedstaaten. Dies zeigt der erste Gender Equality Index der Europäischen Union (EU), den das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) am 13. Juni in Brüssel vorgestellt hat. Demnach liegt die Gleichstellung der Geschlechter in den Bereichen Arbeit, Geld, Wissen, Gesundheit, Zeit- und Machtverteilung im EU-Durchschnitt bei 54 Prozent. SpitzenreiterIn ist Schweden mit einem Gleichberechtigungs-Index von 74,3 Prozent, knapp gefolgt von Dänemark (73,6 %) und Finnland (73,4 %). Die beiden einzigen Länder, die unter der 40-Prozentmarke liegen, sind Bulgarien (37 %) und das EU-Gleichstellungsschlusslicht Rumänien (35,3 %).
(13.06.2013) mehr...
 

 
BUNDESTAG
Schwarz-Gelb holt Geschlechterungerechtigkeit in Wissenschaft nach vier Jahren doch auf die eigene Agenda
SPD: Union und FDP haben Gleichberechtigung in Wissenschaft und Forschung über Jahre hinweg ausgebremst
zwd Berlin (kl). Nur ein Fünftel der Professuren sind in Deutschland weiblich besetzt, obwohl beinahe jede zweite Promotion auf eine Frau zurückgeht. Um dies zu ändern hatten die Oppositionsparteien bereits vor einem Jahr die Bundesregierung per Antrag aufgefordert, Wissenschaftsbetriebe verbindlich zur Förderung der Geschlechterdemokratie zu verpflichten (‚Frauen in Wissenschaft und Forschung – Mehr Verbindlichkeit für Geschlechtergerechtigkeit’, Drs. 17/9978, 13. Juni 2012). Neun Monate später formulierten die Koalitionsfraktionen im März diesen Jahres einen Antrag mit ähnlichen Forderungen (‚Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung durch kontinuierliche Impulse des Bundes konsequent weiter vorantreiben’, Drs. 17/12845, 19. März 2013), den der Bundestag am 7. Juni mit den Stimmen der Regierungsfraktionen angenommen hat.
(06.06.2013) mehr...
 

 
PRO QUOTE
Steinbrück verspricht eine 40 Prozent-Vorstandsquote bis 2017
Von der Leyen: „Das Land braucht die Quote“ | Erfolgreiche Bundestagsaktion „Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten“
zwd Berlin (Ticker). SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat angekündigt, im Falle der Regierungsübernahme werde er eine Quote von 40 Prozent sowohl für die Aufsichtsräte als auch die Vorstände von börsennotierten Unternehmen einführen. Sein Wahlversprechen gab Steinbrück gegenüber der von zehn Frauenorganisationen am Freitag veranstalteten Befragung im Bundestag „Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten" ab.
(18.05.2013) mehr...
 

 
BERUFSBILDUNGSBERICHT 2013
DGB: Jeder dritte Lehrstellenbewerber geht leer aus
Bundeskabinett hat am Mittwoch den Berufsbildungsbericht 2013 beschlossen | Bundesbildungsministerin Wanka lobte die „Integrationskraft“ des Dualen Systems. DGB, SPD und Grüne hingegen äußerten nachdrücklich Kritik an der aktuellen Situation
zwd Berlin (at). Rund 76.000 junge BewerberInnen konnten sich im letzten Jahr zum gesetzlichen Stichtag am 30. September keinen Ausbildungsplatz sichern, gleichzeitig blieben 33.750 Lehrstellen unbesetzt. Diese Bilanz geht aus dem Berufsbildungsbericht 2013 hervor. Trotzdem bewertet die Regierung die Ausbildungschancen in Deutschland als „weiterhin gut“. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hob in diesem Zusammenhang besonders die erneute Verringerung der Zahl der „Altbewerber“, die sich schon seit längerem erfolglos um eine Lehrstelle bemüht hätten, hervor. Außerdem sei die Zahl der Jugendlichen, die nach ihrem Schulabschluss zunächst an Maßnahmen im Übergangsbereich teilgenommen hätten, seit 2005 von 417.647 auf 266.732 gesunken. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die SPD und die Grünen hielten dagegen, dass immer noch viel zu viele junge Leute überflüssig in solchen Programmen festgehalten würden.
(15.05.2013) mehr...
 

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