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AIDS-REPORT
Junge Frauen besonders gefährdet
  • UNAIDS veröffentlicht neue Daten zur HIV-Ansteckung
  • Mehr als 1.000 Mädchen und Frauen infizieren sich täglich
  • zwd Berlin (yh). Täglich infizieren sich mehr als 1.000 Mädchen und Frauen mit HIV – das sind wesentlich mehr als bei Jungen und Männern im gleichen Alter. Der am Montag veröffentlichte UNAIDS-Bericht der Aids-Organisation der Vereinten Nationen problematisiert besonders die Situation von Mädchen und Frauen südlich der Sahara. Zwar mache der Kampf gegen HIV und Aids Fortschritte, allerdings sei die Epidemie besonders für Frauen eine Gefahr, sodass dringend eine zielgerichtete Prävention nötig sei. Renata Bähr, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) erklärte, dass Aids die Haupttodesursache für heranwachsende Mädchen in Afrika sei.
    (21.11.2016) mehr...
     

     
    ALTENBERICHT
    Frauen im Alter besonders gefährdet
  • Trotz erhöhter Erwerbstätigkeit bekommen Frauen immer noch weniger Rente
  • Männer leisten weniger unbezahlte Arbeit und sind daher im Alter besser abgesichert
  • Berlin (yh). Frauen sollen im Alter ein doppelt so hohes Risiko für Einschränkungen in der Lebensqualität wie gleichaltrige Männer haben. Das ist ein zentrales Ergebnis des siebten Altenberichts der Bundesregierung mit dem Titel „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune - Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften" (Drs. 18/10210). Der Grund dafür sei, dass für Frauen die üblichen sozialen Gefährdungen des Alters mit geschlechtsspezifischen Gefährdungen zusammenkommen.
    (17.11.2016) mehr...
     

     
    BUNDESKABINETT
    Ausweitung des Unterhaltsvorschusses beschlossen
  • Kinder sollen künftig bis zur Volljährigkeit unterstützt werden
  • Schwesig: „Wenn der Partner nicht zahlt, muss der Staat einspringen“
  • Berlin (yh). Alleinerziehende Mütter und Väter sollen in Zukunft bis zur Volljährigkeit des Kindes einen staatlichen Vorschuss erhalten, wenn das unterhaltspflichtige Elternteil nicht zahlt. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) erklärte, dass über 260.000 Kinder von der neuen Regelung profitieren werden. Bisher galt eine Höchstbezugsdauer der Unterhaltszahlung von 72 Monaten, die maximal bis zum Alter von zwölf Jahren gezahlt wurde. Ab 2017 soll diese Regelung nun aufgehoben werden.
    (16.11.2016) mehr...
     

     
    BRANDENBURG
    Konferenz zur Gewaltprävention für Flüchtlingsfrauen gestartet
  • Sozialministerin Golze: „Geflüchtete Frauen müssen sich in Brandenburg sicher fühlen“
  • Betreuungsschlüssel in Flüchtlingsunterkünften verbessert
  • Brandenburg (yh). Frauen und Mädchen haben einen Anspruch auf einen sicheren und geschützten Ort – frei von Gewalt. Das betonte die brandenburgische Sozialministerin Diana Golze (Linke) am Dienstag anlässlich der Eröffnung der Fachkonferenz „Gewaltprävention für Flüchtlingsfrauen in Brandenburg“. „Sehr viele geflüchtete Frauen und Mädchen haben in ihrem Leben Gewalt erfahren müssen – nicht nur auf ihrem gefährlichen Fluchtweg nach Europa, sondern auch bereits in ihren Herkunftsländer und leider auch bei uns“, erklärte die Ministerin die Notwendigkeit der Konferenz. Trotzdem hob sie deutlich hervor, dass Gewalt gegen Frauen kein Thema sei, das auf den Personenkreis der Geflüchteten begrenzt sei.
    (15.11.2016) mehr...
     

     
    HAUSHALT
    Geplanter Etat so hoch wie nie
  • 9,5 Milliarden Euro für das Frauen- und Familienministerium
  • Neue Mittel: Extremismus soll wirksam bekämpft werden
  • Berlin (yh). Der für 2017 geplante Etat des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist mit 9,5 Milliarden Euro so hoch wie noch nie. Anlässlich der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses am Freitag zeigte sich Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) zufrieden über den geplanten Etat. „Ich freue mich sehr, dass weiteres Geld für Familien zur Verfügung gestellt werden kann. Dafür möchte ich mich sehr bei den Koalitionsfraktionen bedanken.“ Insgesamt sind die Geldmittel für das BMFSFJ damit seit der Amtsübernahme durch Schwesig 2013 um mehr als zwei Milliarden Euro gestiegen.
    (11.11.2016) mehr...
     

     
    STALKING
    Neuer Gesetzentwurf soll besseren Schutz garantieren
  • Vier Mal häufiger Frauen als Männer von Stalking betroffen
  • Anhörung des Rechtsausschusses: „Reform ist generell sinnvoll“
  • Berlin (yh). Der geltende Stalking-Paragraf 238 des Strafgesetzbuches bietet oft keinen wirksamen Schutz vor Stalking. Darin waren sich die Sachverständigen bei einer öffentlichen Anhörung des Rechtsausschusses des Bundestages einig. Uneinigkeit dagegen herrschte bei der Frage, ob der Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drs. 18/9946) einen wirksameren Schutz vor Stalking bieten könnte. „Allein das Handeln des Täters und dessen kriminelle Energie müssen im Mittelpunkt der gerichtlichen Bewertung stehen“, betonte "SOS-Stalking"-Gründerin und Kriminalkommissarin Sandra Cegla. Es könne nicht Aufgabe des Stalking-Opfers sein, seine physische und psychische Resilienz auszuschöpfen.
    (10.11.2016) mehr...
     

     
    BAYERN
    Landesfrauenrat warnt vor Gendermarketing
  • Geschlechtsspezifisches Marketing engt Mädchen und Jungen ein
  • „Konsumwelt sollte Vielfalt der Gesellschaft abbilden“
  • München (yh). Gendermarketing und Genderpricing können einen negativen Einfluss auf die Entwicklung von Mädchen und Jungen haben. Darauf macht der Bayerische Landesfrauenrat (LFR) aufmerksam. In einem „Denkanstoß“ appelliert er an die Zuständigen in Handel und Werbung, „Verantwortung für die Gesamtgesellschaft zu übernehmen“. Beim Gendermarketing stehe die Kategorie Geschlecht an erster Stelle und sei für die Konzipierung eines Produkts sowie für die Strategie der Vermarktung entscheidend. Dabei gehe es um Gewinnmaximierung durch geschlechtsspezifische Ansprache.
    (08.11.2016) mehr...
     

     
    EUROPÄISCHER EQUAL PAY DAY
    Frauen in EU-Ländern arbeiten ab heute umsonst
  • Europäischer Gender Pay Gap liegt bei rund 17 Prozent
  • Lohnlücke wird erst 2086 geschlossen
  • EU-Kommission will Konzept für Erwerbstätige mit Familie vorlegen
  • Berlin (el). Die EU-Kommission hat ArbeitgeberInnen und Mitgliedstaaten aufgefordert, mehr gegen die geschlechtsspezifische Lohnlücke innerhalb der Union zu unternehmen. „Beim derzeitigen Tempo geht das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen so langsam zurück, dass Frauen erst im Jahr 2086 so viel verdienen wie Männer“, erklärten EU-Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans und die EU-Kommissarinnen Marianne Thyssen und Vera Jourova anlässlich des Europäischen Equal Pay Days (Tag der gleichen Bezahlung), der in diesem Jahr auf den 3. November fällt.
    (03.11.2016) mehr...
     

     
    STELLUNGNAHME
    Deutscher Juristinnenbund will mehr Frauen im Bundestag sehen
  • Frauenquote im deutschen Parlament im internationalen Vergleich auf Platz 24
  • Parteien sollen bei Bundestagswahl 2017 auf Geschlechteranteil achten
  • Berlin (yh). Die Zahl der weiblichen Abgeordneten in Deutschland muss steigen. Das forderte der Deutsche Juristinnenbund (djb) angesichts der Zahlen, die das Weltwirtschaftsforum im Oktober veröffentlicht hatte. Demnach liegt Deutschland im Hinblick auf die Frauenquote bei den Abgeordneten im internationalen Vergleich nur auf Platz 24. „Dies ist mit Blick auf das grundgesetzliche Gleichstellungsgebot des Artikel 3 Abs. 2 Satz 2 GG beschämend. Da hilft auch nicht, dass Deutschland insgesamt in den untersuchten Gleichstellungsfragen in diesem Ranking Platz 13 erreicht", kritisierte der djb in einer Pressemitteilung.
    (02.11.2016) mehr...
     

     
    KOALITIONSGESPRÄCHE IN BERLIN
    Gleichstellung soll „Markenzeichen“ werden
  • Rot-Rot-Grün plant Verbandsklagerecht bei Ausschreibungen
  • Absage an sexistische Werbung
  • Berlin (el). Die Koalitionsunterhändlerinnen von Rot-Rot-Grün haben am Samstag ihre gemeinsamen Ziele in der Frauen- und Gleichstellungspolitik verkündet. Dies werde das „Markenzeichen der Koalition“ in der Hauptstadt, versprach die SPD-Bundestagsabgeordnete Eva Högl nach rund drei Stunden Koalitionsverhandlung zur Gleichstellungspolitik.
    (01.11.2016) mehr...
     

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