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STATISTISCHES BUNDESAMT
Immer mehr Paare entscheiden sich für Kinder und gegen die Ehe
  • Jedes dritte Kind wird außerehelich geboren
  • Anteil unverheirateter Eltern im Osten doppelt so hoch
  • zwd Wiesbaden (yh/ticker). In den letzten 25 Jahren hat sich der Anteil an nicht miteinander verheirateten Eltern mehr als verdoppelt. Das gab das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag bekannt. Der Anteil hatte im Jahr 1990 noch bei 15 Prozent gelegen und stieg bis zum Jahr 2015 auf 35 Prozent. Allerdings habe der Trend zu außerehelichen Kindern „an Tempo verloren“, so Destatis. Seit 2012 habe sich der Anteil nur noch geringfügig verändert. Allerdings bestehen nach wie vor erhebliche Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern.
    (19.12.2016) mehr...
     

     
    INTERNATIONAL
    W20: Fraueninteressen ins Zentrum von G20 rücken
  • Frauen-Dialoggruppe fordert verbindliche Genderziele
  • Deutscher Frauenrat zur Vertretung der weiblichen Zivilgesellschaft ernannt
  • zwd Berlin (yh). Die deutsche G20-Präsidentschaft muss neue Maßstäbe setzen – mit einer durchgängigen Genderperspektive und verbindlichen und messbaren Zielen. Das fordert die zivilgesellschaftliche Dialoggruppe „Women20“ (W20) zum offiziellen Start ihrer Arbeit. „Dabei sein ist nicht alles“, betonte die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates (DF), Mona Küppers. „Wir erwarten von der deutschen Präsidentschaft, dass die wirtschaftliche Stärkung und gleichberechtigte Teilhabe von Frauen vom Rand ins Zentrum der Diskussion und Vereinbarungen der G20 rücken“, sagte sie.
    (15.12.2016) mehr...
     

     
    VEREINBARKEIT
    Kabinett: Finanzspritze für Kinderbetreuung
  • Investitionsprogramm über 1,1 Milliarden Euro von Bund und Ländern
  • Grüne und Linke fordern Kitaqualitätsgesetz
  • zwd Berlin (yh). Das Kabinett hat am Mittwoch das „Gesetz zum weiteren quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung“ beschlossen. Ab dem 1. Januar 2017 startet damit ein viertes Investitionsprogramm für die Kinderbetreuungsfinanzierung zwischen 2017 und 2020. Insgesamt 1,1 Milliarden Euro stellen Bund und Länder für diesen Zeitraum zur Verfügung. Das bedeutet 100.000 zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder unter sechs Jahren sowie eine bessere Qualität der Betreuung.
    (14.12.2016) mehr...
     

     
    CEDAW-ALTERNATIVBERICHT
    „Bundesregierung betreibt keine zielorientierte Gleichstellungspolitik“
  • Kritik von Frauenverbänden dem UN-CEDAW-Ausschuss vorgelegt
  • Deutscher Frauenrat: „Gleichstellung braucht entschlossenes politisches Handeln"
  • zwd Berlin (yh). Die Bundesregierung hat im Zeitraum des siebten und achten Berichts der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) keine zielorientierte Gleichstellungspolitik betrieben. So lautet die zentrale Kritik der CEDAW-Allianz in ihrem am Mittwoch vorgestellten Alternativbericht. Die gesetzlichen Grundlagen zur Beseitigung von Diskriminierung seien in ihrer Reichweite begrenzt und würden keinen umfassenden Schutz bieten, so die Initiative. Außerdem habe die Bundesregierung keine Anstrengung unternommen, den Bekanntheitsgrad des CEDAW-Übereinkommens zu steigern. Damit verbleibe der vorliegende Staatenbericht innerhalb eines rein verwaltungstechnischen Prozesses.
    (14.12.2016) mehr...
     

     
    LOHNGERECHTIGKEIT
    Journalistin verklagt ZDF wegen ungleicher Bezahlung
  • BPW-Präsidentin: „Hut ab vor dieser mutigen Frau!"
  • Zuständiger Richter nimmt ungeschicktere Gehaltsverhandlungen an
  • zwd Berlin (yh). Die preisgekrönte Journalistin Birte Meier verklagt ihren Arbeitgeber, das ZDF, weil sie weniger verdient als ihre männlichen Kollegen. Verhandlungen mit ihrem Arbeitgeber sowie eine Meldung bei dessen Beschwerdestelle waren zuvor folgenlos geblieben. Uta Zech, Präsidentin von Business and Professional Women (BPW) Germany e.V., erklärte dazu: „Hut ab vor dieser mutigen Frau! Sie verdient unseren Respekt und unsere Unterstützung.“ Es sei höchste Zeit, dass geltendes europäisches Recht im Bezug auf gleiche Bezahlung für Frauen und Männer vor deutschen Gerichten angewendet werde.
    (13.12.2016) mehr...
     

     
    HATUN-SÜRÜCÜ-PREIS
    Jetzt bewerben: Grüne zeichnen Engagement für Frauenrechte aus
  • 1.000 Euro Preisgeld für Chancengleichheit und Selbstbestimmung
  • Auch Bewerbungen im Namen Dritter möglich
  • zwd Berlin (yh/ticker). Zum fünften Mal lobt die Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus den Hatun-Sürücü-Preis für mehr Frauenrechte aus. Der Preis zeichnet Einzelpersonen, Initiativen oder Organisationen aus, die sich für die Selbstbestimmung und Chancengleichheit von Frauen und Mädchen einsetzen. „Auch heute werden leider noch immer Mädchen und Frauen benachteiligt. Aus diesem Grund haben wir 2013 den Hatun-Sürücü-Preis initiiert, um diejenigen in den Mittelpunkt zu rücken, die sich tatkräftig und mit viel Herz für Mädchen und junge Frauen engagieren“, erklären die Grünen. Aus diesem Grund wolle man mit der Preisverleihung zeigen, wie wertvoll diese oft im Stillen verrichtete Arbeit ist.
    (12.12.2016) mehr...
     

     
    AIDS-BEKÄMPFUNG
    Bundesregierung investiert in den Schutz von Frauen vor HIV
  • Afrika: Über 1.000 Frauen stecken sich täglich an
  • Zehn Millionen Euro werden für Förderung von Präventionsmaßnahmen bereitgestellt
  • zwd Berlin (yh). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird in den nächsten fünf Jahren Fördermittel für die HIV-Prävention für Frauen in Entwicklungsländern bereitstellen. Zehn Millionen Euro sollen an die Non-Profit-Organisation „International Partnership for Microbicides“ (IPM) gehen. Mit dem Geld investiert IPM unter anderem in den Dapivirin-Ring, einen Vaginalring, der das HIV-Ansteckungsrisiko senken soll und so besonders Frauen vor dem Virus schützen kann. „Wir haben die Chance, mit erfolgsversprechenden neuen Methoden wie dem Dapivirin-Ring bedeutende Fortschritte in der Frauengesundheit zu erzielen“, erklärte Renate Bähr, Geschäftsführerin von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) Deutschland.
    (08.12.2016) mehr...
     

     
    STATISTISCHES BUNDESAMT
    Zahl der Schwangerschaftsabbrüche steigt
  • 0,2 Prozent mehr Abtreibungen im dritten Quartal 2016
  • In den meisten Fällen lassen Frauen über 18 einen Eingriff vornehmen
  • zwd Berlin (yh/ticker). Im dritten Quartal 2016 hat die Anzahl an Schwangerschaftsabbrüchen leicht zugenommen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Insgesamt haben 0,2 Prozent mehr Frauen eine Abtreibung vorgenommen als im vergangenen Jahr zur gleichen Zeit. Damit steigt die Gesamtzahl auf 24.200 Schwangerschaftsabbrüche und bestätigt die Tendenz der letzten Erhebung: Bereits im Quartal zuvor konnte ein Zuwachs von 1,9 Prozent vermerkt werden.
    (07.12.2016) mehr...
     

     
    NORDRHEIN-WESTFALEN
    Neues Gleichstellungsgesetz: Frauen sollen in die Führung
  • 40 Prozent Frauenquote und Klagerecht für Gleichstellungsbeauftragte beschlossen
  • DGB begrüßt Reform
  • zwd Berlin (yh). Der Landtag in Nordrhein-Westfalen hat das Landesgleichstellungsgesetz (LGG) reformiert. Ziel ist vor allen Dingen die Erhöhung des Frauenanteils in den Führungspositionen im öffentlichen Dienst. „Mit der Novelle des LGG sind wir in NRW vorbildlich im Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter. Mit unserem rot-grünen Entschließungsantrag möchten wir die gleichstellungspolitischen Inhalte in Nordrhein-Westfalen konsequent umsetzen“, betonte die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Regina Kopp-Herr. Am 28. Juni 2016 hatte das Kabinett der Neuregelung zugestimmt.
    (05.12.2016) mehr...
     

     
    KOALITIONSSTREIT
    Konfliktstoff Rente: Nahles will Niveau mit Steuermitteln halten
  • Rentenprognose: Niveau sinkt bis 2030 auf 44,5 Prozent
  • Union setzt auf betriebliche und private Vorsorge
  • Frauen beziehen rund 40 Prozent weniger Rente als Männer
  • zwd Berlin (el). Die Koalitionspartner streiten über den Rentenkurs der Zukunft. Aus der am Mittwoch verabschiedeten Rentenprognose der Bundesregierung haben SPD und Union unterschiedliche Konsequenzen gezogen. Zwar sei die Rentenentwicklung aufgrund der guten Wirtschaftslage derzeit positiv. „Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen“, mahnte Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD). Sie fordert eine Stabilisierung des Rentenniveaus bei 46 Prozent. Nach Ansicht der Union sei die Entwicklung des Rentenniveaus weniger brisant als befürchtet.
    (02.12.2016) mehr...
     

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