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zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 346
UNGLEICHER LOHN: „Über Geld sprechen wir jetzt!“
Ein großer Schritt hin zu mehr Lohngerechtigkeit: Manuela Schwesigs Entwurf eines Transparenzgesetzes hat am 10. Februar den Bundesrat passiert. Nun beginnen die Beratungen im Parlament. Das zwd-POLITIKMAGAZIN stellt die Eckpunkte des geplanten Gesetzes vor.

Außerdem in dieser Ausgabe:
  • Unterhaltsvorschuss: Künftig bis zum 18. Lebensjahr
  • Wehrbericht 2016: Wenige Frauen, viele Probleme
  • Interview: NRW-Emanzipationsministerin Barbara Steffens (Grüne)
  • DIW-Studie: Die Frauenquote wirkt, wo sie gesetzt ist

  • ENTGELTGLEICHHEIT: „Das Transparenz-Gesetz unterstützt einen Wandel in der Arbeitskultur“
    (21.02.2017) mehr...
     

     
    NEUES NATIONALES GESUNDHEITSZIEL
    Zusammenarbeit der Berufsgruppen rund um die Geburt soll verbessert werden
  • Zielformulierungen an Ausschussvorsitzende übergeben
  • „Viele Politikfelder gefordert, um gesunden Start ins Leben zu ermöglichen“
  • zwd Berlin (hr). Der Kooperationsverbund „gesundheitsziele.de“ hat am Montag in Berlin das neue und achte nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“ an die Vorsitzenden des Gesundheits- und des Familienausschusses des Bundestages übergeben. Als zentrale Zielstellungen wurden darin eine höhere Selbstbestimmung der Mütter, die Verbesserung der Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen rund um die Geburt, die Stärkung von Ressourcen sowie die Früherkennung von Risiken und Entwicklungsbedarfen formuliert.
    (13.02.2017) mehr...
     

     
    BUNDESRAT
    NRW fordert finanzielle Beteiligung an Hilfsfonds für Frauengesundheit
  • Emanzipationsministerin Barbara Steffens: Trump gefährdet die Gesundheit von Millionen von Frauen
  • Niederlande sichern mit finanzieller Unterstützung die Arbeit internationaler Hilfsorganisationen
  • zwd Düsseldorf (yh). Die nordrhein-westfälische Emanzipationsministerin Barbara Steffens (Grüne) initiiert eine Bundesratsinitiative, die sich für eine finanzielle Beteiligung an einem neuen Hilfsfonds für internationale Familienplanungsdienste einsetzt. Der Hilfsfond ist im Lichte des amerikanischen „Antiabtreibungsdekrets“ gegründet worden, das vielen internationalen Hilfseinrichtungen, die Frauen zum Thema selbstbestimmte Familienplanung beraten und sichere Abtreibungen vornehmen, wichtige Gelder entzieht. US-Präsident Trump hatte das Dekret gleich in seiner ersten Amtswoche wieder in Kraft gesetzt, nachdem Obama es zu Beginn seiner Amtszeit außer Kraft gesetzt hatte.
    (08.02.2017) mehr...
     

     
    STUDIE
    Weibliche Genitalverstümmelung auch in Deutschland verbreitet
  • Zahl der betroffenen Frauen hierzulande wächst
  • TERRE DES FEMMES: Opfer leiden ihr Leben lang an den Folgen
  • zwd Berlin (yh). Etwa 50.000 Frauen leben in Deutschland, die Opfer einer Genitalverstümmelung geworden sind. Das ist das Ergebnis einer Studie, die annlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung erstmals Zahlen darüber vorlegt, wie viele Frauen in Deutschland von dem folgenschweren Eingriff betroffen sind. Dazu erklärte Staatssekretär Ralf Kleindiek am Montag im Familienministerium, „die Studie zeigt, dass das Thema auch in Deutschland hochaktuell sei – gerade auch vor dem Hintergrund von Flucht und Migration“. Die weibliche Genitalverstümmelung sei eine schwere Menschenrechtsverletzung. Kleindiek forderte daher zum Handeln auf: Es brauche „Aufklärung, Prävention und Strafverfolgung“.
    (06.02.2017) mehr...
     

     
    ENTGELTGLEICHHEIT
    Bundesratsausschüsse: Auskunftsanspruch soll schon für Betriebe ab 100 Beschäftigten gelten
    Beratung zum Schwesig-Gesetzentwurf am 10. Februar im Bundesrats-Plenum
    zwd Berlin (ig). Zwei maßgebliche Ausschüsse des Bundesrates haben Verbesserungen zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Beseitigung der Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen angemahnt. In einer Stellungnahme für das Plenum der Länderkammer am 10. Februar wird zwar die Intention des Regierungsentwurfs begrüßt. Zugleich plädieren der Sozialausschuss und der Frauenausschuss des Bundesrates aber auch für zahlreiche Änderungen.
    (06.02.2017) mehr...
     

     
    VEREINBARKEIT
    Wachsender Bedarf an Kindertagesbetreuung
  • Publikation des Bundesfamilienministeriums zeigt neue Zahlen zum Betreuungsbedarf
  • Für viele Eltern problematisch: Unflexible Kita-Öffnungszeiten
  • zwd Berlin (yh/ticker). Der Betreuungsbedarf für Kinder ist weiter gestiegen. Dazu hat das Bundesfamilienministerium am Freitag aktuelle Zahlen in seiner Publikation „Kindertagesbetreuung Kompakt“ veröffentlicht. Erstmals wurde auch die Betreuungssituation für Grundschulkinder bis elf Jahre genauer betrachtet. „Mein Ziel ist, dass alle Kinder und Familien gleichermaßen von einer guten Kindertagesbetreuung profitieren“, erklärte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) dazu. Daher sei es wichtig, dass das Kabinett im Dezember 2016 das „Gesetz zum weiteren quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung“ beschlossen habe. Mit dieser Grundlage könne man zusätzlich 100.000 Betreuungsplätze schaffen.
    (03.02.2017) mehr...
     

     
    STUDIE
    Gender Pension Gap wird kleiner
  • Rentenansprüche von Männern sinken
  • Gender Pension Gap ausgeprägter als Gender Pay Gap
  • zwd Berlin (yh/ticker). Der Gender Pension Gap wird sich in Zukunft immer weiter verkleinern – jedoch nicht nur, weil Frauen endlich mehr Rente bekommen, sondern weil Männer im Durchschnitt geringere Rentenansprüche haben werden. Das ist das Ergebnis einer neuen von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie. Der Ökonom Dr. Markus Grabka hat gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geschlechtsspezifische Unterschiede der Rente untersucht.
    (01.02.2017) mehr...
     

     
    MECKLENBURG-VORPOMMERN
    Eltern von Kita-Kindern sollen entlastet werden
  • Kita-Eltern sollen 600 Euro weniger zahlen
  • Ab dem dritten Kind soll Elternbeitrag für Betreuung komplett entfallen
  • zwd Schwerin (yh/ticker). Eltern in Mecklenburg-Vorpommern sollen ab dem 1. Januar 2018 pro Kind um 600 Euro jährlich entlastet werden, wenn ihr Kind in die Kita geht. Das haben in Mecklenburg-Vorpommern SPD und CDU im Koalitionsausschuss entschieden. „Das Land reduziert ab dem 1. Januar 2018 die Elternbeiträge in Krippe, Kindertagespflege und Kindergarten über einen direkten Zuschuss um 50 Euro pro Kind und Monat“, erklärte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD).
    (31.01.2017) mehr...
     

     
    BAYERN
    Kritik an Landesregierung: Frauen müssen in die Spitzenpositionen
  • Bericht: Frauen sind in Unternehmen mit staatlicher Beteiligung unterrepräsentiert
  • SPD-Politikerinnen fordern Eingreifen der Staatsregierung
  • zwd München (yh/ticker). In Bayern gebe es zu wenig Frauen in den Leitungsebenen der Beteiligungsunternehmen des Landes. Das kritisierte die Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Simone Strohmayr, im Hinblick auf die Ergebnisse des Beteiligungsberichtes des Freistaats 2016. Aus diesem geht hervor, dass der Frauenanteil unter den Mitarbeitenden zwar 45 Prozent beträgt, im Vorstand oder in der Geschäftsführung Frauen jedoch nur zu 13 Prozent vertreten sind. Damit waren im Jahr 2015 nur 14 von 107 Vorstands- und Geschäftsführerpositionen weiblich besetzt.
    (31.01.2017) mehr...
     

     
    GENDERGESUNDHEIT
    Herzerkrankungen: Vorurteile erschweren medizinische Versorgung von Frauen
  • Frauen sterben häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Männer bekommen drei Mal häufiger eine Bypass-Operation
  • zwd Berlin (yh). Frauen sterben häufiger als Männer an Herzerkrankungen. Das zeigt der neue Herzbericht, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Im Hinblick auf Herzklappenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche sind, so der Bericht, schon seit Jahren zu größerer Zahl Frauen unter den Verstorbenen. „Frauen mit diesen Herzkrankheiten haben offensichtlich eine ungünstigere Prognose als männliche Patienten“, erklärte der Vorstandschef der Deutschen Herzstiftung, Thomas Meinertz.
    (27.01.2017) mehr...
     

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