zwd Saarbrücken. In ihrer Vorstellungsrede hatte die SPD-Politikerin ein Bekenntnis zu einer "frauengerechten und feministischen Politik" abgelegt. In den Mittelpunkt stellte sie die Forderung nach Geschlechterparität in den Parlamenten. Einen entsprechenden Antrag unter der Überschrift "Vom Frauenwahlrecht zur Parität" hatte die ASF-Bundeskonferenz am frühen Abend bei nur zwei Gegenstimmen verabschiedet.
Zuvor hatten de Delegiertinnen die langjährige ASF-Bundesvorsitzende Elke Ferner, die 12 Jahre an der Spitze der Frauenorganisation gestanden hatte, ebenfalls mit standing ovations verabschiedet. Auch die Stellvertretende SPD-Vorsitzende und rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) sowie die Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfaktion, Katja Mast, hatten die Verdienste Ferners insbesondere in den SPD-Gremien sowie als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfrauenministerium herausgestellt.
Ferner kündigte an, dass sie sich in ihrer Funktion als neu gewähltes Vorstandsmitglied des Deutschen Frauenrates für ein breites parteienübergreifendes Bündnis zugunsten eines Paritätsgesetzes einsetzen werde.